Fußballweltmeisterschaft 2026 in amerika
WM 2026: Donald Trump über Iran-Teilnahme - "Es ist mir wirklich egal"
Veröffentlicht:
von Anne MalinBild: IMAGO/Schüler
Nach der Abwesenheit des Irans bei einem verpflichtenden FIFA-Treffen in Atlanta, kocht die Diskussion um die Teilnahme des persischen Landes immer weiter hoch. Nun äußerte sich auch US-Präsident Donald Trump.
Im Vorfeld hatte die FIFA erwartet, dass "alle Mannschaften", die sich qualifiziert für die WM 2026 haben oder noch um die Qualifikation kämpften, bei diesem besonderen Workshop in Atlanta vertreten seien. Sowohl der Iran als auch Katar fehlten, doch während die katarische Delegation sich aufgrund des geschlossenen Luftraums entschuldigen ließ, kommentierte Teheran die Abwesenheit nicht.
Fraglich ist zudem, ob die iranischen Vertreter überhaupt hätten in die USA einreisen können. Schon vor Beginn des militärischen Konflikts war der Iran eines von zwei teilnehmenden Ländern, die unter Trumps restriktivstem Einreiseverbot fallen, das bereits im Juni letzten Jahres per Dekret erlassen wurde.
Bereits im Dezember hatte das Außenministerium nicht alle Visumsanträge für iranische Vertreter genehmigt, die an der Auslosung der Weltmeisterschaft in Washington teilnehmen wollten. Daraufhin drohte der Iran mit einem Boykott der Zeremonie und die FIFA musste einschreiten und vermitteln.
Trump: "Iran ein sehr schwer geschlagenes Land"
Donald Trump, der Ende letzten Jahres den "FIFA-Friedenspreis" verliehen bekam, sagte gegenüber "Politico", dass es ihn nicht wirklich interessiere, ob Iran bei der Weltmeisterschaft teilnehme: "Es ist mir wirklich egal. Ich denke, der Iran ist ein sehr schwer geschlagenes Land. Sie laufen auf Reserve", fügte der US-Präsident hinzu.
Die FIFA lehnte es ab, sich in Bezug auf den Iran zu äußern.
Sollte der Iran an der WM teilnehmen, würde das Team am 15. Juni und 21. Juni in Los Angeles gegen Neuseeland, bzw. Belgien, und am 26. Juni in Seattle gegen Ägypten spielen.
Wenn sowohl die USA als auch der Iran in ihren jeweiligen Gruppen den zweiten Platz belegen, könnten die beiden Länder am 3. Juli in Dallas sogar direkt aufeinandertreffen.
Angriff auf den Iran helfe, die WM sicherer zu machen
Der Direktor der "White House FIFA World Cup Task Force" Andrew Giuliani, wolle eine "sichere und geschützte" Weltmeisterschaft. In einem Politico-Interview erklärte er: "Natürlich möchten wir, dass die Mannschaften hier sind und spielen. Angesichts der aktuellen Lage im Iran wäre es töricht, zu erwarten, dass wir einfach unsere Grenzen öffnen würden."
In Bezug auf das Vorgehen der USA im Iran erklärte er zudem: "Die entschlossene Maßnahme von Präsident Trump, den Ayatollah zu eliminieren, beseitigt eine große destabilisierende Bedrohung und wird dazu beitragen, Menschen auf der ganzen Welt zu schützen. Darunter Amerikaner und Millionen von Menschen, die planen, die Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten zu besuchen."
Sollte der Iran die Teilnahme verweigern, würde ein anderes Land nachrücken.
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