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DFB-Team: Jürgen Klopp zieht Zwischenfazit - das hat ihn "eher überrascht als enttäuscht" - Stimmen zum Griechenland-Spiel

Aktualisiert:

von SID

ran Fußball

DFB-Fans gehen auf VAR los: "Handspiel? Nonsense"

Videoclip • 02:01 Min


Bundestrainer Jürgen Klopp sieht sein XXL-Casting für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft als rundum gelungen an. "Wir haben in den zwei Wochen ganz viele Nationalspieler gesehen. Jeder hat sich gezeigt, alle hatten ihre Berechtigung", sagte Klopp am Sonntagabend nach dem 0:0 bei der Nations-League-Revanche in Griechenland bei "RTL".

"Was man alles über uns gesagt hat. Was wir können. Was wir nicht können", fuhr Klopp fort. "Wir haben ein paar Zeichen gezeigt, dass wir ein paar Dinge besser können, als man uns das zugetraut hat."

Er habe "etwas anschieben" wollen, "das habe ich auf jeden Fall gesehen". Er werde im November sicherlich nicht wieder so viele Spieler berufen: "Aber die Tür ist offen für jeden. Sperrangelweit."

Experimentierfreudig: Jürgen Klopp

Bild: picture-alliance/Revierfoto/SID/Revierfoto / Xjrx


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Jürgen Klopp von DFB-Team "sehr, sehr, sehr angetan"

Er sei "sehr, sehr, sehr angetan von der Mannschaft, wie sie es gemacht hat". Vor dem Spiel hatte er bereits bilanziert: "Harte Arbeit, viele Informationen, das Talent läuft den Jungs aus den Ohren raus."

Klopp war die vier Nations-League-Spiele in der ungewöhnlich langen Abstellungsperiode als XXL-Experiment mit einem zweigeteilten Kader angegangen, insgesamt hatte er 44 Spieler nominiert.

Für den November mit Spielen in Serbien (Belgrad/13.11.) und gegen die Niederlande (Berlin/16.11.) wird der Bundestrainer ein stark komprimiertes Aufgebot berufen.

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Deutschland vs. Griechenland: Klopp "sehr zufrieden"

Die weiteren Stimmen zum Spiel in Griechenland:

Jürgen Klopp: "Ich bin sehr zufrieden, weil ich weiß, wo wir herkommen. Die Jungs haben ein unglaubliches Fußballspiel gemacht, außer, dass wir aus den Chancen kein Tor gemacht haben. So ab der 60. sind wir ein bisschen unruhiger geworden, da waren die Abläufe nicht mehr so klar - aber gegen die starken Griechen super diszipliniert. Wenn wir kollektiv so verteidigen, wie wir das heute getan haben, dann können die Jungs auf einmal kicken. Ich bin sehr angetan von der Mannschaft und sie hat mich tendenziell eher überrascht als enttäuscht. Wir haben in den zwei Wochen ganz viele Nationalspieler gesehen, die alle ihre Berechtigung hatten, dabei zu sein. Jeder hat sich gezeigt und das freut mich. Wir haben gezeigt, dass wir verschiedene Dinge vielleicht besser können, als man momentan glaubt. Wir wollen ja was verändern und anschieben und das habe ich gesehen.

Florian Wirtz: "Ich durfe ja am Donnerstag schon die Binde tragen, das ist natürlich etwas Besonderes. Aber es ist zweitrangig, es geht darum, dass die Mannschaft gut spielt. Wir haben viel Druck aufgebaut und dann am Ende einfach das scheiß Tor nicht gemacht. Das ist ärgerlich, aber ich glaube, trotzdem können wir insgesamt zufrieden sein. Man darf nicht vergessen, dass wir erst seit einer Woche zusammen sind. Es ist wirklich nicht alles schlecht. Ich glaube, dass der Vibe bei beiden Mannschaften gut war. Natürlich kannte ich beim ersten Lehrgang ein paar mehr Gesichter, aber es hat sehr viel Spaß gemacht."

Derry Scherhant: "Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht und hätten uns einfach belohnen müssen mit dem Tor. Ärgerlich, dass das eine zurückgenommen wurde. Aber ich denke, wir haben gute Sachen mit dabei gehabt, auf denen man aufbauen kann, auch wenn ein Sieg heute schöner gewesen wäre. Ich bin schon zufrieden, hab mir vorgenommen, Spaß zu haben, selbstbewusst zu sein, mich nicht zu verstecken und mehr als 100 Prozent zu geben. Für mich ging alles sehr schnell und ich muss das erstmal sacken lassen, gerade wenn ich auch überlege, wo ich vor fünf, sechs Jahren war. Und jetzt stehe ich hier, spiele für die deutsche Nationalmannschaft. Das ist wirklich Gänsehaut und bedeutet mir alles."

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