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DTM 2026: Neuer Spitzenreiter! Das Power Ranking vor dem Sachsenring
Aktualisiert:
von Mike Stiefelhagenran racing DTM
DTM: Boxen-Battle! Preinings Crew kostet ihm den Sieg
Videoclip • 01:30 Min
Die DTM geht am Sachsenring in ihr vorletztes Rennwochenende. Thomas Preining setzt Maro Engel unter Druck, Marco Wittmann meldet sich im Titelkampf zurück. Das ran Power Ranking vor den Rennen in Sachsen.
Die DTM biegt auf die Zielgerade der Saison 2026 ein: Am 12. und 13. September stehen am Sachsenring die nächsten beiden Rennen an. Danach fällt die Entscheidung beim Finale in Hockenheim am 10. und 11. Oktober.
ProSieben überträgt die Rennen live im Free-TV, zusätzlich gibt es den kostenlosen Livestream auf Joyn und ran.de. Trainings und Qualifyings laufen im FAN TV Channel auf Joyn
Vor dem Wochenende führt Maro Engel die Meisterschaft mit 160 Punkten hauchdünn vor Thomas Preining (159) an. Nicki Thiim (139), Lucas Auer (136), Marco Wittmann (135) und Matteo Cairoli (127) halten Anschluss. Die Wertung steht wegen der Berufung gegen Mirko Bortolottis Disqualifikation in Oschersleben weiterhin unter Vorbehalt.
Auch abseits des Titelkampfs gibt es Neuigkeiten: Maximilian Paul kehrt nach seinem schweren Norisring-Unfall in die DTM zurück. Außerdem gibt Simon Connor Primm im Audi von Seyffarth Motorsport sein Debüt.
Wir stellen die zehn formstärksten Fahrer im ran Power Ranking vor.
DTM-Livestreams
Bald verfügbarFreitag, 11.09. 11:25 • Motorsport
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65 Min
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DTM: Sachsenring, Qualifying 1 live im Stream
40 Min
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DTM: Sachsenring, Qualifying 1 live im Stream
40 Min
Platz 10: Tom Kalender | Mercedes-AMG Team Landgraf
Tom Kalender hat sich seinen Platz im Ranking mit einem Ausrufezeichen verdient: Am Nürburgring fuhr der 18-Jährige am Sonntag erstmals in der DTM aufs Podium.
Von Startplatz elf ging es bis auf Rang zwei nach vorne. In der vorletzten Runde überholte er sogar Titelkandidat Thomas Preining.
Dabei nutzte Kalender seinen Reifenvorteil im letzten Rennabschnitt konsequent. Auf Sieger Marco Wittmann fehlten im Ziel lediglich 0,517 Sekunden.
Der Ausfall am Samstag bleibt der Schönheitsfehler. Für eine höhere Platzierung muss Kalender solche Spitzenleistungen häufiger zeigen, für den Sprung in unsere Top 10 reicht dieser Auftritt aber allemal.
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Platz 9: Mirko Bortolotti | TGI Team by GRT
Mirko Bortolotti beschäftigt die DTM auch zwischen den Rennwochenenden. Am 25. September verhandelt das DMSB-Berufungsgericht über seine nachträgliche Disqualifikation beim Sonntagsrennen in Oschersleben.
Damit bleibt offen, ob der Italiener seinen auf der Strecke errungenen Sieg zurückerhält. Ein erfolgreicher Einspruch würde auch die Punkteverteilung im Titelkampf verändern.
Am Nürburgring folgte auf einen frühen Ausfall am Samstag immerhin Rang fünf am Sonntag. Die Aufholjagd von Startplatz 16 unterstrich sein weiterhin vorhandenes Potenzial.
Für die vorderen Plätze unseres Rankings fehlt die Konstanz. Bortolotti bleibt gefährlich, muss seine Geschwindigkeit aber wieder über ein komplettes Wochenende in Ergebnisse umsetzen.
Platz 8: Luca Engstler | Red Bull Team Abt
Luca Engstler hat seinen starken Auftritt in Oschersleben ordentlich bestätigt. Am Nürburgring sammelte er mit den Plätzen sieben und sechs erneut in beiden Rennen Punkte.
Besonders der Sonntag konnte sich sehen lassen: Von Startposition 13 arbeitete sich der Lamborghini-Pilot sieben Ränge nach vorne.
Die Podiumsform des vorherigen Wochenendes konnte er zwar nicht ganz halten. Dafür blieb der befürchtete große Rückschritt aus.
Seine eigene Entwicklung gibt aber Anlass zur Zuversicht: Er fährt sich im vorderen Mittelfeld fest.
Platz 7: Arjun Maini | HRT Ford Racing
Arjun Maini erlebte am Nürburgring zwei völlig unterschiedliche Renntage. Am Samstag musste er seinen Ford nach wenigen Runden abstellen, nachdem Vibrationen aufgetreten waren.
Die Antwort folgte am Sonntag: Von Platz zehn gestartet, kam der Inder als Vierter ins Ziel und verpasste das Podium nur knapp.
Schon vor dem Eifel-Wochenende hatte Maini regelmäßig mit starken Punkteergebnissen überzeugt. Der jüngste vierte Rang passt deshalb ins Gesamtbild.
