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Alexander Zverev nach Absagen von Jannik Sinner und Novak Djokovic Topfavorit bei Traditionsturnier

Aktualisiert:

von Julian Bachmann

ran Mehr Sport

Tennis: Alexander Zverev und Sophia Thomalla melden sich aus dem Urlaub

Videoclip • 01:08 Min


Alexander Zverev überzeugt mit Leistung und Konstanz. Nun reist der deutsche Tennisstar als Titelfavorit zu den Canadian Open.

Dieses Jahr hat Zverev bereits zwölf Wettbewerbe bestritten. Der 29-Jährige stand bei den Grand Slams, Masters-Turnieren, dem United Cup sowie bei den ATP-500-Events in Acapulco und Halle auf dem Platz.

Trotz der hohen Belastung ließ er sich nach seinem ersten Grand-Slam-Titel in Roland Garros nicht die direkte Vorbereitung auf das Turnier in Halle nehmen. Anschließend kam er in Wimbledon bis ins Finale.

Anders als die anderen Tennis-Stars nimmt sich Zverev keine langen Pausen. Der Hamburger spielt Turnier nach Turnier und klettert durch seine Leistung und seine Konstanz immer weiter nach oben.

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Alexander Zverev: Belastung als Wettkampf-Vorteil?

Wie "Tennisworld" berichtet, haben Jannik Sinner und Novak Djokovic für die Canadian Open vom 2. bis 13 August abgesagt. Damit verändert sich zum einen die Setzliste des Turniers, zum anderen wird deutlich, welcher Vorteil mit Zverevs konstanter Tour-Präsenz einhergeht.

Nach der Absage Sinners rückt Zverev an die Spitze der Setzliste und gilt in Montreal als Titelfavorit. Hinzu kommt, dass er durch die regelmäßigen Turniere im "Flow" bleibt und sich damit gleichzeitig zusätzliche Chancen auf Punkte verschafft.

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Tennis: Zverev klettert im Ranking

Sinner spielte dieses Jahr drei Turniere weniger als Zverev und kommt insgesamt auf 47 Partien. Der Deutsche steht aktuell bei 55.

Dennoch kommt die Absage Sinners nicht aus dem Nichts. Bei seinem Wimbledon-Triumph war der Italiener schon angeschlagen. Genau dies ist Zverev allerdings so hoch anzurechnen.

Seine Konstanz hat ihm ermöglicht, nah an den Topstars Sinner und Carlos Alcaraz dranzubleiben. Insbesondere die Abwesenheit des am Handgelenk verletzten Spaniers nutzte er mit seinem Erfolg in Paris und dem Erreichen des Wimbledon-Finals eiskalt aus. Damit zog der 29-Jährige im Ranking an Alcaraz vorbei und ist aktuell Weltranglistenzweiter.

ATP-Weltrangliste: Verkürzt Zverev den Rückstand auf Sinner?

Genau deswegen sind die Canadian Open aber auch so wichtig für Zverev. Ein Turniersieg in Montreal - es wäre der zweite nach 2017 - würde ihm weitere Punkte einbringen. Damit würde er den Abstand zu Sinner verkürzen und den Vorsprung auf Alcaraz ausbauen. Eine Rückkehr des Spaniers ist aktuell für Mitte August bei den Cincinnati Open geplant.

Titelverteidiger in Kanada ist der US-Amerikaner Ben Shelton, der 2025 bei der Austragung in Toronto triumphierte. Zverev scheiterte damals im Halbfinale an Karen Khachanov aus Russland. Der Turniersieger erhält 1000 Punkte. Zverevs Rückstand auf Sinner beträgt knapp 5000 Punkte.

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ATP Masters: Zwei-Wochen-Modell sorgt für Unmut bei Sinner und Djokovic

Sinner hatte zuletzt in Monte Carlo offen erklärt, dass er einwöchige Masters-Turniere bevorzugt: "Meine persönliche Ansicht ist, dass ich die einwöchigen Veranstaltungen liebe." Djokovic stieß ins selbe Horn: "Um ganz ehrlich zu sein, genieße ich die zweiwöchigen Masters-Turniere nicht mehr. Sie sind für mich einfach viel zu lang. Mein Fokus liegt hauptsächlich auf den Grand Slams, und das habe ich schon früher gesagt", so der Serbe. Außer in Monaco und Paris wurden alle 1000er Masters auf zwei Wochen ausgeweitet.

Die Canadian Open gelten als Traditionsturnier: Das Event in Toronto wurde 1890 ins Leben gerufen - damit ist es das zweitälteste noch aktive Turnier nach Wimbledon.

Auch interessant: Tennis: Alcaraz fällt nach Verletzung hinter Zverev zurück - Rückkehr in Cincinnati geplant

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