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Jürgen Klopp - Sein Plan mit dem DFB-Team: Rangnick und Tuchel als Vorbild?

Veröffentlicht:

von SID

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Videoclip • 01:01 Min


Jürgen Klopp denkt groß. Der neue Bundestrainer könnte bei seiner ersten Nominierung für die Fußball-Nationalmannschaft am Donnerstag (10.00 Uhr) in Frankfurt/Main auf einen XXL-Kader setzen.

Jürgen Klopp will sich bei seiner ersten Kadernominierung offenbar von so vielen Spielern wie möglich ein Bild machen. Das geht aus "SID"-Informationen hervor.

"Er nimmt Spieler in den Blick, die vielleicht der eine oder andere von uns noch gar nicht so gesehen hat, auch durchaus schon in den U-Mannschaften", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf bei "RTL/ntv" und ergänzte: "Es würde mich nicht überraschen", wenn Klopp "mehr als 23 Spieler" berufen würde.

Das Problem allerdings: Klopp darf für jedes der vier anstehenden Nations-League-Duelle in der ungewöhnlich langen Abstellungsperiode nur 20 Feldspieler und drei Torhüter für sein jeweiliges Spieltagsaufgebot benennen. In den UEFA-Regularien heißt es dazu: "Jeder Verband muss der UEFA-Administration für jedes Spiel der Ligaphase eine Liste mit 23 Spielern sowie für die Endphase eine Liste mit 26 Spielern einreichen. Drei der aufgeführten Spieler auf jeder Liste müssen Torhüter sein."

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Jürgen Klopp: Rangnick und Tuchel als Inspiration

Dass Klopp über die 23 hinausgehen wird, gilt als sicher, er müsste somit jeweils einige Spieler aus dem Kader streichen. "Sky" berichtet sogar von einem "Gedankenspiel" mit einem A- und B-Kader und einem Wechsel nach den ersten beiden Spielen in Amsterdam gegen die Niederlande (24. September) und in Augsburg gegen Griechenland (27. September). Es folgen das Heimspiel gegen Serbien in München (1. Oktober) und die Reise ins griechische Thessaloniki (4. Oktober).

Andere Nationen planen anscheinend Ähnliches: Ralf Rangnick, deutscher Nationaltrainer Österreichs, nominierte am Montag 27 Spieler - und 16 weitere auf Abruf. Auch Thomas Tuchel hat auf das XXL-Modell bereits gesetzt, er berief in England im März vor einem doppelten WM-Test gar 35 Spieler, darunter fünf Torhüter. Elf reisten erst zum zweiten Spiel an.

Klopp hatte von 57 Feldspielern mit DFB-Potenzial gesprochen. Zudem sei jeder Profi mit deutschem Pass aufgefordert, sich ins Blickfeld zu bringen.

Auch interessant: DFB-Kader: England-Legionär spielt sich in Klopps Fokus

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