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NFL - Quarterback-Ranking in Woche 7: Bryce Young klopft ganz oben an - Jayden Daniels abgestraft

Aktualisiert:

von Maximilian Stegmaier-Länge

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NFL trifft auf Star Wars: Galaktischer Super Bowl!

Videoclip • 01:10 Min


Das erste Drittel der regulären NFL-Saison ist in den Büchern. Nach sechs Spieltagen zeichnen sich klare Tendenzen ab - Spielmacher überraschen mit starken Leistungen überraschen oder fallen unerwartet ab. ran rankt alle Starting-Quarterbacks in Woche 7.

Nach sechs NFL-Spieltagen können bereits erste Schlüsse darüber gezogen werden, welche Teams in dieser Saison um den Super Bowl kämpfen werden.

Wie immer spielen dabei die Leistungen der Quarterbacks eine entscheidende Rolle. Die Signal Caller können mit herausragenden Leistungen Spiele im Alleingang gewinnen. Auf der anderen Seite wiegen ihre Fehler aber umso schwerer.

ran analysiert im Quarterback-Ranking in Woche 7 die Formstärke der Spielmacher. Dabei werden nicht nur verschiedenste Statistiken in Betracht gezogen, sondern auch die Umstände des Spielers, wie er zu seinen Leistungen kommt.

Die aktuelle Saisonleistung wird dabei stärker gewichtet als das bereits gesehene Potenzial vergangener Jahre.

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Platz 32: Cam Ward (Tennessee Titans)

Haben die Titans am sechsten NFL-Spieltag endlich ihren ersten Saisonsieg geholt, weil Cam Ward ihr Quarterback war oder obwohl er es war? Die Tendenz geht zu Letzterem, denn der Quarterback hatte mit nur 102 Passing Yards und 50-prozentiger Passquote keinen dramatischen Anteil am Erfolg.

Dass auf der anderen Seite in Daniel Jones ein kaum produktiverer Spielmacher stand, dürfte mehr zum Sieg beigetragen haben als Wards Performance. Not So Fun Fact: Der Titans-Dirigent ist der erste Quarterback seit Daniel Jones 2023, der in den ersten drei Vierteln der ersten sechs Saisonspiele keinen Touchdown-Pass geworfen hat.

So sieht kein Fortschritt im zweiten NFL-Jahr aus.

Cam Ward strauchelt in seiner zweiten NFL-Saison weiter – immerhin hat er seinen ersten Sieg 2026 eingefahren.

Bild: ZUMA Press Wire


Platz 31: Malik Willis (Miami Dolphins)

Alte NFL-Weisheit: Wer nicht spielt, kann auch nicht verlieren. Aber eben auch nicht gewinnen und im Quarterback-Ranking einen Sprung machen.

Es fällt schwer, Willis hier so tief einzuordnen, denn er ist stets bemüht, aus einem NFL-Team, das mehr Geld an Spieler zahlt, die nicht im Kader stehen (179 Millionen US-Dollar), als an aktive Profis (156 Millionen), das Beste rauszuholen. Aber es ist leider nicht viel.

Platz 30: Justin Herbert (Los Angeles Chargers)

Vom MVP-Kandidaten vor der Saison ins Nirgendwo des QB-Rankings: Es wird düster um Justin Herbert und die Chargers, die weiterhin sieglos sind.

Los Angeles ist an den Hoffnungen, die Fans und Experten in den neuen Offensive Coordinator Mike McDaniel und seine Ideen für Herbert gesetzt hatten, zerbrochen. Da hilft es auch nicht, dass die Interception gegen die Kansas City Chiefs vom Receiver verschuldet war und nicht von Herbert, denn auf dem Papier führt der Quarterback die Fehlpass-Statistik der NFL nun an.

Nur die Bye Week und ein Wunder können die Chargers noch … ja, was eigentlich? Am ehesten vor sich selbst schützen.

