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DFB-Team vs. Serbien: Jürgen Klopp macht Mika Baur zum 1000. Nationalspieler
Aktualisiert:
von ran.de/SIDran Fußball
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Videoclip • 03:09 Min
Das Nations-League-Spiel gegen Serbien wurde historisch: Bundestrainer Jürgen Klopp hat Mika Baur zum 1000. Nationalspieler gemacht.
In der 77. Minute wurde es historisch.
Bundestrainer Jürgen Klopp wechselte den 1000. Nationalspieler ein: Mika Baur hat sich dadurch einen besonderen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Klopp gab dem 22-Jährigen vor der Einwechslung noch ein paar warme Worte mit auf den Weg.
"Es war unbeschreiblich. Der Puls war hoch", sagte der Profi von Celtic Glasgow, der "akustisch gar nicht richtig verstanden hatte", dass er ins Spiel kommen sollte. Seine neue Mannschaft fand er "von der ersten bis zur letzten Minute wirklich unglaublich".
996 Spieler waren seit dem ersten Länderspiel 1908 gegen die Schweiz und bis zum Spiel gegen Serbien am Donnerstag in München mit dem Adler auf der Brust aufgelaufen.
Gegen Serbien im Rahmen des dritten Spieltags der Nations League machte Klopp es dann doch spannend, nachdem es zuvor Spekulationen gab, er könnte vier Debütanten von Beginn an bringen und die Frage schon vor dem Anpfiff klären.
Doch es starteten zunächst Jonas Urbig und Derry Scherhant und waren die Debütanten 997 und 998. Der Kölner Said El Mala wurde zur Pause für Serge Gnabry eingewechselt und war damit Nationalspieler Nummer 999. In der Schlussphase war dann endlich klar, dass Baur der 1000. Nationalspieler wird.
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Jürgen Klopp: Neun Debütanten
Die historische Marke wurde unter Klopp schnell geknackt. Vor seiner Premiere trugen 991 Spieler das Nationaltrikot. Philipp Treu, Younes Ebnoutalib, Yannik Engelhardt, Bambasé Conté und Hennes Behrens schraubten die Zahl im ersten Nations-League-Block schnell nach oben. Jetzt zog das Quartett des dritten Spiels unter Klopp nach.
Der erste Nationalspieler hieß übrigens Fritz Baumgarten. Der Torhüter des Berliner Klubs BFC Germania 1888 war bei der 3:5-Niederlage am 5. April 1908 in Basel dabei. Er gilt aufgrund des Alphabets als erster Debütant. Baumgarten, für den es das einzige Länderspiel blieb und der für die Reise in die Schweiz als angehender Abiturient die Schule schwänzte, lag mit seinem Nachnamen knapp vor Willy Baumgärtner (Düsseldorfer SV 04).
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