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DFB-Team vs. Niederlande: Das ist die erste Elf von Jürgen Klopp - kurzfristiger Ausfall von Jamal Musiala

Aktualisiert:

von Kai Esser

:newstime

DFB-Team: Klopp heiß auf sein Debüt

Videoclip • 59 Sek • Ab 12


Das Bundestrainer-Debüt von Jürgen Klopp steht bevor. Auf welche elf Spieler wird er gegen die Niederlande vertrauen? Die Aufstellung in der Übersicht.

Das lange erwartete Debüt von Jürgen Klopp als Trainer der deutschen Nationalmannschaft steht vor der Tür.

Auf welche elf Spieler wird Klopp zum Nations-League-Start in den Niederlanden (ab 20:45 Uhr im Liveticker) in der Startformation setzen?

Nun gibt es Gewissheit, die Aufstellung ist offiziell bekannt.

ran hat sie unter die Lupe genommen.

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Tor: Marc-Andre ter Stegen (Ajax Amsterdam)

Der Rückkehrer im DFB-Kader steht zwischen den Pfosten direkt wieder in der Verantwortung. Marc-Andre ter Stegen überzeugt durch seine starke Technik am Ball und sein Aufbauspiel, mit dem er die neue Spielidee im DFB-Team von hinten heraus unterstützen soll.

Nach Verletzungssorgen in den vergangenen Jahren ist seine Rückkehr in den Kader ein Vertrauensbeweis. Klopp setzt auf die internationale Erfahrung und die Ruhe, die der Keeper von Ajax Amsterdam trotz der langen Ausfallzeit nach wie vor ausstrahlt.

Linksverteidigung: Nathaniel Brown (FC Bayern München)

Auf der linken Seite setzt Klopp auf Nathaniel Brown, der sich bei der WM 2026 als verlässliche Option etabliert hat. Brown überzeugt durch Tempo und Zweikampfhärte, was ihn sowohl defensiv als auch bei Vorstößen nach vorne stark macht.

Zwar spielt Brown beim FC Bayern München mehrheitlich im offensiven Mittelfeld, allerdings ist die Linksverteidigerposition ihm keinesfalls fremd geworden. Ein Dilemma à la Joshua Kimmich, dass er sich auf der defensiven Außenbahn nicht wohl fühlen sollte, droht also nicht.

Linke Innenverteidigung: Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund)

Nico Schlotterbeck wird in der Innenverteidigung auflaufen, der Linksfuß hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im DFB-Team entwickelt. Der Dortmunder zeichnet sich durch sein starkes Stellungsspiel sowie seine Fähigkeit aus, das Spiel früh, vertikal und präzise aus der Abwehr heraus zu eröffnen.

Diese Spieleröffnung passt zur neuen Spielphilosophie, die Klopp seinem Team vermitteln will. Schlotterbecks Robustheit im Zweikampf macht ihn zudem zu einem wichtigen Baustein gegen die physisch starken Niederländer.

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Rechte Innenverteidigung: Jonathan Tah (FC Bayern München)

Jonathan Tah gehört zu den gesetzten Stammkräften und trägt trotz Umbruchs weiter Verantwortung in der Innenverteidigung. Tah überzeugt durch Zweikampfstärke, Kopfballstärke und seine Erfahrung auf internationalem Niveau.

Sein fataler Fehlschuss im Elfmeterschießen gegen Paraguay bei der WM ist längst vergessen und es gibt keinen Grund, das Innenverteidiger-Paar aus der Nagelsmann-Ära aufzubrechen.

Rechtsverteidigung: Philipp Treu (SC Freiburg)

Philipp Treu feiert nach sein Startelf-Debüt und erlöst Kimmich von der ungeliebten Rechtsverteidiger-Position. Der 25-Jährige ist beim SC Freiburg gesetzt und war nicht nur Teil der besten Defensive der Europa League 2025/26 und damit maßgeblich am Finaleinzug der Breisgauer beteiligt, auch in der Bundesliga zeigte er fantastische Leistungen.

Offensiv bringt Treu mit starken Flanken und einem guten Auge für den letzten Pass zusätzliche Qualität auf die rechte Seite. Für Klopp ist er der klare Kandidat, um die Abwehr flexibler zu gestalten und gleichzeitig Kimmich seine bevorzugte Position im Zentrum zurückzugeben.

