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Real Madrid: Kylian Mbappe findet Diktatorenvergleiche nicht lustig

Aktualisiert:

von SID/ran.de

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WM 2026: Schräge Outfits! Kylian Mbappe nimmt Frankreich-Stars hops

Videoclip • 01:21 Min


Superstar Kylian Mbappe hat auf die auf Social Media kursierenden Diktatorenvergleiche reagiert. Der Real-Star hat eine klare Meinung.

Kylian Mbappe, der Fußball-Diktator? Der Superstar von Real Madrid ist von den zahlreichen, wenig schmeichelhaften Memes, die von ihm in den Sozialen Netzwerken kursieren, nicht begeistert.

"Mit Menschen verglichen zu werden, die andere ermorden oder die Millionen und Abermillionen von Menschen unglücklich gemacht haben ... Ich glaube nicht, dass ich so etwas in meinem Leben getan habe", sagte der 27-Jährige im Interview mit "France Football".

Er wisse zwar schon, "dass es auf eine lockere Art und Weise gemacht ist und nicht so weit geht, aber es zeigt manchmal einen Mangel an politischem und menschlichem Bewusstsein bei den Menschen."

Sein Nationalmannschaftskollege Ousmane Dembele gehe mit dem Thema anders um. Der Weltfußballer habe Mbappe scherzhaft "Mobutu" genannt - in Anlehnung an den langjährigen Diktator Sese Seko Mobutu von Zaire, der heutigen Demokratischen Republik Kongo. "Ousmane ist etwas anderes. Er hat das in den Sozialen Netzwerken aufgegriffen! Bei ihm ist es nur zum Spaß", sagte Mbappe.

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Kylian Mbappe als Diktator: Das steckt dahinter

Hintergrund für die Fotomontagen und KI-generierte Bilder, die Mbappe in Militäruniformen, sitzend auf einem Thron oder posierend neben Josef Stalin oder anderen Diktatoren der Geschichte zeigen, sind Gerüchte, denen zufolge Mbappe sowohl bei Real als auch in der französischen Nationalmannschaft großen Einfluss ausübe und Entscheidungen beeinflusse. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichten die Diktatorenvergleiche während der WM im Sommer.

"Ein Teil davon", sagte Mbappe, "ist lustig, weil man spürt, dass es für manche Leute einfach nur ein harmloser Spaß ist. Ein anderer Teil ist jedoch weniger lustig, weil wir wissen, welchen Schaden solche Menschen im Laufe der Geschichte angerichtet haben."

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Kylian Mbappe sieht sich bei Ballon d'Or vorne

Zusätzlich äußerte sich Mbappe auch zur in Kürze anstehenden Verleihung des Ballon d'Or und seinen Chancen. Obwohl er weder mit Real noch der Nationalmannschaft in der vergangenen Saison einen Titel gewinnen konnte, sieht sich der Superstar persönlich bei der Wahl vorne.

"Es gab keinen besseren Spieler als mich. Es ging um die Erfolge. Darum, so viele Tore in wichtigen Wettbewerben zu schießen, bei denen alle großen Spieler dabei sind, und natürlich bei der Weltmeisterschaft, dem wichtigsten Ereignis überhaupt. Ich habe das Gefühl, dass ich es dieses Jahr gewinnen kann. Das gehört zu meinen Zielen, und zwar zu meinen kurzfristigen Zielen - es ist ja schon bald so weit", erklärte der Stürmer im Interview mit der "L'Equipe".

Auch ohne großen Titelgewinn sehe sich Mbappe als verdienter Preisträger: "Das ist eine individuelle Auszeichnung. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Ballon d'Or einstimmig gewählt wurde. Hat jemand schon einmal mit 100 Prozent der Stimmen gewonnen? Das bedeutet, dass es immer jemanden gab, der der Meinung war, er habe ihn nicht verdient."

Ausschlaggebend für die Entscheidung beim Ballon d'Or sieht der Real-Star seine individuellen Leistungen bei der WM: "Der beste Torschütze in der Geschichte der Weltmeisterschaft zu sein, alle größten Legenden der Geschichte hinter sich zu lassen - und das im wichtigsten Turnier, das der Sport je hervorgebracht hat -, das brennt sich ins Gedächtnis ein."

Und weiter: "Es ist ein weltweites Ereignis. Bester Torschütze aller bedeutendsten Wettbewerbe, in denen die besten Spieler der Welt spielen, zu sein, ist wichtig. Ich weiß nicht, ob das schon einmal geschafft wurde. Ich gehe davon aus, dass die Geschichte immer gewürdigt werden muss. Es sind Abstimmungen, bei denen subjektive Einschätzungen eine Rolle spielen", beendete Mbappe sein Plädoyer, warum er am 26. Oktober der Nachfolger seines Landsmannes Ousmane Dembele werden sollte.

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