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WM 2026: Türkei untersagt Public Viewing wegen Uni-Prüfungen

Veröffentlicht:

von SID

:newstime

Elfenbeinküste: Fakten über Deutschlands WM-Gegner

Videoclip • 01:32 Min • Ab 12


Nach der 0:2-Niederlage gegen Australien geht es bei der Türkei im Spiel gegen Paraguay um alles. Ihre Mannschaft lautstark beim Public Viewing anzufeuern, bleibt den Fans allerdings verwehrt.

Ruhe bitte, die Uni geht vor: Das türkische Innenministerium hat für Samstag landesweit Großbildübertragungen des richtungsweisenden WM-Duells gegen Paraguay unter freiem Himmel untersagt. Hintergrund ist die zeitgleich stattfindende landesweite Hochschulzugangsprüfung YKS.

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Verbot von Leinwänden wegen Hochschulzugangsprüfung

Lärm und mögliche Verkehrsprobleme sollen minimiert werden, um die Kandidaten nicht zu beeinträchtigen. Die Gouverneure der Provinzen wurden daher angewiesen, keine Leinwände für die Partie am Samstagmorgen (6 Uhr in der Türkei) zu genehmigen.

Mehrere Kommunen hatten im Vorfeld geplant, das Spiel auf großen Leinwänden zu zeigen. Nach der ministeriellen Direktive wurden diese Vorhaben jedoch wieder abgesagt. Die Behörden verwiesen darauf, dass insbesondere die frühe Anstoßzeit ein erhöhtes Risiko für Störungen durch Menschenansammlungen berge. Die am Samstagmorgen beginnende YKS zählt zu den wichtigsten Prüfungen des Landes und wird jährlich von Hunderttausenden absolviert.

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Türkei nach Auftaktpleite unter Druck

Die Auftaktpleite gegen Australien (0:2) hatten in der Türkei vielerorts große Menschenmengen auf öffentlichen Plätzen, Parks und sogar in einem antiken Amphitheater in der Provinz Antalya verfolgt. Nach der Niederlage steht die Auswahl bereits unter Druck, will sie in einer Gruppe mit Gastgeber USA noch die K.o.-Runde erreichen.

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