WM 2026
WM 2026: Kanada-Star Ismael Kone schwer verletzt - Horror-Diagnose steht fest
Aktualisiert:
von SIDran Fußball
WM 2026: Letztes Turnier? Neuer spricht Klartext
Videoclip • 02:01 Min
Die Gedanken von Jesse Marsch drehten sich nach dem Kantersieg Kanadas weniger um den Erfolg, als vielmehr um seinen schwer verletzten Leistungsträger Ismael Kone. Eine erste Diagnose steht bereits fest.
Beim ersten kanadischen WM-Sieg überhaupt ging das Ergebnis schnell unter.
Ismael Kone, Leistungsträger der Co-Gastgeber, verletzte sich nach einem Foul schwer und musste minutenlang behandelt werden, ehe er mit einer Trage abtransportiert wurde.
Sein Trainer Jesse Marsch zeigte sich in der Folge geschockt. Kone sei "ein wichtiger Teil" des Teams, erklärte der Nationaltrainer nach dem 6:0 (3:0) im zweiten Gruppenspiel gegen Katar. Es sei "ein großer Verlust" für die Mannschaft: "Wir denken alle an ihn."
Externer Inhalt
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube.
Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
Kone schwer verletzt: "Man konnte die Knochen brechen hören"
Beim Stand von 3:0 war Kone in der 51. Minute nach einem Foul von Assim Madibo zu Boden gegangen, der Unterschenkel des 24-Jährigen wies danach eine deutliche Fehlstellung auf. Kone selbst hatte beim Anblick seines linken Beines fassungslos die Hand vor den Mund gehalten. Als er wenig später auf einer Trage abtransportiert wurde, winkte er dem Publikum aber zu.
"Es ist direkt vor der Bank passiert, man konnte die Knochen brechen hören", berichtete Marsch. Kone erlitt nach ersten Diagnosen einen Bruch des linken Schien- und Wadenbeins.
Nach Abpfiff kam Kone ins Krankenhaus, dort war auch seine Familie bei ihm. Der Mittelfeldspieler vom italienischen Erstligisten US Sassuolo wurde noch am Abend (Ortszeit) operiert.
Teamkollege Moïse Bombito besuchte Kone daraufhin am Krankenbett und teilte via Instagram ein Foto: Bombito im Kanada-Shirt, Kone im Klinikkittel, beide machen mit den Fingern ein V-Zeichen.
WM 2026: Rudelbildung nach dem Spiel, Trainer geraten aneinander
Nach dem Spiel war es wohl aufgrund des Zwischenfalls noch zu einer Rudelbildung gekommen, auch Marsch hatte einige Worte mit dem katarischen Trainer Julen Lopetegui gewechselt.
"Das ist es nicht eine Sekunde unserer Zeit wert, darüber zu sprechen", sagte Marsch auf Nachfrage. Madibo, der nach seinem Foul sichtlich erschrocken war, habe sich bei Kone entschuldigt. Für die Reaktionen nach der Roten Karte für Madibo auf der Bank Katars hatte Marsch aber kein Verständnis. Das sei "ein seltsames Verhalten".
Lopetegui wollte die Vorkommnisse im Nachgang des Spiels nicht kommentieren. "Ich möchte Kone das Beste wünschen und dass er sich so schnell wie möglich wieder erholt", sagte der Spanier. Auf die Frage, worum es bei ihm und Marsch gegangen sei, sagte er: "Das ist eine Sache zwischen mir und ihm."
Mehr WM-News

WM
Messi-Rücktritt? Was dafür und dagegen spricht

WM
WM 2026: Erfolge, Kontroversen und Skandale: Das sind die WM-Schiedsrichter

WM
Tragischer Unfall: 13-Jähriger stirbt bei Titelfeier in Spanien

WM
Messi fordert Rot für Cucurella: "Das ist Verzweiflung"

WM
WM-Tooscorer: Mbappe verdrängt Messi von Platz 1

WM
Kommentar: Dieses Spanien sollte Vorbild für Klopp sein