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DFB-Team: Max Kruse übt scharfe Kritik an Joshua Kimmich - "Er ist nicht der richtige dafür"

Aktualisiert:

von Dominik Hager

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DFB-Team: Klopp-Anruf Fake? Neuling hakt bei Berater nach

Videoclip • 01:38 Min


Joshua Kimmich wird die Deutsche Nationalmannschaft auch unter der Regie von Jürgen Klopp auf den Platz führen. Ex-Nationalspieler Max Kruse kann dieser Entscheidung nicht viel abgewinnen.

Die Deutsche Nationalmannschaft möchte mit Jürgen Klopp in eine neue Erfolgsära starten. Der Bundestrainer hat zwar einige neue Ideen mitgebracht, baut jedoch weiterhin auf Joshua Kimmich als Kapitän. Mit dieser Entscheidung hat der 59-Jährige aber nicht alle hinter sich gebracht.

Ex-Nationalspieler Max Kruse zeigte sich im Podcast "Beidfüßig" von "Wettbasis" wenig begeistert vom DFB-Captain. "Für mich ist auch Joshua Kimmich, trotz Binde bei Bayern, kein Leader-Spieler. Leadership zeigt sich nicht nur durch die Kapitänsbinde und hartes Einsteigen, Leadership ist so viel mehr. Für mich ist Kimmich nicht der Richtige dafür", so seine Analyse, wobei zu bedenken ist, dass beim FC Bayern weiterhin Manuel Neuer Kapitän ist.

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Deutsche Nationalmannschaft: Kruse vermisst Ecken und Kanten

Kruse beäugt jedoch nicht nur Kimmich kritisch, sondern vermisst generell die geborenen Führungskräfte im deutschen Team. "Ich sehe keine richtige Leader-Figur auf dem Platz", bemängelte er. Im Kader gäbe es keine Spieler mit Ecken und Kanten, "weil alles glattgebügelt" sei.

Kruse selbst ist für seine Ecken und Kanten bekannt. Diese haben aber unter anderem auch dazu beigetragen, dass er selbst nur 14 Länderspiele für Deutschland bestreiten durfte.

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DFB-Team: Kimmich als Mittelfeldspieler besonders in der Pflicht

Vor Kruse hatte sich bereits Oliver Bierhoff kritisch über die DFB-Kicker geäußert und angemerkt, dass es dem Team an Leadern fehle. Womöglich profitiert Kimmich allerdings davon, dass er unter Jürgen Klopp im Mittelfeld auflaufen soll und damit zumindest auf dem Platz wieder zum zentralen Punkt werden dürfte.

"Wir sehen ihn als Mittelfeldspieler. Wir hatten nicht ein Gespräch, in dem wir von ihm als Rechtsverteidiger gesprochen haben", stellte Jürgen Klopp dar. Der Bundestrainer nahm den 31-Jährigen und seine Kollegen aber gleichzeitig in die Verantwortung, das deutsche Spiel zu stabilisieren.

"Stabilität kommt nur von der Defensive, wie man defensiv arbeitet – und da brauche ich jeden Einzelnen. Da geht es jetzt darum, dass wir uns darauf einlassen. Das gilt für Jo wie für jeden anderen auch", merkte Klopp an.

Kimmich steht derzeit bei 114 Länderspielen und könnte die Rekordmarke von Lothar Matthäus (150 Spiele) ins Visier nehmen. Um eines Tages positiv auf seine DFB-Laufbahn zurückblicken zu können, bräuchte er auch noch mindestens ein erfolgreiches Turnier. Dies muss im Laufe der Klopp-Ära gelingen.

Auch interessant: DFB-Team: Jürgen Klopp nominierte ihn trotz Traumstart nicht - jetzt denkt Toptalent wohl an Verbandswechsel Und: Verstoß gegen Regularien: DFB muss Trikot vor Klopp-Debüt anpassen

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