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WM 2026 - Rot für Quansah: Auch England denkt nach Balogun-Causa über Protest nach
Veröffentlicht:
von SIDran Fußball
WM 2026: Harry Kane nach Sieg ohne Stimme: "Es war ein verrücktes Spiel!"
Videoclip • 01:32 Min
Nach der Aufhebung der Roten Karte von Folarin Balogun ziehen nun auch andere Länder in Erwägung Einspruch gegen Sperren einzulegen.
Auf die FIFA droht nach der Begnadigung von US-Stürmer Folarin Balogun eine Protestwelle zuzurollen. Nach Informationen englischer Medien plant etwa der englische Verband FA, seine Optionen für einen Einspruch gegen die Rote Karte für Jarell Quansah aus dem Achtelfinale gegen Mexiko (3:2) zu prüfen. Ein Platzverweis zieht normalerweise automatisch eine Sperre von einem Spiel nach sich, Balogun wurde nach Intervention von US-Präsident Donald Trump von der FIFA "begnadigt", seine Sperre von einem Spiel zur Bewährung ausgesetzt.
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Englands Teammanager Thomas Tuchel hatte nach dem Spiel darauf beharrt, dass der Platzverweis für Quansah, der bei Bundesligist Bayer Leverkusen unter Vertrag steht, nicht gerechtfertigt gewesen sei. Wie im Fall von Balogun wurde auf dem Feld zunächst kein Foul gepfiffen, der Schiedsrichter, Alireza Faghani aus dem Iran, griff erst nach der Intervention durch den VAR zur Roten Karte. England spielte dadurch ab der 54. Minute in Unterzahl.
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Mit Blick auf einen möglichen Einspruch gegen die Rote Karte sagte Tuchel: "Wo hört das jetzt auf? Legen wir Einspruch ein, wenn eine Gelbe Karte keine Gelbe Karte ist? (...) Die Entscheidung ist gefallen. Wer hebt diese Entscheidung auf, und wann, und auf welcher Grundlage?" Auf die Frage, ob nicht Kapitän Harry Kane bei Donald Trump anrufen könne, um eine Aufhebung der Sperre zu erwirken, sagte Tuchel erkennbar belustigt: "Vielleicht. Das ist ein guter Anfang." Trump hatte sich nach dem Spiel als Fan von Kane zu erkennen gegeben und berichtet, er habe mit Englands Kapitän schon Golf gespielt.
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Der französische Verband FFF hat unterdessen bereits eine Annullierung der Gelben Karte gegen Michael Olise beantragt. Der Münchner war am Samstag im WM-Achtelfinale gegen Paraguay (1:0) in der Nachspielzeit vom usbekischen Schiedsrichter Ilgis Tantaschew (Usbekistan) nach einer Auseinandersetzung mit Matias Galarza in der Nachspielzeit verwarnt worden. Videoaufnahmen zeigen jedoch, dass sich Galarza theatralisch zu Boden warf, ohne von Olise berührt worden zu sein.
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