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Minnesota Vikings - Kevin O'Connell gibt Update zu Quarterback-Rennen: "Wissen alle"
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von Leopold GrünwaldNFL
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Die Quarterback-Frage bei den Minnesota Vikings ist heikel. Dementsprechend vorsichtig ist Head Coach Kevin O'Connell bei seiner Entscheidung für den Starter.
Kevin O'Connell, Head Coach der Minnesota Vikings, hat sich im Rahmen einer Medienrunde zum Rennen um den Starter-Posten auf der Quarterback-Position zwischen J. J. McCarthy und Neuzugang Kyler Murray geäußert.
"Wie ich euch jeden Abend erzähle und ihnen (dem Team, Anm. d. Red.) bei jeder Chance sage: 'Wir haben Zeit, aber nicht so viel Zeit'", erklärte der Cheftrainer auf die Nachfrage zum Stand der Dinge: "Das ist die Dringlichkeit, die wir alle haben müssen, und das wissen alle."
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O'Connell mit Fingerzeig zu Murray
Mit Blick auf den Zeitpunkt für die Bekanntgabe seiner Entscheidung, ob McCarthy oder Murray die neue NFL-Saison beginnen, hielt sich O'Connell zunächst noch bedeckt. Am Zeitplan für den Entschluss "hat sich nichts geändert", sagte der 41-Jährige.
Einen kleinen Fingerzeig erlaubte O'Connell sich dann aber doch. Auf Murray und dessen Verfassung angesprochen, verriet O'Connell: "Mental ist er definitiv weiter, als ich gedacht hätte."
Die Quarterback-Frage bei den Vikings ist durchaus heikel. Das Team hatte McCarthy vor zwei Jahren an zehnter Stelle des NFL-Drafts gezogen. Damit war der Spielmacher deutlich früher als ursprünglich erwartet ausgewählt worden.
Am College hatte McCarthy mit den Michigan Wolverines zwar den Titel gewonnen, war allerdings Teil eines äußerst gut besetzten Teams unter dem damaligen Head Coach Jim Harbaugh gewesen.
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McCarthy bleibt hinter Erwartungen zurück
Seine erste Saison in der NFL hatte der heute 23-Jährige wegen eines Meniskusrisses aus der Vorbereitung verpasst, weswegen Sam Darnold zum Starter aufstieg und mit rund 4300 Passing Yards sowie 35 erworfenen Touchdowns brillierte.
In der folgenden Offseason entschied sich Minnesota dagegen, den Vertrag von Darnold zu verlängern, und setzte auf McCarthy, der die vergangene Spielzeit als Nummer eins bestritt, aber nicht überzeugen konnte.
Während Darnold mit den Seattle Seahawks den Super Bowl gewann, blieb McCarthy in verletzungsbedingt zehn Einsätzen mit 1632 Passing Yards und elf Touchdowns hinter den Erwartungen zurück.
Auftritt Murray, der nach sieben durchwachsenen Jahren bei den Arizona Cardinals entlassen wurde und einen Einjahresvertrag über 1,3 Millionen US-Dollar in Minnesota unterschrieb.
Drängt Murray McCarthy raus?
Fällt die Entscheidung gegen McCarthy und für Murray, wäre es also auch ein Eingeständnis der Franchise, mit McCarthy einen Fehler gemacht zu haben. Einen Weg zurück gäbe es erfahrungsgemäß kaum noch.
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