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New York Jets trennen sich von Robert Saleh: Wird Bill Belichick jetzt Head Coach?

Veröffentlicht:

von Max Bruns

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Saleh gefeuert! Fans fordern mehr Entlassungen

Videoclip • 02:22 Min


Die New York Jets haben sich von Head Coach Robert Saleh getrennt. ran schaut auf potenzielle Nachfolge-Kandidaten.

Früh in der Saison haben die New York Jets die Reißleine gezogen und sich von Head Coach Robert Saleh getrennt.

Nach einer Bilanz von zwei Siegen und drei Niederlagen (zuletzt die Pleite im London Game gegen die Minnesota Vikings) war Schluss für den 45-Jährigen.

Saleh kam 2021 nach New York, wies in seiner Zeit bei den Jets allerdings eine überschaubare Statistik von 20 Siegen und 36 Niederlagen auf.

Wie die Franchise selbst bestätigt hat, soll nun Defensive Coordinator Jeff Ulbrich interimsweise den Posten des Cheftrainers bis Saisonende übernehmen. Der 47-Jährige wird auch beim anstehenden Monday Night Game gegen die Buffalo Bills bereits an der Seitenlinie stehen - aber ist er auch eine langfristige Lösung im Big Apple?

ran schaut auf mögliche Nachfolge-Kandidaten von Saleh als Head Coach bei den Jets.

Das Wichtigste in Kürze

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Jeff Ulbrich

Jeff Ulbrich

Bild: USA TODAY Network


Der bisherige Defensive Coordinator soll also vorerst bis zum Ende der Saison bleiben. Je nachdem, wie sich Jeff Ulbrich in dieser Zeit schlägt, könnte auch ein langfristiges Engagement möglich sein.

"Er ist ein tougher Coach und wird von den Spielern und dem gesamten Team respektiert", wurde Owner Woody Johnson in einer offiziellen Mitteilung der Jets zitiert. Seit 2021 ist er in den Diensten der Franchise als Defensive Coordinator tätig, nun die Beförderung.

Ulbrich war selbst jahrelang Linebacker in der NFL und lief von 2000 bis 2009 für die San Francisco 49ers auf. Der einstige Drittrunden-Pick arbeitete zudem für die Seattle Seahawks und die Atlanta Falcons als Coordinator und Assistenz-Coach.

New York Jets feuern Saleh: Die richtige Entscheidung - ein Kommentar

Saleh-Entlassung bei den Jets: Fans fordern noch mehr

Mike Vrabel

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Mike Vrabel

Bild: USA TODAY Network


Mike Vrabel hat mehrere Jahre NFL-Erfahrung - allein als Head Coach war er von 2018 bis 2024 bei den Tennessee Titans tätig. Zuvor arbeitete der 49-Jährige unter anderem als Defensive Coordinator bei den Houston Texans.

Als Spieler lief Vrabel für die Pittsburgh Steelers, New England Patriots und Kansas City Chiefs auf - New York wäre also Neuland. Im Januar dieses Jahres war für den langjährigen Head Coach Schluss in Tennessee. Mit den Titans beendete er die Saison mit einer Bilanz von lediglich sechs Siegen und elf Niederlagen.

Wie auch Saleh kommt Vrabel also aus dem defensiven Aspekt des Spiels. Doch ist es das, was die Jets derzeit benötigen? Bei den zugelassenen Yards und Punkten ist die Jets-Defense unter den Top-Sieben der Liga. Was die eigens erzielten Punkte und erreichten Yards anbelangt, ist New York unter den schlechtesten Zehn der NFL.

Bill Belichick

Bill Belichick

Bild: Icon Sportswire


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Sobald ein Head-Coach-Posten in der NFL vakant wird, ist klar, dass der Name Bill Belichick fällt. Doch im Zusammenhang mit den New York Jets kommt der nicht von ungefähr. Die Coaching-Ikone arbeitete schließlich bereits für die Jets.

Von 1997 bis 1999 war Belichick bei den Jets als Assistenz-Trainer tätig. Später wurde er dann Head Coach bei den New England Patriots, mit denen der 72-Jährige sechsmal den Super Bowl gewann.

Auch wenn die Jets die Saison mit Ulbrich beenden, wäre Belichick eine Option für 2025. Die Head-Coach-Legende hatte zuletzt bereits angekündigt, dass er eine NFL-Rückkehr in der kommenden Saison anpeilt.

NFL: Starter-Kampf bei den Vikings - Quarterback-Situationen der Teams

  • Die Quarterback-Situationen der NFL-Teams
    Die Quarterback-Situationen in der NFL verändern sich stetig. Welche Spielmacher stehen wo unter Vertrag? Wer ist Starter, wer muss sich vorerst mit der Backup-Rolle begnügen? ran zeigt die Lage aller 32 Teams (Stand: 13. März 2026). 