Für unseren Geschmack bleibt er einer der verlässlichsten Kandidaten hinter der unmittelbaren Titelgruppe. Ein sauberer Samstag würde seine Chancen auf das nächste starke Wochenende deutlich erhöhen.
Platz 6: Nicki Thiim | Comtoyou Racing
Nicki Thiim ist als Meisterschaftsdritter weiter im Titelrennen. Seine jüngsten Ergebnisse halten mit dieser Tabellenposition allerdings nicht Schritt.
Nach dem schwierigen Wochenende in Oschersleben kam der Aston-Martin-Pilot am Nürburgring auf die Plätze elf und sieben. Die großen Punkte gingen erneut an andere.
Immerhin zeigte Startplatz vier am Sonntag, dass die Geschwindigkeit für die Spitzengruppe grundsätzlich vorhanden ist.
Thiim braucht am Sachsenring wieder einen Auftritt, mit dem er seine direkten Gegner unter Druck setzt. Aktuell lebt seine Titelchance stärker vom zuvor aufgebauten Polster als von seiner jüngsten Rennform.
Platz 5: Lucas Auer | Mercedes-AMG Team Landgraf
Lucas Auer verlor am Nürburgring wertvollen Boden. Nach Rang fünf am Samstag war das Sonntagsrennen durch die Startkollision mit Maro Engel praktisch sofort beendet.
Den Zusammenstoß lasteten die Sportkommissare Engel an. Auer allein anhand dieses Ausfalls abzuwerten, würde seiner Leistung daher nicht gerecht.
Der dritte Startplatz am Samstag zeigte zudem, dass der Österreicher weiterhin die nötige Geschwindigkeit mitbringt.
Trotzdem schieben sich im Power Ranking zwei Rennsieger an ihm vorbei. Mit 24 Punkten Rückstand auf Engel bleibt Auer in Reichweite, braucht vor Hockenheim aber wieder ein Wochenende mit großer Ausbeute.
Platz 4: Matteo Cairoli | Emil Frey Racing
Matteo Cairoli hat am Nürburgring gezeigt, wie dominant er sein kann. Von der Pole Position fuhr der Ferrari-Pilot am Samstag zu einem Sieg mit fast zehn Sekunden Vorsprung.
Es war bereits sein dritter Saisonerfolg. Kein anderer Fahrer im Feld hat 2026 bislang so oft gewonnen.
Am Sonntag verhinderte ein misslungener Boxenstopp die nächste große Ausbeute. Trotz Startplatz drei reichte es nur zu Rang 13.
Cairoli bleibt damit ein Kandidat für Siege, dessen Wochenendbilanz zu oft unter Rückschlägen leidet. Für den Titelangriff muss er seine herausragenden Einzelleistungen an beiden Tagen zusammenbringen.
Platz 3: Maro Engel | Mercedes-AMG Team Ravenol
Maro Engel führt weiterhin die Meisterschaft an, verliert aber die Spitzenposition in unserem Ranking. Rang sechs und der selbst verursachte Zusammenstoß mit Lucas Auer machten den Nürburgring zum Rückschlag.
Die Konsequenzen reichen bis nach Sachsen: Im ersten Rennen wird Engel um drei Startplätze zurückversetzt.
In der Pause erlebte er zumindest einen besonderen Termin: Beim Formel-1-Wochenende in Zandvoort überreichte er Lando Norris den Pirelli Pole Position Award.
Sportlich zählt jetzt die Reaktion. Engels starke Saisonbilanz hält ihn weit oben, doch mit der Hypothek für Samstag und den aufstrebenden Verfolgern ist er diesmal nicht unser erster Favorit.
Platz 2: Marco Wittmann | Schubert Motorsport
Marco Wittmann macht den größten Sprung dieser Ausgabe. Auf Platz drei am Nürburgring-Samstag ließ der BMW-Pilot am Sonntag seinen 20. DTM-Sieg folgen.
Damit ist der zweimalige Champion wieder mitten im Titelkampf. Sein Rückstand auf Maro Engel beträgt vor den letzten vier Rennen 25 Punkte.
Die Einschränkung für das kommende Wochenende liefert Wittmann selbst: Der Sachsenring sei für ihn und sein Team in der Vergangenheit kein optimales Pflaster gewesen.
Seine aktuelle Form verdient trotzdem Platz zwei. Wer an einem Wochenende zweimal auf dem Podium steht und dabei gewinnt, reist mit deutlich mehr als einer vagen Außenseiterhoffnung an.
Platz 1: Thomas Preining | Manthey Racing
Thomas Preining ist unsere neue Nummer eins. Der Porsche-Pilot steht nach den Plätzen zwei und drei am Nürburgring bei vier Podiumsplatzierungen in Folge.
Damit hat er sich bis auf einen Punkt an Meisterschaftsführer Maro Engel herangearbeitet. Manthey bestätigte seine starke Form zuletzt auch vor heimischem Publikum.
Für den Sachsenring gibt es ein zusätzliches Argument: Preining fuhr beim offiziellen Test vor rund drei Wochen die Bestzeit. Testzeiten sind kein Siegversprechen, passen aber zu seinem Aufwärtstrend.
Hinzu kommt die gute Streckenbilanz seines Teams mit zwei Siegen im Vorjahr. Aktuelle Rennform, Nähe zur Tabellenspitze und die Vorbereitung auf Sachsen ergeben das überzeugendste Gesamtpaket dieser Ausgabe.
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