Bild: MIS


Defensives Mittelfeld: Joshua Kimmich (FC Bayern München)

Kimmich rückt unter Klopp wieder zurück ins Zentrum, wo er sich am wohlsten fühlt und seine größte Wirkung entfalten kann. Als Sechser dirigiert er das Spiel, gewinnt Bälle früh zurück und ist der zentrale Impulsgeber im Spielaufbau.

Kimmichs Passsicherheit und Übersicht sollen dem neuen System sofort Stabilität und Struktur verleihen. Zudem kündigte Klopp bereits bei seiner Antritts-Pressekonferenz an, alle Spieler auf ihrer besten Position spielen lassen zu wollen.

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Defensives Mittelfeld: Felix Nmecha (Borussia Dortmund)

Neben Kimmich soll Felix Nmecha für zusätzliche Box-to-Box-Qualität sorgen. Der Profi von Borussia Dortmund bringt Laufbereitschaft und einen guten Torabschluss aus der zweiten Reihe mit, was ihn zu einer variablen Option im Mittelfeldzentrum macht. Sein Doppelpack gegen den SC Paderborn in der Bundesliga unterstreicht seine Torgefahr.

Seine Physis dürfte im direkten Duell mit dem niederländischen Mittelfeld ein wichtiger Faktor sein. Nmecha soll dafür sorgen, dass Deutschland auch in den intensiven Phasen des Spiels präsent bleibt und nicht vergisst, vertikale Bälle in die Spitze zu spielen.

Bild: Schüler


Linksaußen: Kevin Schade (FC Brentford)

Auf der linken Angriffsseite soll Kevin Schade für Tempo und Torgefahr sorgen. Der Brentford-Profi gehörte während seiner Freiburger Zeit zu den drei schnellsten Spielern der Bundesliga und gilt als einer der explosivsten Antritts-Spieler im deutschen Kader. Seine Fähigkeit, Verteidiger im Sprint zu überlaufen und in die Tiefe zu starten, macht ihn zur idealen Ergänzung im schnellen Umschaltspiel.

Trotz einiger verletzungsbedingter Rückschläge in seiner Karriere hat sich Schade in der Premier League zu einem gestandenen Stammspieler entwickelt und zuletzt mit guten Leistungen und vor allem Toren bei Brentford überzeugt. Für Klopp ist er die Option, um über die linke Seite für Tiefe zu sorgen und Räume für Jamal Musiala und Kai Havertz im Zentrum zu öffnen.

Offensives Mittelfeld: Jamal Musiala (FC Bayern München)

Nach seiner krankheitsbedingten Pause scheint Musiala wieder bei 100 Prozent zu sein. In Abwesenheit von Florian Wirtz, der im zweiten Klopp-Kader steht, ist er die beste Option für das zentrale offensive Mittelfeld.

Für Klopp ist der Bayern-Profi der unangefochtene Unterschiedsspieler, um den herum sich das restliche Offensivpersonal orientieren soll. Gegen eine kompakt stehende Elftal-Abwehr könnte gerade seine Kreativität den entscheidenden Unterschied machen.

Update: Kurz vor dem Spiel musste Musiala kurzfristig passen. Der Bayern-Profi habe beim Aufwärmen über Oberschenkelprobleme geklagt, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstagabend kurz vor dem Anpfiff mit. Für ihn spielt der Mainzer Nadiem Amiri.

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Rechtsaußen: Karim Adeyemi (FC Barcelona)

Nach seinem Sommer-Wechsel zum FC Barcelona ist Karim Adeyemi glänzend in seine neue Karrierestation gestartet. In Katalonien trifft der Flügelspieler im Schnitt alle 67 Minuten und scheint sein Glück gefunden zu haben.

Adeyemis Tempo soll nun auch der Nationalmannschaft helfen. Der Flügelstürmer verkörpert genau das, was Klopp will: individuelle Qualität, Wille, Selbstvertrauen und vor allem gute Form. All das ist dem gebürtigen Münchner nicht abzusprechen.

Sturmzentrum: Kai Havertz (FC Arsenal)

Im Sturmzentrum führt an Havertz weiterhin kein Weg vorbei. Der Arsenal-Stürmer überzeugt durch sein starkes Kopfballspiel, seine Technik am Ball und seine Fähigkeit, sich sowohl in der Tiefe als auch im Rückraum anzubieten.

Als etablierter Stammspieler und einer der wenigen Konstanten im Umbruch soll Havertz die Anspielstation vorne sein und den jüngeren Offensivkräften um sich herum Räume schaffen. Für Klopp ist er gesetzt, sowohl als Ziel- als auch als Führungsspieler.

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