    Getty Images

  • Minnesota Vikings
    Neuzugang bei den Vikings: Die Franchise hat den zuvor bei den Arizona Cardinals entlassenen Kyler Murray für ein Jahr unter Vertrag genommen. In der Offseason wird er mit J.J. McCarthy um den Posten als Starter kämpfen
    • Starter: J.J. McCarthy (im Bild) 
    • Backups: Kyler Murray, Max Brosmer

    Imagn Images

  • Miami Dolphins
    Der begehrteste Quarterback der diesjährigen Free Agency ist vom Markt! Die Miami Dolphins ersetzen Tua Tagovailoa mit Malik Willis, der zuletzt als Backup von Jordan Love bei den Green Bay Packers glänzte. Willis unterschreibt einen Dreijahresvertrag über 67,5 Millionen US-Dollar, 45 Millionen davon sind garantiert. 
    • Starter: Malik Willis (im Bild)
    • Backups: Zach Wilson, Quinn Ewers, Cam Miller

    Icon Sportswire

  • Atlanta Falcons
    Nach der Entlassung von Tua Tagovailoa bei den Miami Dolphins steht auch schon ein Abnehmer bereit. Die Atlanta Falcons sichern sich die Dienste des Quarterbacks. Tagovailoa wird in der Offseason mit Michael Penix um den Starting-Job kämpfen. Es handelt sich um einen Einjahresvertrag.
    • Starter: Michael Penix Jr.
    • Backup: Tua Tagovailoa (im Bild)

    Icon Sportswire

  • Arizona Cardinals
    • Starter: Jacoby Brissett (im Bild)
    • Backups: Gardner Minshew, Kedon Slovis

    Imagn Images

  • Baltimore Ravens
    • Starter: Lamar Jackson (im Bild)
    • Backup: Tyler Huntley

    Imagn Images

  • Buffalo Bills
    • Starter: Josh Allen (im Bild)
    • Backup: Kyle Allen
    • Reserve/Future Contract: Shane Buechele

    Imagn Images

  • Carolina Panthers
    • Starter: Bryce Young (im Bild)
    • Backups: Kenny Pickett, Andy Dalton

    ZUMA Press Wire

  • Chicago Bears
    • Starter: Caleb Williams (im Bild)
    • Backups: Case Keenum, Tyson Bagent

    2025 Getty Images

  • Cincinnati Bengals
    • Starter: Joe Burrow (im Bild)
    • Reserve/Future Contract: Sean Clifford

    IMAGO/Imagn Images

  • Cleveland Browns
    • Starter: Shedeur Sanders Im Bild)
    • Backups: Dillon Gabriel, Deshaun Watson

    2025 Getty Images

  • Dallas Cowboys
    • Starter: Dak Prescott (im Bild)
    • Backups: Joe Milton III, Sam Howell

    2024 Getty Images

  • Denver Broncos
    • Starter: Bo Nix (im Bild)
    • Backups: Jarrett Stidham, Sam Ehlinger

    USA TODAY Network

  • Detroit Lions
    • Starter: Jared Goff (im Bild)
    • Backup: Teddy Bridgewater
    • Reserve/Future Contract: Malik Cunningham

    2025 Getty Images

  • Green Bay Packers
    • Starter: Jordan Love (im Bild)
    • Backup: Desmond Ridder
    • Reserve/Future Contract: Kyle McCord

    IMAGO/Icon Sportswire

  • Houston Texans
    • Starter: C.J. Stroud (im Bild)
    • Backups: Davis Mills, Graham Mertz

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • Indianapolis Colts
    • Starter: Daniel Jones (im Bild)
    • Backups: Anthony Richardson, Riley Leonard
    • Reserve/Future Contract: Seth Henigan

    AFP/GETTY IMAGES/SID/LUKE HALES

  • Jacksonville Jaguars
    • Starter: Trevor Lawrence (im Bild)
    • Backup: Nick Mullens
    • Reserve/Future Contract: Carter Bradley

    2024 Getty Images

  • Kansas City Chiefs
    • Starter: Patrick Mahomes (im Bild)
    • Backup: Chris Oladokun
    • Reserve/Future Contract: Jake Haener

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • Las Vegas Raiders
    • Starter: Aidan O'Connell

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • Los Angeles Chargers
    • Starter: Justin Herbert (im Bild)
    • Future/Reserve Contract: DJ Uiagalelei

    2025 Getty Images

  • Los Angeles Rams
    • Starter: Matthew Stafford (im Bild)
    • Backup: Stetson Bennett

    ZUMA Press Wire

  • New England Patriots
    • Starter: Drake Maye (im Bild)
    • Backups: Joshua Dobbs, Tommy DeVito

