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WM 2026 - Belgien-Trainer Rudi Garcia nimmt Folarin Balogun in Schutz: "Er ist nicht schuld"
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von ran.de:newstime
Trump-Telefonat: FIFA verteidigt Entscheidung
Videoclip • 01:05 Min • Ab 12
Nach dem 1:4-Aus der USA im WM-Achtelfinale gegen Belgien hat Belgiens Trainer Rudi Garcia eine bemerkenswerte Geste von Folarin Balogun offenbart.
Der "Fall Balogun" hatte die WM 2026 lange beschäftigt: Nachdem der US-Stürmer im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen hatte, setzte die FIFA seine Sperre auf Bewährung aus - nach einem Telefonat von US-Präsident Donald Trump mit FIFA-Chef Gianni Infantino. Belgien reagierte empört, Trainer Rudi Garcia zählte zu den schärfsten Kritikern der Entscheidung, sprach vom "1. April".
Nach dem Spiel zwischen den USA und Belgien suchten Balogun und Garcia dennoch das persönliche Gespräch. "Er kam zu mir, das hat mir gefallen. Er ist nicht schuld. Er hat nichts falsch gemacht. Ich schätze das sehr", sagte Garcia auf der Pressekonferenz über die Begegnung mit dem US-Stürmer.
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WM 2026 - Balogun bescheiden: "Habe die Entscheidung akzeptiert"
Auch Balogun selbst bestätigte den Austausch. "Ich wollte Belgien und Rudi Garcia gratulieren und ihnen viel Erfolg wünschen für den Rest des Turniers", berichtete er von dem Gespräch.
Der 25-Jährige hatte sich schon zuvor erstmals selbst zu dem Hin und Her um seine Sperre geäußert und zeigte Verständnis für die Aufregung: "Natürlich ist es dann kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird", so Balogun. "Wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich die Rote Karte gesehen habe, und wir haben die Entscheidung akzeptiert, als uns gesagt wurde, dass ich spielen kann."
Für die USA war die Aufholjagd nach der umstrittenen Wende dennoch nicht von Erfolg gekrönt: Belgien gewann am Ende deutlich mit 4:1 und trifft im Viertelfinale in Los Angeles auf Europameister Spanien.
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