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Tennis: Alexander Zverev - Andrea Petkovic glaubt an Sprung an die Weltrangspitze: "Chance absolut vorhanden"
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von SIDran Mehr Sport
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Videoclip • 01:08 Min
Die Leistungen von Alexander Zverev sprechen für sich. Nur was ist von dem deutschen Tennisstar in Zukunft zu erwarten? Andrea Petkovic traut ihm viel zu.
Ex-Spielerin Andrea Petkovic traut Alexander Zverev nach dem French-Open-Triumph und dem Finaleinzug in Wimbledon auch den Sprung an die Spitze der Weltrangliste zu. "Ich glaube, dieses Fenster ist definitiv da", sagte die ehemalige Weltranglistenneunte bei "Sport1": "Wenn Sascha dort weitermacht, wo er in Wimbledon aufgehört hat, ist die Chance absolut vorhanden."
Anfang Juni hatte der Hamburger in Roland Garros seinen Grand-Slam-Fluch gebrochen und im 41. Anlauf erstmals bei einem der vier größten Turniere gewonnen. Beim anschließenden Rasenklassiker in England hatte Zverev im Endspiel gegen seinen Angstgegner Jannik Sinner verloren. "Natürlich werden Sinner und Alcaraz weiter den Ton angeben, deshalb wird es alles andere als einfach", sagte Petkovic.
Derzeit ist Zverev mit 8480 Punkten Weltranglistenzweiter vor dem Spanier Alcaraz, der aufgrund einer Verletzung am Handgelenk pausieren muss. Nummer eins bleibt Sinner mit 13.450 Punkten. Bei den US Open (30. August bis 13. September), dem letzten Grand Slam des Jahres, werden 2000 Punkte für den Gewinner vergeben. Sinner erreichte im Vorjahr das Finale, unterlag dort jedoch Alcaraz. Zverev war bereits in der dritten Runde an Félix Auger-Aliassime gescheitert.
Die Grundlage für Zverevs jüngste Erfolge sieht Petkovic in einer bewussten spielerischen Veränderung: "Anfangs hatte ich noch das Gefühl, dass der alte und der neue Alexander Zverev gleichzeitig auf dem Platz stehen. Je länger die Saison dauerte, desto mehr setzte sich der neue Spielstil durch. Wimbledon hat für mich endgültig gezeigt, dass er inzwischen komplett an dieses Spiel glaubt. Das ist keine kurzfristige Anpassung mehr, sondern seine neue Identität auf dem Platz." Insgesamt sei Zverev "heute erwachsener, robuster und weiß sehr genau, welchen Weg er gehen möchte", sagte Petkovic.
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