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Nations League: "Außergewöhnlich"! Jürgen Klopp ist jetzt schon begeistert vom DFB-Team

Veröffentlicht:

von Justin Kraft

:newstime

Klopp feiert sein Debüt gegen Oranje

Videoclip • 01:21 Min • Ab 12


Jürgen Klopp startet gegen die Niederlande in seinen neuen Job als Bundestrainer. Vor dem Spiel sprach er über die Qualität seiner Mannschaft und die ersten Ziele.

"Was soll das denn?", fragte Jürgen Klopp lachend bei "RTL", als Laura Wontorra dem vorbeilaufenden Xavi viel Erfolg wünschte.

Wie schon in den Wochen zuvor präsentierte sich der neue Bundestrainer locker, mit Witz, aber auch zuversichtlich. Viele Inhalte, so Klopp vor dem Duell des DFB-Teams gegen die Niederlande, könne er jetzt vor dem Spiel noch gar nicht liefern.

Denn am Abend bekomme er selbst erstmal "ganz viele Informationen". Schon Hans-Joachim Watzke plädierte kurz zuvor für Geduld: "Wir können nicht von Null auf Hundert, aber ich habe ein gutes Gefühl bei Jürgen."

Der Bundestrainer zeigte sich trotz fehlender Informationen begeistert von seiner Mannschaft. Die Spieler hätten im Training "gezeigt, warum sie außergewöhnlich sind bei Arsenal, warum sie außergewöhnlich sind bei Barcelona, warum sie außergewöhnlich sind bei Brentford oder bei Bayern".

Und weiter: "Das jetzt auch noch hier reinzupacken, dann wäre es ein sehr positiver Abend, aber ob alles auf einmal klappt, mal gucken."

"Dann bin ich der größte Fan meiner Mannschaft"

Viele Fragen von Laura Wontorra drehten sich um die Rolle von Klopp selbst. Der wollte das immer wieder von sich weisen: "Es wird viel in meine Rolle hineininterpretiert. Ich bin alt, habe eine dicke Haut."

Wichtiger sei aber das, was auf dem Platz passiert: "Wenn wir alles geben und verlieren, dann bin ich Schuld. Wenn wir alles geben und gewinnen, dann bin ich der größte Fan meiner Mannschaft."

Gerade weil die Vorbereitung auf das erste Spiel noch sehr kurz war, habe man "nicht wahnsinnig viel verändert, aber wir haben ein paar Veränderungen dabei und ich bin ganz happy damit".

Darunter auch Debütant Philipp Treu auf der rechten Defensivseite. "Wir haben viel gesprochen und trainiert, sodass Philipp sehr schnell gemerkt hat, dass er hier reinpasst", erklärte der Bundestrainer, der vom Freiburger vollends überzeugt ist.

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Jürgen Klopp: "Keine Grenzen gesetzt"

Wie gut es dann bereits gegen die Niederlande läuft, wird sich zeigen. Klopp wollte da keinerlei Versprechungen machen. "Die Vergangenheit war jetzt nicht so dolle", gab er zu: "Aber im Moment sind unseren Wünschen und Gedanken keine Grenzen gesetzt."

Dafür müssten aber alle "zeigen, dass wir verstanden haben". Es gehe darum, die Unzufriedenheit über die WM jetzt in den Willen umzuwandeln, an der Zukunft zu arbeiten.

Dass ihm der Bundestrainer-Job viel bedeutet, hatte Klopp bereits im Vorfeld mehrfach betont. "Ich habe vom ersten Moment an gespürt, dass es etwas Besonderes ist", sagte er auch jetzt wieder: "Ich hoffe, dass ich dem gerecht werden kann."

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