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WM 2026: Protest gegen Trainer - WM-Star tritt aus Nationalmannschaft zurück - Newsticker
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von ran.de/SIDran Fußball
WM 2026: DFB muss sich "von Altlasten befreien"
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+++ Update, 02. Juli, 20:39 Uhr: Protest gegen Nationaltrainer - Senegal-Star Pape Gueye tritt zurück +++
Nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Belgien (2:3 n.V.) kam es bei der senegalesischen Nationalmannschaft zu einem postwendenden Rücktritt. Nur wenige Stunden nach der dramatischen Niederlage gegen Belgien erklärte Star-Spieler Pape Gueye seinen Abschied aus der Nationalmannschaft - zumindest vorübergehend.
Damit übte der 27-Jährige offen Protest gegen Nationaltrainer Pape Thiaw: "Ich werde noch einmal zurückkommen, um ein paar Worte zu dem Aus zu sagen … Aber ich möchte heute schon ankündigen, dass ich, solange dieser Trainerstab im Amt ist, eine Pause bei der Nationalmannschaft einlegen werde", schrieb der Profi vom FC Villarreal auf "Instagram".
Gegen Belgien verspielte der Senegal eine 2:0-Führung, Gueye wurde unerwartet früh ausgewechselt wurde. Er musste zu seinem Unverständnis bereits in der 66. Minute das Feld verlassen. "Ich war körperlich in guter Form, aber letztlich trifft der Trainer die Entscheidungen ... Das respektieren wir", sagte er direkt nach dem Spiel dazu.
+++ Update, 02. Juli, 09:30 Uhr: Pressesprecher verkündet Tod des Vaters von WM-Trainer - dieser reagiert geschockt +++
Nach der 1:2-Niederlage der DR Kongo gegen England im Sechzehntelfinale kam es zu einem Schock für Kongo-Trainer Sebastien Desabre.
Die Pressekonferenz nach dem Spiel lief bereits seit sieben Minuten. Als es keine Fragen mehr für Desabre gab, wendete sich der Pressesprecher Jerry Angengwa plötzlich an die Journalisten und sagte: "Wir möchten mitteilen, dass der Trainer seinen Vater verloren hat. Unser Mitgefühl gilt ihm."
Der 49-jährige Trainer scheint von der Aussage völlig überrascht gewesen zu sein und blickt geschockt auf den Pressesprecher. Im Anschluss bedankt er sich mit einem kurzen "danke" und verlässt den Raum.
Laut des Radio-Senders "Top Congo FM" soll er erst nach dem Spiel von dem Schicksalsschlag erfahren haben.
Desabre ist seit 2022 Trainer der Nationalmannschaft der DR Kongo. Der Franzose führte das Land zur ersten WM-Teilnahme seit 52 Jahren und lag mit seiner Mannschaft fast 70 Minuten gegen England vorne. Doch dann machte Harry Kane (75., 86.) die Sensationsträume der Kongolesen zunichte.
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+++ Update, 30. Juni, 11:04 Uhr: Über 1000 Drohnen an US-Spielorten entdeckt und außer Gefecht gesetzt +++
In der Nähe von US-Stadien wurden bei der Fußball-Weltmeisterschaft über 1000 Drohnen entdeckt. Wie Andrew Giuliani, der Turnierbeauftragte des Weißen Hauses, am Montag mitteilte, wurden die Drohnen ohne Gewaltanwendung außer Gefecht gesetzt, ohne jedoch zu erläutern, wie dies geschah.
"Bis Sonntagabend gab es 1139 Drohnenerfassungen bei der Weltmeisterschaft und an weltmeisterschaftsbezogenen Veranstaltungsorten", sagte Giuliani im vom Federal Bureau of Investigation (FBI) organisierten International Police Cooperation Center (IPCC) nahe Washington.
