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Formel E: Pascal Wehrlein ist Weltmeister 2026 - "Druck Stand gehalten"

Aktualisiert:

von SID

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Videoclip • 01:13 Min


In der Formel E hat sich Pascal Wehrlein in einem spannenden Saisonfinale in London den WM-Titel gesichert.

Pascal Wehrlein ist nach einem dramatischen Saisonfinale zum zweiten Mal Weltmeister der Formel E.

Der 31-Jährige kam in London nur als 14. ins Ziel, krönte sich aber nach 2024 erneut zum Champion der Elektrorennserie. Porsche-Pilot Wehrlein ist der einzige Deutsche, der in der seit 2014 bestehenden Formel E bislang den Titel gewann.

"Wir haben dem Druck stand gehalten, haben geliefert", sagte Wehrlein, der sich aber in den ersten Momenten vor allem über den Rennverlauf ärgerte.

Der Sigmaringer war von Rang drei gestartet und auf dem engen Stadtkurs vor allem auf ein Rennen ohne Zwischenfälle aus. Das konnte er sich erlauben, weil die beiden verbliebenen Titel-Konkurrenten Mitch Evans (Neuseeland/Jaguar) und Jake Dennis (Großbritannien/Andretti) hinter Wehrlein starteten.

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Wegen Unsportlichkeit: Wehrlein kritisiert da Costa

Zu Zwischenfällen kam es aber etwa zur Rennhälfte. Antonio Felix da Costa, Evans' Teamkollege, lieferte sich rundenlang enge Duelle mit dem Deutschen, der in diesem Zuge abgedrängt wurde und gleich mehrere Autos passieren lassen musste. Darunter auch Evans und Dennis. "Er hat 20 Runden lang versucht, mein Rennen und meine WM zu ruinieren", sagte Wehrlein über Felix da Costa: "Das war eine der unsportlichsten und unfairsten Leistungen, die ich so erlebt habe. Das werde ich nicht vergessen."

Wenig später kam es dann zu einem größeren Crash, in den auch Wehrlein und Dennis verwickelt waren. Beide konnten weiterfahren, bewegten sich nun aber außerhalb der Punkte. Von den Titelkandidaten fuhr nur Evans als Vierter Zählbares ein, das genügte aber nicht mehr für den Triumph. Wehrlein hatte schon am Samstag, im ersten der beiden London-Rennen, den Grundstein für den Titel mit einem Sieg von der Pole Position gelegt.

Für Wehrlein war es nun bereits der dritte große Titel seiner Karriere. Anfangs war er von Mercedes gefördert worden, krönte sich 2015 zum jüngsten Champion der DTM und schaffte 2016 den Sprung in die Formel 1. In zwei Jahren bei den kleinen Teams Manor und Sauber galt er auch als Kandidat für den Aufstieg ins Mercedes-Werksteam - die Hoffnung erfüllte sich aber nicht. Seit 2019 fährt Wehrlein in der Formel E.

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