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WM 2026: Cristiano Ronaldo weint - Titeltraum zerplatzt gegen Spanien

Aktualisiert:

von ran.de

ran Fußball

WM 2026: Haaland lässt Fans im Netz komplett eskalieren

Videoclip • 01:21 Min


Cristiano Ronaldo und Portugal unterliegen Spanien im Achtelfinale der WM. Eine Ära geht damit zu Ende.

Cristiano Ronaldo stand nach dem jähen Zerplatzen seines letzten großen Traums vor den portugiesischen Anhängern und weinte. Es sah aus, als sei er am Boden zerstört.

Dann trottete der mehrmalige Weltfußballer mit gesenktem Kopf in die Kabine, seine Kapitänsbinde hatte er längst abgezogen, er trug sie in der Hand.

Den WM-Titel mit Portugal, dem er noch einmal hinterhergejagt war, wird der 41-Jährige nach dem 0:1 (0:0) gegen Spanien nicht mehr gewinnen, eine Ära geht zu Ende.

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Spanien zieht erstmals seit 2010 wieder ins Viertelfinale ein

"In seinem 27. und letzten WM-Spiel hatte Ronaldo nur 16 Ballkontakte, den Schlusspunkt unter seine WM-Karriere setzte "Joker" Mikel Merino, der den Europameister mit seinem Treffer in der ersten Minute der Nachspielzeit im Stadion von Dallas ins Viertelfinale schoss.

Bei ihrer ersten Teilnahme an der Runde der letzten acht seit dem Titelgewinn 2010 trifft Spanien nun am kommenden Freitag in Los Angeles (21.00 Uhr MESZ) auf Co-Gastgeber USA oder Belgien.

Nicht nur Ronaldo, auch seine Mitspieler waren niedergeschlagen. "Ein Moment der Traurigkeit", sagte Bruno Fernandes, "wir sind hierher gekommen, um die WM zu gewinnen.

Diese Gruppe hatte das Potenzial dazu." Portugal, ergänzte der Mittelfeldspieler von Manchester United, müsse "jetzt auf eine andere Weise nach vorne schauen. Wir müssen mehr wir selber sein, schauen, was unsere Essenz ist, auf unsere Art und Weise spielen, so dass die anderen Teams uns mehr respektieren."

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Lamine Yamal weitestgehend abgemeldet

Vor dem Spiel hatte Ronaldo noch einmal betont: "Wir alle versuchen, den Titeltraum zu verwirklichen." Im Mittelpunkt stand aber neben dem Generationenduell zwischen ihm und Jungstar Lamine Yamal (18) auch das Kräftemessen der Mittelfeldstrategen Rodri und Vitinha hatte vor dem Spiel die Schlagzeilen vor der Partie bestimmt.

Portugals spanischer Trainer Roberto Martinez sprach von einem "Fest für den Fußball". Nach dem Schlusspfiff, der auch das Ende seiner Zeit als Nationaltrainer bedeutet, betonte er: "Wir haben gegen einen WM-Favoriten auf Augenhöhe gespielt. Ich bin stolz auf mein Team."

Beiden Mannschaften war ihr hohes technisches Niveau von Beginn anzusehen. Trickreich und ballsicher suchten sie nach Lösungen und kamen zu ersten Abschlüssen. Auch nach einem turbulenten Start blieb das Tempo hoch.

Spanien spielte sich an den Strafraum, bei der Doppelchance von Yamal und Álex Baena (16.) reagierte Portugals Torhüter Diogo Costa überragend. Pedris tückische Hereingabe aus dem Halbfeld parierte der Schlussmann des FC Porto reaktionsschnell mit dem Fuß (31.).

Auf der Gegenseite war wie gewohnt auf Unai Simón Verlass. Der Baske, der in den ersten vier Spielen ohne Gegentor geblieben war, zeigte gegen Joao Felix und Ronaldo (37.) starke Reflexe.

Beim Schuss von Nuno Mendes war Simón im Glück: Pedro Porro lenkte den Ball an die Latte (41.). Von Spanien kam bis zur Pause offensiv nicht mehr viel. Yamal war auf dem rechten Flügel abgemeldet.

Portugal kam mit mehr Schwung aus der Kabine und stieß häufig ins letzte Drittel vor, war in seinen Aktionen aber nicht zwingend genug. Durch Verletzungspausen ging der Rhythmus im Spiel etwas verloren.

Spanien benötigte lange, um die Schlagzahl zu erhöhen, wurde dann aber gefährlich. Yamal prüfte Costa per Freistoß (73.). In der 85. Minute kam Merino - und traf sechs Minuten später nach einem schnell ausgeführten Freistoß.

FIFA-Weltmeisterschaft 2026: Turnier-Überblick

  • Zeitraum: 11. Juni - 19. Juli 2026

  • Gastgeber: USA, Mexiko, Kanada

  • Austragungsorte: 16 Stadien

  • Finale: 19. Juli in New York/New Jersey (USA)

  • Teilnehmer: 48 Nationalteams

  • Modus: 12 Gruppen à 4 Teams, danach K.-o.-Runde

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