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WM 2026: Spanien untermauert Status als Titel-Favorit - ein Kommentar
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von Christoph Gailer/ran.deran Fußball
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Die spanische Nationalmannschaft hat im Schongang gegen Österreich gewonnen und damit das Achtelfinale der WM 2026 erreicht. Damit untermauern die Iberer ihren Status als Titel-Favorit. Ein Kommentar.
Die "Furia Roja" kommt ins Rollen und zwar so richtig.
Spätestens mit dem überzeugenden 3:0 (1:0)-Sieg im Sechzehntelfinale der WM 2026 gegen teils überforderte Österreicher ist klar: Spanien untermauert mehr und mehr den Status des Titel-Favoriten.
Dabei gab es vor gut zwei Wochen einige Zweifel nach enttäuschenden Auftritten, als der amtierende Europameister zum WM-Auftakt nur zu einem torlosen Remis gegen Kap Verde kam und auch im Vorfeld nur Unentschieden in den Testspielen gegen den Irak (1:1) und Ägypten (0:0) spielte.
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Spaniens Ballzauberer können auch Defensivarbeit
Doch das ist längst Schnee von gestern, denn seitdem hat sich das Team von Nationaltrainer Luis de la Fuente ins WM-Turnier gespielt, überzeugt längst auf ganzer Linie. Nach dem enttäuschenden Einstand folgten Siege gegen Saudi-Arabien (4:0), Uruguay (1:0) und nun eben Österreich.
Was besonders beeindruckend ist: Die spanischen Ballzauberer denken und arbeiten nicht nur offensiv, sondern sind auch in der Abwehr extrem stabil und konsequent. Beleg dafür ist unter anderem, dass Spanien im gesamten Turnier noch kein Gegentor kassiert hat. Die Iberer um Keeper Unai Simon haben damit sogar einen Rekord aufgestellt, sind nun seit 519 Minuten turnierübergreifen bei Weltmeisterschaften ohne Gegentreffer.
Obwohl Spanien gegen Österreich in der zweiten Halbzeit teils aufreizend lässig und nur noch für die Galerie spielte, wurde die Mannschaft in der Abwehr kaum gefordert.
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Spaniens Offensive um Oyarzabal kommt ins Rollen
Neben der defensiven Kompaktheit kann sich Spanien auch auf die offensiven Ausnahekönner wie Lamine Yamal, Dani Olmo und Co. verlassen - aber nicht nur auf sie.
Gegen Österreich, wie auch schon zuvor gegen Saudi-Arabien, wurde Mittelstürmer Mikel Oyarzabal mit jeweils einem Doppelpack zum Matchwinner.
Der Angreifer von Real Sociedad San Sebastian profitiert unter anderem davon, dass Ex-Kapitän Alvaro Morata, der das Team 2024 noch zum EM-Titel führte, nicht für den WM-Kader berücksichtigt wurde. Oyartabal zahlt dieses Vertrauen immer mehr zurück, schon in der WM-Qualifikation steuerte er sechs Treffer bei.
Spanien bei WM: Starkes Kollektiv und viele Alternativen
Bislang trat Spanien als unglaublich gefestigtes Kollektiv auf, wirkt wie die kompletteste Mannschaft des Turniers. Zudem kann Trainer de la Fuente mit seiner äußerst tief besetzten Bank auf unterschiedliche Spielverläufe reagieren. Gegen Österreich konnte er sich etwa den Luxus leisten, Hochkaräter wie Gavi, Ferran Torres und Fabian Ruiz von der Bank zu bringen.
Stars wie Alejandro Grimaldo, Marcos Llorente, Martin Zubimendi oder Nico Williams kamen gegen das ÖFB-Team erst gar nicht zum Einsatz, bieten dem Coach aber weitere Optionen für die kommenden Aufgaben. Die Alternativen sind schier grenzenlos.
Behält Spanien weiter gefühlt mühelos den Fokus im Turnierverlauf und kann seine üppigen PS konstant auf den Platz bringen, führt kaum ein Weg an ihnen bei der Vergabe des WM-Titels vorbei.
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