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DFB-Team: Julian Nagelsmann tritt nach WM-Debakel als Bundestrainer zurück

Aktualisiert:

von SID

ran Fußball

DFB-Team: Spannender Vergleich! "Nagelsmann zur Paartherapie"

Videoclip • 04:08 Min


Bundestrainer Julian Nagelsmann tritt zurück. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Damit reagiert er auf das WM-Debakel in Nordamerika.

Julian Nagelsmann wird nach Informationen der "Bild" und "Sky" nach dem frühen WM-Aus als Fußball-Bundestrainer zurücktreten.

Der 38-Jährige werde demnach der gesichtswahrenden Lösung zustimmen, die ihm bei einem Krisengespräch in der DFB-Zentrale nahegelegt worden war. In der Nacht zu Dienstag war die deutsche Mannschaft im Sechzehntelfinale in Foxborough gegen Paraguay (3:4 i.E.) ausgeschieden. Nagelsmann hatte das Amt im September 2023 von Hansi Flick übernommen.

Als möglicher Nachfolger steht wohl Jürgen Klopp bereit. Er ist aktuell Experte beim Rechteinhaber "Magenta TV".

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WM 2026: DFB soll Nagelsmann Rücktritt nahegelegt haben

Bei dem Treffen mit Präsident Bernd Neuendorf (64), Bundesliga-Präsident Hans-Joachim Watzke (67) und DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig (63) soll selbst Sportdirektor Rudi Völler (66), bislang Nagelsmanns größter Unterstützer, von seinem Schützling abgerückt sein. Die Verbandsspitze hörte sich Nagelsmanns Version des Scheiterns zwar noch an, ihr Urteil aber war klar.

Das "niederländische Beispiel" von Ronald Koeman und dessen stilvollem Abgang nach dem Ausscheiden ebenfalls in der ersten K.o.-Runde galt als Vorbild - dazu passte es, dass Neuendorf seinem leitenden Angestellten eine Brücke zum Rücktritt gebaut haben soll, die er nun offenbar beschritt.

Eine Abfindung in Höhe eines Jahresgehalts sollte Nagelsmann, der noch bis zur EM 2028 gebunden ist, den vollzogenen Ausstieg schmackhaft machen. Zu halten war er nicht mehr, es gab scharfe Kritik an Nagelsmanns Außendarstellung in den vergangenen Monaten. Das Wort "selbstverliebt" fiel.

Nagelsmann hatte sich vor der Rückkehr aus den USA noch Illusionen hingegeben, sein Job sei zu retten. Er werde den Bossen schon "Argumente liefern" für seine Weiterbeschäftigung, sagte er gewohnt selbstsicher. Der Verband wisse, was er an ihm habe. "Jeder weiß, wie ich als Trainer ticke." Doch dann nahm er das Angebot der DFB-Spitze an.

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