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NFL: Mac Jones über Trade-Gerüchte - "Alles ist möglich"
Veröffentlicht:
von Luis Woppmannran Fußball
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Als Mac Jones 2021 von den New England Patriots gedraftet wurde, sollte er die Zukunft der Franchise werden. Mittlerweile ist der Quarterback nur noch Backup, konnte in dieser Rolle aber zuletzt überzeugen. Winkt dem 27-Jährigen womöglich doch noch einmal die Position eines Starters in der NFL?
Schon seit Längerem gibt es Gerüchte über einen möglichen Trade von Mac Jones. Für einige Franchises mit ungeklärter Zukunft auf der Quarterback-Position ist der Backup der San Francisco 49ers eine interessante Option.
Jetzt hat sich der 27-Jährige in der Sportradiosendung "The Rich Eisen Show" selbst zu seiner Situation geäußert: "Ich liebe John (John Lynch, General Manager der 49ers, Anm. d. Red), ich liebe Kyle (Kyle Shanahan, Head Coach der 49ers, Anm. d. Red). Ich glaube, das hier ist das beste Team, für das ich je gespielt habe."
Dennoch schließt er einen Wechsel zu einer anderen Franchise nicht aus: "Die Trade Deadline läuft erst etwas später in der Saison ab, aber alles ist möglich."
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Mac Jones war ehemaliger Hoffnungsträger der New England Patriots
Mac Jones wurde 2021 in der ersten Runde von den New England Patriots ausgewählt und sollte nach der gescheiterten Verpflichtung von Cam Newton der Franchise-Quarterback der Zukunft in Massachusetts werden.
In seiner Debütsaison konnte Jones mit 22 Touchdowns, 13 Interceptions und 3801 geworfenen Yards überzeugen. Wegen dieser Leistungen wurde er in den Pro Bowl gewählt und belegte hinter Ja'Marr Chase den zweiten Platz im Voting zum Offensive Rookie of the Year.
Daraufhin baute er allerdings stark ab - in der Saison 2023 warf er mehr Interceptions (zwölf) als Touchdowns (zehn). Die Patriots zogen die Reißleine und tradeten den ehemaligen Hoffnungsträger für einen Sechstrundenpick zu den Jacksonville Jaguars.
Dort spielte er 2024 als Backup von Trevor Lawrence immerhin zehn Spiele, konnte aber nicht zu alter Stärke zurückfinden.
Comeback bei den San Francisco 49ers
In der abgelaufenen Saison unterschrieb er einen Zweijahresvertrag in San Francisco im Wert von bis zu sieben Millionen Dollar - eine relativ niedrige Summe für einen Quarterback mit Startelferfahrung.
Nach der Verletzung von Brock Purdy wurde Jones zum Starting Quarterback der "Niners" und konnte endlich wieder zeigen, was in ihm steckt. In elf Spielen (acht als Starter) warf er für 2151 Yards Raumgewinn und 13 Touchdowns bei sechs Interceptions.
John Lynch, der General Manager der 49ers, sagte gegenüber einem möglichen Trade, dass die Franchise den Quarterback sehr schätze und ihn nur bei einem überzeugenden Angebot abgeben würde.
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Zu hoher Preis? Welche Teams wollen Mac Jones?
Laut Eric Branch vom "San Francisco Chronicle" überlegen die 49ers aber bereits, ihrem Vorjahresrookie Kurtis Rourke im Trainingslager genügend Einsatzzeit zu geben, um herauszufinden, ob er das Zeug dazu hat, ihr erster Ersatz-Quarterback zu werden.
Branch deutete zudem an, dass San Francisco eher bereit sein könnte, Jones zu traden, sollte Rourke deutliche Anzeichen einer Weiterentwicklung zeigen: "Die 49ers waren bereits vor dem Draft bereit, QB Mac Jones zu traden, doch kein Team erfüllte ihre angeblich hohen Preisvorstellungen."
Und weiter: "Sollte eine Verletzung eines Stammspielers ein Team dazu veranlassen, tief in die Tasche zu greifen, würden die 49ers Jones dann irgendwann vor Ablauf der Transferfrist am 3. November abgeben? Das würden sie wahrscheinlich tun, wenn Rourke - ähnlich wie Purdy im Jahr 2022 – wie ein Schnäppchen aus der siebten Runde wirkt."
Während des NFL Scouting Combine berichtete "The Athletic"-Reporter Zack Rosenblatt, dass die 49ers für Jones einen "Pick in der zweiten Runde plus mehr" verlangen.
Nicht wenig für einen Backup-Quarterback, vor allem wenn man bedenkt, dass ihn die Patriots 2024 für einen Sechstrundenpick abgegeben haben.
Teams wie die Colts aus der abgelaufenen Spielzeit zeigen allerdings, dass Franchises durchaus bereit sind, zu viel für Spieler auszugeben, wenn sie unter der Saison die Playoffs vor Augen haben. Indianapolis gab so beispielsweise zwei Erstrundenpicks für Cornerback Sauce Gardner ab.
Als mögliche Franchises für Jones gelten unter anderem die Pittsburgh Steelers, Cleveland Browns oder Carolina Panthers.
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