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Formel 1 - Ralf Schumacher schießt scharf gegen Ex-Red-Bull-Boss Christian Horner: "Peinlich"

Aktualisiert:

von Kai Esser

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Formel 1: Red Bull auf Ferrari-Niveau! Fans wüten im Netz

Videoclip • 01:37 Min


Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher rechnet mit Ex-Red-Bull-Boss Christian Horner ab. Der TV-Experte nennt dessen Werben um den Ferrari-Job peinlich und bezeichnet Behauptungen aus Horners Autobiografie als gelogen.

Ralf Schumacher hat den früheren Red-Bull-Teamchef Christian Horner bei "Sky" scharf kritisiert. Anlass sind Horners öffentliche Avancen in Richtung Ferrari und die Enthüllungen in seiner Autobiografie.

Der TV-Experte findet für den 52-Jährigen deutliche Worte. Horner hatte sich zuletzt selbst als künftigen Ferrari-Teamchef ins Spiel gebracht und den Posten bei der Scuderia als seinen "Traum" bezeichnet.

Schumacher hält davon wenig: Sich so anzubiedern, sei "schon peinlich genug". Wer tatsächlich eine Chance bei Ferrari hätte, würde nicht so offen um den Job werben, argumentiert Schumacher. Den Posten hat derzeit Fred Vasseur inne, für dessen möglichen Nachfolge bringt Schumacher Andreas Seidl als Alternative ins Spiel.

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Formel 1: Schumacher wirft Horner Lügen vor

Auch inhaltlich geht Schumacher auf Konfrontationskurs. Am 22. Oktober erscheint Horners Autobiografie "Drive", in der er unter anderem behauptet, Helmut Marko habe Max Verstappen wegen dessen Vater Jos zunächst nicht bei Red Bull haben wollen.

Schumacher weist diese Darstellung entschieden zurück und nennt sie "absolut gelogen". Zudem stört ihn, wie Horner in seinem Buch mit früheren Weggefährten wie Marko und Adrian Newey umgeht. Dass Horner nach seinem Abgang mit alten Kollegen abrechnet, hält Schumacher für "ein No-Go".

Schumacher schildert in dem Podcast außerdem eine Begegnung im Fahrerlager. Horner habe ihn damals fast angeschrien und zwischen den Zeilen gedroht, dass auch Schumacher Geheimnisse in seinem Privatleben habe.

Horner war über 20 Jahre lang Teamchef von Red Bull und wurde während der Saison 2025 entlassen. An eine Rückkehr in die Formel 1 glaubt Schumacher nach den jüngsten Entwicklungen nicht mehr. Horners Ferrari-Vorstoß nennt er ein "Armutszeugnis".

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