Das FBI habe zudem "über 500 dieser Drohnen beschlagnahmt, um sie als Beweismittel in Ermittlungen zu verarbeiten", erklärte Doug Olson, der beim FBI als verantwortlicher Sonderermittler für die Koordinierung rund um die Weltmeisterschaft 2026 zuständig ist.
Die USA hatten im Vorfeld der Weltmeisterschaft Abwehrmaßnahmen gegen Drohnen zu einem zentralen Bestandteil ihrer Sicherheitsbemühungen gemacht und dafür mehrere hundert Millionen Dollar bereitgestellt.
Die Befugnisse der lokalen Behörden wurden ausgeweitet, um diese Geräte stören und abfangen zu können. Zudem haben Dutzende Polizisten aus den elf US-Austragungsstädten eine Spezialausbildung in einem Ausbildungszentrum des FBI erhalten.
Mitte Juni hatte das FBI mitgeteilt, es habe einen geplanten Anschlag vereitelt, bei dem die MMA-Kampfnacht der UFC im Weißen Haus anlässlich des 80. Geburtstags von Präsident Donald Trump das Ziel gewesen sei.
Der Plan sah offenbar vor, Drohnen mit Sprengladungen in umliegenden Gebieten zu starten.
+++ Update, 29. Juni, 20:06 Uhr: "Medienkampagne"? Tschechien trennt sich von Nationaltrainer Koubek +++
Nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus bei der WM in Nordamerika ist Tschechiens Fußball-Nationaltrainer Miroslav Koubek seinen Job los. Der tschechische Verband FACR gab am Montag die Trennung "in gegenseitigem Einvernehmen" von dem 74-Jährigen bekannt. Direkt nach dem abschließenden 0:3 gegen Co-Gastgeber Mexiko hatte Koubek noch erklärt: "Ich habe einen Vertrag und gebe nie auf."
In der Pressemitteilung vom Montag verweist Koubek auf eine angebliche Kampagne, die ihn zum Umdenken gebracht habe. "Eine Medienkampagne, die auf einer Reihe von Halbwahrheiten und Lügen gegen mich basierte, trug ebenfalls zu meiner Entscheidung bei", wurde er zitiert: "Unter diesen Umständen hätte meine Arbeit für die tschechische Nationalmannschaft keinen Sinn mehr gemacht."
Koubek hatte erst im vergangenen Dezember den Posten übernommen und die tschechische Nationalmannschaft erstmals seit 20 Jahren wieder zu einer WM-Endrunde geführt. In Nordamerika folgte dann das frühe Aus mit Rang vier in Gruppe A. Danach hatte auch der Leverkusener Stürmer Patrik Schick seinen Rücktritt erklärt.
+++ Update, 29. Juni, 12:46 Uhr: Gakpo steht trotz Schicksalsschlag zur Verfügung++
Der niederländische Stürmer Cody Gakpo steht der Elftal im ersten K.o.-Spiel der Fußball-WM trotz seines privaten Schicksalsschlages zur Verfügung. Das teilte Bondscoach Ronald Koeman vor dem Sechzehntelfinale gegen Marokko in Monterrey (Dienstag, 03.00 Uhr auf MagentaTV und im Liveticker) mit.
"Er ist bereit zu spielen", sagte Koeman: "Ich glaube nicht, dass das seine Leistung stark beeinträchtigen wird."
Der 27-jährige Gakpo und seine Freundin Noa hatten am Samstag in den Sozialen Netzwerken mitgeteilt, dass sie ihren gemeinsamen Sohn noch vor der Geburt verloren haben. Koeman sprach von einer "sehr traurigen Nachricht", es habe aber keinen Moment gegeben, in dem Gakpo von der WM abreisen wollte.
Gakpo gehe mit den Dingen auf seine eigene Art um, so Koeman, der die Stärke und Reife seines Spielers hervorhob. Auch der Zusammenhalt im Team sei groß gewesen: "Wir haben alles getan, was in unserer Macht stand, um ihn zu unterstützen."
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