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Platz 29: Tanner McKee (Philadelphia Eagles)

McKee ist der Mann, der die Eagles aus ihrem Quarterback-Schlamassel befreien soll. Aber kann er es auch? Der Ersatzmann vom wegen einer Lungenembolie in die Pause gezwungenen Jalen Hurts schaffte es irgendwie, Philly gegen die Carolina Panthers zumindest in Schlagdistanz zu halten.

Schlechte Kommunikation lässt sich leicht fixen, fehlende Genauigkeit nicht so einfach. Die NFC East als aktuell schlechteste Division der NFL ist auch für die Eagles noch gewinnbar. Aber dafür muss McKee beweisen, dass er auch Spiele gewinnen kann, die nicht wegen vorzeitiger Playoff-Qualifikation irrelevant sind.

Platz 28: Jalon Daniels (Tampa Bay Buccaneers)

In der Crunchtime zeigt sich, wie weit NFL-Newcomer wirklich schon sind. Jalon Daniels warf gegen die Pittsburgh Steelers nach engagierten drei Vierteln im vierten Quarter und in der Overtime den Bucs-Vorsprung weg.

Seine Geschichte vom ungedrafteten Rookie, der plötzlich für den Star-Quarterback ran muss, ist inspirierend, aber keine Cinderella-Story kann fehlende Erfahrung ausgleichen. Diese Niederlage wird Daniels mehr beibringen als jeder Sieg in der NFL.

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Platz 27: Daniel Jones (Indianapolis Colts)

Dieser Mann ist nur noch ein Schatten des Quarterbacks, der den Colts zu einem furiosen Start in die vergangene NFL-Saison und einem Sieg im NFL Berlin Game verholfen hat. Apropos: Seit November 2025, also grob seit der Reise nach Deutschland, hat er in seinen elf Spielen von Beginn an 17 Ballverluste verschuldet - und nur zwölf Touchdowns.

Ein Touchdown und eine Interception gegen das Schlusslicht der NFL, die Titans, sind zu wenig, um sich in Form zu werfen. Und eine Niederlage zu Hause gegen Tennessee genug, um in Indy den General Manager vom Hof zu jagen.

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Platz 26: Bo Nix (Denver Broncos)

Ein Zitat sagt mehr als tausend Statistiken: "Die Art und Weise, wie er derzeit Football spielt, grenzt fast schon an Respektlosigkeit gegenüber der Quarterback-Position", sagte TV-Experte Ryan Fitzpatrick nach dem Broncos-Sieg über den Super Bowl Champion über Bo Nix.

Denver gewann nicht, weil Nix das Team zum Sieg warf, sondern weil die Seahawks so sorglos mit dem Ball umgingen, dass es nichts ausmachte, dass Nix' Pässe kaum den Weg über die Line of Scrimmage fanden. Einziger Pluspunkt hier: Der Broncos-Spielmacher machte bei seiner risiko- und spaßbefreiten Darbietung nicht die teuren Fehler, die sein Gegenüber Sam Darnold aktuell wieder häufiger macht.

Platz 25: Jameis Winston (New York Giants)

Vier Spiele mit Wilder-Osten-Spielmacher Famous Jameis waren genug für John Harbaugh, dass er sich für einen Wechsel auf der Quarterback-Position entschied. Für Winston, der den verletzten Jaxson Dart ersetzte, kam im vierten Viertel Trade-Neuzugang J.J. McCarthy ins Spiel und brannte ein Feuerwerk ab, das fast noch für den Comeback-Sieg gesorgt hätte.

Damit war der Wechsel auf der Quarterback-Position besiegelt. Winston selbst trug mit zwei Interceptions und wenig Beweglichkeit in der Pocket aber auch keine Argumente für seinen Verbleib in der Startformation vor.

Platz 24: Jacoby Brissett (Arizona Cardinals)

Stell dir vor, du schaffst als Underdog die Überraschung gegen die vor der Saison in den Himmel gehobenen Los Angeles Rams, aber irgendwie warst du dabei mehr Statist als Schlüsselspieler. Alle eigenen Punkte wurden durch Field Goals erzielt.

