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Formel 1: FIA greift durch - Podium in Monaco zählt nicht
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von SIDran Mehr Sport
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Pierre Gasly verliert seinen Podiumsplatz von Monaco. Damit setzt das FIA-Berufungsgericht dem Hickhack nach dem strafenreichen Rennen ein Ende.
Drei Monate nach dem Formel-1-Rennen in Monaco hat das juristische Ringen um das Podium im Fürstentum ein Ende gefunden. Alpine-Pilot Pierre Gasly verliert seinen dritten Platz wieder, Red-Bull-Fahrer Isack Hadjar rückt nach.
Das Internationale Berufungsgericht des Weltverbandes FIA gab am Freitag seine Entscheidung bekannt, vorausgegangen war ein langes Tauziehen um die Wertung des sechsten Saisonrennens.
Alpine hatte bereits gewonnen
Gasly war Anfang Juni als Dritter hinter Kimi Antonelli und Lewis Hamilton ins Ziel gekommen, nach Rennende sorgten zwei Zeitstrafen gegen den Franzosen aber für eine Rückstufung im Klassement: Gasly wurde für zu schnelles Fahren in der Boxengasse sanktioniert.
Gegen diese Entscheidung wehrte sich Alpine dann aber erfolgreich. Die Stewards, an der Strecke verantwortlich für die Umsetzung des Reglements, gaben dem Einspruch des Teams fünf Tage nach dem Rennen statt, die FIA räumte Messfehler ein.
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Viele Strafen: Nur Gasly wurde nachträglich bestraft
Die Konkurrenten McLaren und Red Bull protestierten anschließend aber gegen die Rücknahme der Strafen und hatten damit nun, am Ende eines langwierigen Prozesses, Erfolg. Kompliziert war der Fall, weil die Messfehler auch bei anderen Fahrern zu Strafen geführt hatten, diese wurden aber schon während des Rennens vollstreckt.
Sie hatten damit Einfluss auf das Renngeschehen und konnten nicht zurückgenommen werden. Gasly dagegen wurde nachträglich bestraft, die zunächst aufaddierte Zeit konnte damit wieder abgezogen werden.
Letztlich haben die ursprünglichen Strafen über zehn Sekunden nun Bestand, Gasly wird damit als Siebter gewertet. Neben Hadjar rücken auch Oscar Piastri sowie Liam Lawson und Arvid Lindblad um eine Position vor.
Alpine seit 2024 ohne Podium
Alpine, der Rennstall um Teamchef Flavio Briatore, und auch Gasly selbst verlieren damit ihren ersten Podestplatz seit November 2024. Für Hadjar ist es das zweite Podium seiner Formel-1-Karriere.
Echten Einfluss auf den Kampf um die WM hat das Urteil nicht. Spitzenreiter Antonelli und auch Hamilton waren vor Gasly ins Ziel gekommen, George Russell im zweiten Mercedes hatte die Punkteränge verpasst. Im Klassement hat Antonelli vor dem Grand Prix in Monza am Sonntag (ab 15 Uhr im Liveticker) 59 Punkte Vorsprung auf die beiden Verfolger.
Auch interessant: Russell vor Leclerc: Mercedes schlägt Ferrari beim Training in Monza
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