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Chemie Leipzig gegen Hallescher FC - Regionalliga-Chaos: Polizei-Großaufgebot für Viertligaspiel
Veröffentlicht:
von Oliver Jensenran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 02:36 Min
Das Regionalliga-Spiel zwischen der BSG Chemie Leipzig und dem Halleschen FC führt zu einem Polizei-Großaufgebot. Ein Klub-Verantwortlicher spricht von einer "sehr speziellen Ausgangslage".
Polizei-Großaufgebote sind im Fußball keine Seltenheit - wohl aber, wenn es sich um ein Viertliga-Spiel handelt.
Am Sonntag treffen in der Regionalliga Nordost BSG Chemie Leipzig und der Hallesche FC aufeinander. Laut der "Bild" plant die Polizei, mehrere Hundertschaften einzusetzen - möglicherweise plus Wasserwerfer und Pferdestaffel.
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"Es ist eine sehr spezielle Ausgangslage und das Thema Sicherheit schwebt so ein bisschen über allem", sagt HFC-Sportchef Daniel Meyer.
Die heftigen Ausschreitungen beim Hinspiel Mitte September beschäftigen vor dem Rückspiel in Leutzsch weiterhin alle Beteiligten. Beide Vereine, die im Nachgang zusammen mehr als 50.000 Euro Strafe zahlen mussten, erhielten die Auflage, ein gemeinsames Sicherheitskonzept zu erarbeiten.
Brandanschlag auf Halle-Bus im Februar
Ein Brandanschlag auf den Mannschaftsbus des HFC, der sich im Februar in Frankfurt ereignete, verschärfte die Lage zusätzlich.
"Das Auswärtskontingent für unsere Fans wurde ja bereits auf 500 Karten reduziert. Außerdem müssen wir eigene Ordner mitbringen, die sich um die Absicherung an unserem Block kümmern werden", berichtet Meyer.
Er ergänzt: "Auch die An- und Abreise von uns war Thema. Wir werden sehr früh Polizeibegleitung für unseren Mannschaftsbus bekommen, und es wird auch keiner unserer Spieler, die ja mitunter in Leipzig leben, selbst mit dem Auto anreisen."
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