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Formel 1 Freies Training in Spa: Hamilton crasht und Antonelli dominiert weiter - es hagelt Strafen
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von SID/ranran Mehr Sport
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Videoclip • 01:11 Min
Im dritten freien Training des Großen Preises von Belgien dominiert weiter Kimi Antonelli, doch das Qualifying wird schon vor Beginn aufgewirbelt.
WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli präsentiert sich vor dem Großen Preis von Belgien weiterhin in starker Verfassung. In 1:45,990 Minuten umrundete Antonelli im dritten freien Training den Traditionskurs in Spa-Francorchamps als Schnellster und geht als Favorit in die Zeitenjagd. Für Lewis Hamilton beginnt nach einem Unfall dagegen schon vor dem Qualifying am Samstagnachmittag ein Wettlauf gegen die Uhr.
Der Ferrari-Pilot flog auf der letzten Runde von der Strecke ab. Er sei okay, funkte Hamilton, aber: "Ich habe das Auto zerstört." Der Brite schlug mit dem Heck in einen Reifenstapel ein. Der SF-26 war vom Unfall gezeichnet - nun sind die Ferrari-Mechaniker gefordert, das Auto schnellstmöglich zu reparieren. Am Vortag war Alpine-Pilot Pierre Gasly ebenfalls in dieser Kurve verunfallt.
Formel 1: Nico Hülkenberg in den Top Zehn
Hinter Antonelli liegen Weltmeister Lando Norris (+0,139 Sekunden), Max Verstappen (+0,148) und George Russell im anderen Mercedes (+0,367). Hamilton lag mit einem Rückstand von 0,392 Sekunden auf Platz fünf. Der Deutsche Nico Hülkenberg beendet die Übungsstunde als Achter.
Nach einer durchwachsenen ersten Einheit hatte sich Antonelli noch am Freitag gesteigert und in der zweiten Session die Tagesbestzeit gesetzt. Am Samstagvormittag blieb er knapp eine halbe Stunde in der Garage und fuhr dann prompt mit dem ersten Versuch nach vorne.
Großer Preis von Belgien: Es regnet Qualifying-Strafen
Bereits vor Beginn des Qualifyings in Spa-Francorchamps wurden drei Fahrer um insgesamt 50 Plätze strafversetzt. Weltmeister Lando Norris kassiert eine Zehn-Platz-Strafe, da der McLaren-Pilot zum vierten Mal diese Saison die Leistungselektronik austauschte.
Red-Bull-Fahrer Hadjar kassiert eine 30-Plätze-Strafe und startet dementsprechend aus der Boxengasse. Grund ist, dass ein neuer Motor, ein neuer Turbo und ein neues Auspuffsystem in seinem RB22 verbaut wurden. In Lance Strolls Aston Martin wurde eine neue MGU-K verbaut, dementsprechend geht es für ihn um zehn Plätze nach hinten. Bei einer durchschnittlichen Aston-Martin-Leistung im Qualifying heißt das für den Kanadier vermutlich auch einen Start aus der Boxengasse.
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