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NFL: Franchise-Eigentümer spenden hohe Geldsumme an US-Präsident Donald Trump für Wahlkampf

Veröffentlicht:

von Malte Ahrens

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NFL: Follow the Money – Owner pumpen Millionen in Trump-Wahlkampf

Videoclip • 01:42 Min


Der US-amerikanische Präsident Donald Trump ist NFL-Fan. Die Zuneigung beruht anscheinend auf Gegenseitigkeit, wie nun Unterlagen der amerikanischen Wahlkommission offengelegt haben sollen.

In den USA stehen die wichtigen "Midterms" (Zwischenwahlen) an. Dafür wird aktuell im gesamten Land Werbung gemacht.

Auch die NFL hat dabei in Form seiner Franchise-Eigentümer die Hände im Spiel. So sollen laut einem Bericht von "Front Office Sports" mehr als 18 Millionen US-Dollar an verschiedene Kandidaten, Parteien und politische Aktionskomitees (PACs) geflossen sein.

Die Zahlen beziehen sich auf die Unterlagen der Federal Election Commission (Bundeswahlkommission). Des Weiteren standen verschiedene NFL-Bekanntheiten mit und für US-Präsident Donald Trump auf Wahlkampfbühnen.

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Ehemalige NFL-Stars mit Wahl-Auftritten von Trump

So haben in Texas Super-Bowl-Sieger Danny Amendola und Heisman-Trophy-Gewinner Johnny Manziel mit Trump auf der Bühne gestanden, um Werbung für den amtierenden Präsidenten und seine republikanische Partei zu machen.

Die Umfragewerte kurz vor den Zwischenwahlen liegen auf einem Rekordtief. Die Demokraten haben selbst in jahrelang republikanisch regierten Staaten wie Texas die Nase vorn.

Dagegen haben die meisten NFL-Team-Besitzer im Wahlkampf die Republikaner um Trump unterstützt.

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NFL-Besitzer auf Seiten der Republikaner

Eine Überraschung ist das wohl kaum, da die meisten Teams in Besitz von konservativen Milliardären und ihren Familien sind.

Den größten Anteil an den knapp 15 Millionen US-Dollar für die republikanische Seite hatte Broncos-Eigentümer und Walmart-Erbe Rob Walton. Aus seinem Vermögen von rund 140 Milliarden US-Dollar hat er knapp 8,96 Millionen in die Kampagne investiert.

Weitere große Anteile haben Browns-Besitzer Jimmy Haslam und seine Frau Dee. Sie kommen auf insgesamt 2,09 Millionen US-Dollar. Jerry Jones von den Dallas Cowboys steuerte 1,56 Millionen US-Dollar bei.

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Kleiner Anteil der NFL-Eigentümer auf demokratischer Seite

Dennoch gibt es auch NFL-Spender auf der Seite der Demokraten, jedoch sind sie in der Minderheit und auch das Spendenvolumen ist deutlich geringer.

So spendeten der Neu-Besitzer der Seattle Seahawks, Vinod Khosla, knapp 2,09 Millionen US-Dollar und Atlanta-Falcons-Besitzer Arthur Blank knapp 125.000 US-Dollar an die Demokraten.

Die Owner der Miami Dolphins und der New England Patriots verbindet eine Gemeinsamkeit im Wahlkampf. So haben Stephen Ross und Robert Kraft bereits beide große Events für Trump ausgerichtet und an die Republikaner gespendet.

Jedoch zahlten beide in der aktuellen Phase auch kleinere Beträge an demokratische PACs. Zusammen kommen sie dabei auf etwas weniger als 40.000 US-Dollar für die Demokraten.

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