Kritik an Zverev
Alexander Zverev: Heftige Kritik von Star-Coach nach frühem Aus in Montreal
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von Malte Ahrensran Mehr Sport
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Nach dem frühen Aus beim Masters in Montreal muss Alexander Zverev heftige Kritik von einer ehemaligen Weltranglistenführenden einstecken.
Alexander Zverev hat in der zweiten Runde beim 1000er-Turnier in Montreal direkt verloren. Jetzt wirft die ehemalige Weltranglistenerste im Doppel, Rennae Stubbs, der deutschen Nummer eins vor, nach Ausreden zu suchen.
In drei Sätzen verlor der Hamburger gegen den Niederländer Tallon Griekspoor. Im Anschluss ärgerte sich der Deutsche über die Gegebenheiten in Montreal und, dass anstelle von Dunlop-Bällen mit Wilson-Material gespielt wurde.
Diese würden sich zu sehr unterscheiden: "Mit den Bedingungen und den Bällen wird es wahrscheinlich einige überraschende Ergebnisse geben."
Auch wenn er selbst wieder etwas kritischer auf die eigene Leistung blickte: "Ich bin einfach noch nicht in der Form, die ich in den vergangenen Monaten hatte."
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Habt ihr jemals Rafael Nadal, Novak Djokovic, Roger Federer oder Serena Williams nach einer Niederlage die Bälle verantwortlich machen hören? Was machen wir hier eigentlich? Ja, die Bälle sind anders, aber das gilt für beide Spieler.
Zverev im Vergleich zu anderen Topspielern: Stubbs mit deutlicher Kritik
Trotzdem waren die Aussagen für Stubbs zu viel. In ihrem eigenen Podcast, "The Rennae Stubbs Tennis Podcast", verglich sie Zverev mit anderen großen Spielern der Tennisgeschichte, die mit Niederlagen anders umgingen.
"Habt ihr jemals Rafael Nadal, Novak Djokovic, Roger Federer oder Serena Williams nach einer Niederlage die Bälle verantwortlich machen hören? Was machen wir hier eigentlich? Ja, die Bälle sind anders, aber das gilt für beide Spieler", machte die Australierin deutlich.
Stubbs, die unter anderem Serena Williams einige Jahre trainierte, stimmte auch der Aussage ihrer Podcast-Kollegin Caitlin Thompson zu, die im Gespräch sagte, dass "Champions sich anpassen."
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Stubbs kritisiert Zverev: Hätte sich anpassen müssen wie Nadal und Co.
Thompson ging weiter auf mögliche Anpassungen für Zverev ein: "Dann spann deine Saiten eben härter oder finde eine andere Lösung. Wir kennen diese Situation alle. Nach Wimbledon fliegen die Wilson-Bälle anders. Manche Spieler mögen das, andere nicht - aber man muss sich anpassen."
Auch Stubbs unterstrich diese Aussage erneut und untermalte sie mit Beispielen von den größten Namen: "Wenn Rafael Nadal, Roger Federer oder Novak Djokovic in Kanada verloren haben, haben sie nie die verdammten Bälle verantwortlich gemacht. Sie wussten, dass dort mit Wilson-Bällen gespielt wird - und haben sich darauf eingestellt."
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