Formel 1
Formel 1: Kimi Antonelli fährt in einer eigenen Liga - Kommentar
Aktualisiert:
von Luis Woppmannran Mehr Sport
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Videoclip • 01:12 Min
Kimi Antonelli fährt momentan in seiner eigenen Liga. Vor allem in Belgien zeigt sich der Unterschied zu seinem Teamkollegen George Russell. Ein Kommentar.
Kimi Antonelli hat den Großen Preis von Belgien gewonnen und seine Führung in der WM-Wertung weiter ausgebaut.
Was der 19-Jährige in dieser Saison bisher gezeigt hat, ist längst kein Zufall oder Ausreißer nach oben mehr.
Der Italiener ist mittlerweile zur Nummer 1 bei Mercedes und zum Top-Favoriten auf den Weltmeistertitel aufgestiegen.
Dabei ist vor allem die Konstanz, mit der Antonelli in dieser Saison auf absolutem Top-Niveau performt, bemerkenswert.
In zehn Rennen gewann er sechs Mal und wurde jeweils einmal Zweiter und Dritter.
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Formel 1: Russell nicht so reif wie Antonelli
Sein Teamkollege und stärkster Konkurrent George Russell wirkt im Vergleich lange nicht so reif und abgeklärt - und das, obwohl er neun Jahre älter ist und bereits seine achte Saison in der Formel 1 fährt.
In Belgien wurde einmal mehr deutlich, wieso der Brite in dieser Saison wohl den Kürzeren ziehen wird. Der 28-Jährige wollte seinen schlechten Start wiedergutmachen und setzte zu einem riskanten Überholmanöver an. Am Ende hatte Lewis Hamilton keine Chance mehr auszuweichen und kollidierte mit dem bisherigen WM-Zweiten.
Klar: Gerade in den ersten Kurven kann man auch durch aggressive Manöver sehr viel Plätze gutmachen - aber auch genauso viele verlieren.
Besonders ein Russell, der sich im Titelkampf kaum noch Fehler erlauben darf, sollte es gar nicht erst zu solchen Situationen kommen lassen - etwas, das Antonelli in dieser Saison deutlich besser gelingt.
Formel 1: Antonelli ist an den Rückschlägen gewachsen
Nach dem Rennen in Belgien liegt der Italiener in der Gesamtwertung nun 45 Punkte vor dem Zweitplatzierten Lewis Hamilton.
Nach drei Rennen, in denen er wegen technischer Defekte nur einmal Punkte holen konnte, hätten viele Fahrer Schwierigkeiten gehabt, ihre Form zu halten - Antonelli hingegen scheint geradezu an diesen Rückschlägen gewachsen zu sein.
Sollten das Auto und die eigenen Nerven mitspielen, deutet alles darauf hin, dass der 19-Jährige der jüngste Formel-1-Weltmeister der Geschichte wird.
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