Brissett verdankt es den völlig neben sich stehenden Rams, dass sein glanzloser Auftritt und deine Interception gegen LA den Auswärtserfolg nicht zunichte machte. Aber man muss ihm zugute halten, dass er sich auch 2026 bei den Cardinals wieder gut in der Rolle des Quarterbacks macht, von dem niemand große Heldentaten erwartet.

Platz 23: Tyler Huntley (Baltimore Ravens)

Der "Oh-wie-gut-ist-Tyler-Huntley"-Effekt hat genau eine Woche lang angehalten. An seinen starken Auftritt am fünften Spieltag konnte Huntley gegen die Cleveland Browns nicht anknüpfen - oder nur im ersten Viertel. Nach Punkten in den ersten beiden Drives produzierte seine Ravens-Offensive nur noch Punts oder Fumbles. Die gute Nachricht: Lamar Jacksons Rückkehr rückt näher.

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Platz 22: Sam Darnold (Seattle Seahawks)

Immer dann, wenn Sam Darnold für die Seahawks vermeintlich Spiele gewinnen muss, ist die Gefahr groß, dass er sie verliert. Jüngstes Beispiel: die Donnerstagnacht-Niederlage gegen blasse Broncos, als Darnold zwei der finalen drei Drives mit Interceptions lahmlegte.

Er hat mit den Seahawks gerade den Super Bowl gewonnen, aber anstatt vor Selbstbewusstsein zu strotzen, wirkt Darnold hinter einer nicht mehr ganz so stabilen Offensive Line und ohne Balance durch produktives Laufspiel gelegentlich wie ein verängstigter High-School-Quarterback. Tippelschritte und eine krasse Anfälligkeit, sich vom Gegner in die Wurffalle locken zu lassen, sind die Folge.

Sam Darnold ist auf der Suche nach der Form aus den Playoffs der vergangenen Saison.

Bild: Icon Sportswire


Platz 21: Deshaun Watson (Cleveland Browns)

Sehen Sie hier: Das Musterbeispiel eines Mitläufers, der sich von einer starken Defense und jungen, talentierten Mitspielern tragen lässt. Watson liefert keine spektakulären Stats oder Plays. Er benötigt lange, um den Ball loszuwerden – und kassiert die meisten Sacks der Liga.

Aber: Er macht in Schlüsselmomenten nun einmal auch wenige Fehler. Gegen die Ravens orchestrierte er wieder einen Game-Winning-Drive.

Platz 20: Kyler Murray (Minnesota Vikings)

Müsste der Quarterback eines der drei verbliebenen ungeschlagenen Teams der NFL nicht weiter oben im Ranking landen?

Nicht pauschal, denn es fällt schwer, auch nur einen der fünf Siege an Murrays Leistung zu knüpfen. Die Brian-Flores-Defense in Minnesota trägt dieses Team. Der Quarterback verbessert sich schleichend von Spiel zu Spiel. Wenn das so weitergeht, haben die Vikings im Dezember ein Monster herangezüchtet.

Platz 19: Jayden Daniels (Washington Commanders)

Eigentlich hatten wir den Elefanten vergangene Woche aus dem Raum gebracht: Jayden Daniels war sich in der Overtime in Field-Goal-Range nicht bewusst, dass die Uhr abläuft und die Commanders keine Timeouts mehr haben. Sieht blöd aus, ist indiskutabel, darf ihm nicht mehr passieren.

Aber Daniels hat ihn wieder in den Raum gelassen: Nur eine Woche später wirft er den Ball bei 4th & 2 an der 13-Yard-Linie der 49ers ins Aus statt in die Endzone. Diese operativen Fehler kosten Spiele. Auch, wenn seine Stats stimmen.

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Platz 18: Geno Smith (New York Jets)

Nach 165 Passversuchen in Serie ohne Pick unterlief Smith bei der 19:26-Niederlage in New England seine erste Interception der Saison. Seine Passquote von 68,9 Prozent ist trotzdem der beste Wert eines Jets-Quarterbacks seit Chad Pennington 2002.

