Auch Völler bezieht Stellung
Nations League: Portugal vs. Spanien - Erneut Pfiffe gegen Marc Cucurella wegen Handspiel bei EM
Aktualisiert:
von Martin VolkmarRAN FUSSBALL: U21
Marc Cucurellas Reaktion auf Handspiel: Völler sieht "kleinen Fehler"
Videoclip • 01:16 Min
Im Nations-League-Finale zwischen Spanien und Portugal gibt es wieder massive Unmutsbekundungen gegen Marc Cucurella wegen dessen nicht geahndeten Handspiels bei der EM 2024.
Vom Nations-League-Finale berichtet Martin Volkmar
Marc Cucurella hatte es vermutlich schon so erwartet: Auch beim Nations-League-Finale gegen Portugal ist der spanische Nationalspieler erneut ausgepfiffen worden.
Abgesehen von den Fans des Europameisters, die Cucurella im Gegenzug mit Sprechchören unterstützten, gab es bei jedem Ballkontakt massive Unmutsbekundungen der Zuschauer in der Münchner Arena.
Bereits bei der Verlesung der Aufstellung war der Profi des FC Chelsea ausgebuht worden.
Damit wiederholten sich die Vorkommnisse vom Halbfinale der Spanier gegen Frankreich in Stuttgart (5:4) sowie im Vorjahr bei der Euro in Deutschland im Halbfinale und Finale.
Das Wichtigste zur Nations League
Cucurella: Nicht geahndetes Handspiel bei EM gegen DFB-Team sorgt weiter für Fanwut
Cucurella war durch ein nicht geahndetes Handspiel im dramatischen EM-Viertelfinale gegen Deutschland (2:1 nach Verlängerung) in den Fokus geraten.
In der Verlängerung hatte Jamal Musiala dem Linksverteidiger den Ball an den Arm geschossen, ein Elfmeterpfiff blieb zum Entsetzen der deutschen Spieler und Fans jedoch aus.
Cucurella wurde zum Buhmann, obwohl Schiedsrichter Anthony Taylor aus England die Fehlentscheidung getroffen hatte.
Er sei auf die Pfiffe aber "vorbereitet", hatte der 26-Jährige vor dem Turnier gesagt: "Es ist Teil des Fußballs, ich habe nichts Böses gemacht."
Rudi Völler mit Kritik an Cucurella
Etwas anders bewertete Rudi Völler die anhaltenden Pfiffe.
"Das Handspiel ist passiert. Einige Zeit danach, hat er ein Interview gegeben, in dem er es hätte zugeben können. Das hat er nicht gemacht. Das war vielleicht ein kleiner Fehler von ihm", erklärte der DFB-Sportdirektor am Freitag im Interview mit ran:
„Ich glaube aber, dass er ganz gut damit umgehen kann. Wir konnten ja gestern (gegen Frankreich, Anmerkung der Redaktion) beobachten, dass er trotzdem eine Top-Leistung gezeigt hat."
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