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WM 2026 - Österreich mit heikler Gruppenkonstellation: Kommt es zur "Schande von Kansas City"?
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von ranran Fußball
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Videoclip • 01:17 Min
Das abschließende Gruppenspiel zwischen Österreich und Algerien könnte historisch werden: Wiederholt sich die "Schande von Gijon"?
In Gruppe J kommt es am letzten Spieltag zu einer kuriosen Ausgangslage.
Durch das 0:2 von Österreich gegen Argentinien und das 2:1 von Algerien gegen Jordanien ergibt sich im neuen Turniermodus eine besondere Konstellation.
Vor dem direkten Duell am Sonntag (ab 4 Uhr im Joyn-Stream und Liveticker) in Kansas City liegen beide Nationen mit jeweils drei Punkten auf den Plätzen zwei und drei der Gruppe hinter dem noch ohne Punktverlust an der Spitze liegenden Argentiniern, die bereits als Gruppensieger feststehen. Österreich hat mit jeweils drei geschossenen und kassierten Treffern eine ausgeglichene Tordifferenz, Algerien steht bei -2 (2:4).
Für den Ausgang der Partie würde dies bedeuten: Endet die Partie Unentschieden, wäre Österreich als Gruppenzweiter sicher weiter, Algerien dahinter als Dritter aller Voraussicht nach ebenfalls im Sechzehntelfinale.
Kommt es damit zur "Schande von Kansas City"?
"Schande von Gijon" kostete Algerien Weiterkommen bei WM
Kommt es zum beschriebenen Szenario, würde sich Fußball-Geschichte wiederholen - die auch damals schon beide Nationen betroffen hat.
Bei der WM 1982 in Spanien verständigten sich Deutschland und Österreich im abschließenden Vorrundenspiel nach dem frühen deutschen Führungstreffer auf einen Nichtangriffspakt, weil das Ergebnis beiden Nationen für das Weiterkommen reichte.
Leidtragender war Algerien, das bereits tags zuvor sein letztes Spiel absolviert hatte und nur ungläubig zusehen konnte. Die Algerien schieden aus.
Es war die Geburtsstunde der "Schande von Gijon" und mündete in der Idee, die abschließenden Vorrundenspiele einer Gruppe immer parallel auszutragen.
Bei den Spielern ist eine Wiederholung dieses traurigen Fußballereignisses jedoch kein Thema. "Gar nicht", antwortete Verteidiger Stefan Posch auf der ÖFB-Pressekonferenz am Dienstag auf die Frage, inwiefern ein Nichtangriffspakt gegen Algerien ein Thema wäre.
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