    2025 Getty Images

  • New Orleans Saints
    • Starter: Tyler Shough (im Bild)
    • Backup: Spencer Rattler

    ZUMA Press Wire

  • New York Giants
    • Starter: Jaxson Dart (m Bild)
    • Backup: Jameis Winston

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • New York Jets
    • Starter: Geno Smith (im Bild)
    • Backups: Justin Fields, Brady Cook, Hendon Hooker
    • Reserve/ Future Contract: Bailey Zappe

    ZUMA Press Wire

  • Philadelphia Eagles
    • Starter: Jalen Hurts (im Bild)
    • Backup: Tanner McKee

    2023 Getty Images

  • Pittsburgh Steelers
    • Starter: Mason Rudolph (im Bild)
    • Backup: Will Howard

    UPI Photo

  • San Francisco 49ers
    • Starter: Brock Purdy (im Bild)
    • Backups: Mac Jones, Kurtis Rourke
    • Reserve/Future Contract: Adrian Martinez

    Imagn Images

  • Seattle Seahawks
    • Starter: Sam Darnold (im Bild)
    • Backups: Jalen Milroe, Drew Lock

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  • Tampa Bay Buccaneers
    • Starter: Baker Mayfield (im Bild)
    • Backups: Connor Bazelak, Jake Browning

    2025 Getty Images

  • Tennessee Titans
    • Starter: Cam Ward (im Bild)
    • Backups: Mitchell Trubisky, Will Levis

    Imagn Images

  • Washington Commanders
    • Starter: Jayden Daniels (im Bild)
    • Backup: Marcus Mariota

    IMAGO/Icon Sportswire


Pete Carroll

Pete Carroll

Bild: USA TODAY Network


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Wenn schon von NFL-Trainer-Legenden die Rede ist, darf auch Pete Carroll nicht fehlen. Der jahrelange Head Coach der Seattle Seahawks (von 2010 bis 2024) hat ebenfalls eine New Yorker Vergangenheit.

Erst war der mittlerweile 73-Jährige von 1990 bis 1993 Defensive Coordinator, dann folgte kurzzeitig sogar die Beförderung zum Head Coach. Seit der Trennung mit den Seahawks nach Ende der abgelaufenen Regular Season ist Carroll ohne Trainer-Job.

Wie Belichick ist auch er Super-Bowl-Champion. 2013 gewann die Coaching-Ikone die Vince Lombardy Trophy. Wenn die Jets also auf der Suche nach einem erfahrenen Mann sind, der weiß, wie man gewinnt, wäre Carroll sicher eine Option.

Ejiro Evero

Ejiro Evero

Bild: 2024 Getty Images


Seit geraumer Zeit wird Ejiro Evero als potenzieller Head Coach bei vielen NFL-Teams gehandelt. Dazu gekommen ist es bislang aber noch nicht. Zurzeit ist der 43 Jahre alte Defensive Coordinator bei den Carolina Panthers tätig.

Zuvor bekleidete er diese Stelle bei den Denver Broncos, nachdem er jahrelang Assistenz-Coach bei den Los Angeles Rams unter Sean McVay war.

Sollte Evero auf der Liste der Jets stehen, müssten sich die Verantwortlichen jedoch fragen, inwiefern er ein Upgrade zu Ulbrich sein könnte. Denn Erfahrung als Head Coach hat nach dem Ende der Saison lediglich Ulbrich.

Jets entlassen Saleh: Überraschend, aber sinnvoll - ein Kommentar

Ben Johnson

Ben Johnson

Bild: USA TODAY Network


Eine ähnliche Konstellation gäbe es mit Ben Johnson als neuen Head Coach. Der 38-Jährige hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen in Detroit gemacht.

Als Offensive Coordinator der Lions hat er großen Anteil an der Leistungsexplosion der Offense Detroits in den abgelaufenen Saisons.

2019 kam Johnson zu den Lions, 2022 wurde er zum OC benannt. Unter anderem mit Quarterback Jared Goff und dem deutschen NFL-Star Amon-Ra St. Brown leistet Johnson gute Arbeit in Detroit. Das wird man sicherlich auch in New York auf dem Schirm haben.

Bobby Slowik

Bobby Slowik

Bild: USA TODAY Network


Eine mindestens genauso komfortable und erfolgreiche Position wie Johnson bekleidet derzeit Bobby Slowik, der Offensive Coordinator der Houston Texans.

4-1 stehen die Texans mit Quarterback C.J. Stroud nach fünf Spieltagen. Auch ein Verdienst von Slowik, der in Houston die offensiven Spielzüge ansagt.

Der 37-Jährige hatte jahrelang unter Kyle Shanahan bei den San Francisco 49ers gearbeitet. Auch ihm wird von vielen US-Experten eine große Zukunft als (Head) Coach vorausgesagt.