Leichtathletik-EM
Leichtathletik-EM 2026 - Malaika Mihambo verpasst überraschend Medaille - Zentimeter-Drama um deutsche Weitsprung-Queen
Veröffentlicht:
von ran.de/SIDMalaika Mihambo
Bild: IMAGO/Beautiful Sports International
Die Leichtathletik-EM geht mit einem Drama um die deutsche Weitsprung-Queen Malaika Mihambo zu Ende. Die Olympiasiegerin verpasst eine Medaille um Zentimeter.
Bittere Pleite statt dritter Titel: Weitsprung-Star Malaika Mihambo hat zum Abschluss der Leichtathletik-EM ihren Titel verloren und völlig überraschend auch eine Medaille verpasst. Die 32-Jährige kam im Alexander Stadium nicht über 6,94 m hinaus und landete damit in einem hochklassigen Wettbewerb nur auf Platz fünf.
Und so musste Mihambo, die als Titelverteidigerin gestartet war und als Mitfavoritin galt, erstmals seit zehn Jahren wieder die Heimreise von einer großen Meisterschaft ohne Edelmetall antreten.
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Mihambo fehlen wenige Zentimeter
Zur neuen Europameisterin krönte sich in einem packenden Zentimeter-Krimi die Italienerin Larissa Iapichino mit 7,00 m. Dahinter sicherte sich Jazmin Sawyers (6,99/Großbritannien) Silber wie schon vor zehn Jahren, Bronze holte Hilary Kpatcha aus (Frankreich) mit 6,98 m.
Mihambo zeigte sich nach Ende des Wettkampfes als faire Verliererin. "Das ist der Sport: Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man und das ist vollkommen in Ordnung", sagte sie mit Tränen in den Augen am "ARD"-Mikrofon.
Eigentlich war Mihambo einmal mehr genau zum richtigen Zeitpunkt in blendender Verfassung. In der Qualifikation hatte die Ex-Weltmeisterin am Freitag zwar erst Riesen-Probleme, legte dann aber mit 7,10 m auch einen Riesen-Satz hin - und untermauerte ihren Anspruch auf den dritten EM-Titel nach 2018 und 2024.
Doch im großen Finale stimmte dann bei ihrem Anlauf plötzlich überhaupt nichts mehr, Mihambo kämpfte vergeblich gegen die Probleme und die schwierigen Windverhältnisse an.
Mihambo erstmals seit zehn Jahren ohne Medaille bei Groß-Veranstaltungen
So platzte nicht nur ihr Traum vom dritten EM-Gold ihrer Karriere, für Mihambo endete auch eine unfassbare Erfolgsserie. Schließlich hatte sie nach Platz vier bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio immer eine Medaille gewonnen, wenn sie bei einer großen Meisterschaft am Start war. 2017 und 2023 fehlte sie bei den Weltmeisterschaften verletzungsbedingt.
Die deutsche Meisterin Mikaelle Assani (Karlsruhe) und Imke Daalmann (Leverkusen) waren in der Qualifikation ausgeschieden.
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