Aus neutraler Sicht ist dieser Full-Circle-Moment für den Rückkehrer Geno Smith einfach schön. Vielleicht sollte er ein paar Plätze höher stehen.

Platz 17: Michael Penix Jr. (Atlanta Falcons)

Beim 23:31 gegen die Bears kam ein Großteil der 225 Yards von Michael Penix Jr. und drei Touchdowns erst in der Garbage Time, nach einem 7:31-Rückstand, zustande. Die Aufholjagd endete dann ausgerechnet mit einem Strip-Sack drei Minuten vor Schluss.

Insgesamt spielt Penix effizienter als erwartet und steht bei einem Passer Rating von 106,0. Jetzt muss er diese Effizienz auch dann abrufen, wenn das Spiel auf der Kippe steht. Dass es ausgerechnet gegen die ungeschlagenen 49ers klappt, klingt nach Wunschdenken.

Platz 16: Tyler Shough (New Orleans Saints)

Beim 34:27-Überraschungssieg bei den Giants gelang Shough erstmals ein Spiel mit drei Touchdown-Pässen ohne Interception, dazu kam ein Rushing Touchdown. Damit befreite er sich aus einem tiefen Formloch.

Die Genauigkeit bleibt aber eine Baustelle: In den letzten drei Spielen war fast jeder siebte Pass ungenau, in den ersten drei Wochen nur halb so viele. Er kann der Saints-Offense Leben einhauchen - als nächstes in Paris gegen die Steelers mit …

Platz 15: Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers)

Mit 42 Jahren führte Aaron Rodgers die Steelers beim 26:19 nach Overtime gegen Tampa Bay nach 13 Punkten Rückstand zum Sieg - der Game-Winner ging an Rookie Germie Bernard. Dafür setzte A-Rod fast ausschließlich auf das kurze Passspiel.

Der alte Mann kann es noch - und gerade in Situationen gegen taktisch unterlegene Teams lassen sich die Stärken eines in die Jahre gekommenen Spielmachers noch effektiv nutzen. Sein nächster Touchdown-Pass, Nummer 540, bringt ihn an Peyton Manning vorbei auf Rang drei der ewigen Bestenliste. Die Chance dazu gibt es am Sonntag im Paris-Spiel gegen die Saints in Saint-Denis. Historisch!

Steelers-Quarterback Aaron Rodgers kann Comeback.

Bild: ZUMA Press Wire


Platz 14: Dak Prescott (Dallas Cowboys)

Der Absteiger der Woche: Bei der 13:23-Niederlage in Green Bay brauchte er 54 Pässe für magere 258 Yards, beide Interceptions fielen bei schnellen Kurzpässen.

Prescott sieht aus wie ein Quarterback, der mit komplexen Defense-Bildern und frühem Druck überfordert wirkt. Womöglich liegt eine Teilschuld bei Head Coach Brian Schottenheimer, der eine leicht lesbare Offensive aufs Feld stellt, deren Durchschaubarkeit Prescott nicht kaschieren kann. Ihm fehlt aktuell die Leichtigkeit, die Probleme der Cowboys wie in der Vergangenheit alleine zu lösen.

Platz 13: Kirk Cousins (Las Vegas Raiders)

Mit 38 Jahren und einem der schwächsten Laufspiele der Liga im Rücken zu 14 Touchdown-Pässen (geteilter Liga-Bestwert) - das ist bemerkenswert und ein Raiders-Teamrekord nach sechs Spielen. Wer hätte gedacht, dass Klint Kubiak einem alternden Spielmacher so viel Leben einhauchen würde?

Beim 30:33 gegen Buffalo hielten Cousins (313 Yards und zwei Touchdowns) und Las Vegas lange mit, unterlagen dann aber einem genialen Josh Allen.

Platz 12: Matthew Stafford (Los Angeles Rams)

Gegen Arizona brachten Stafford und die Rams beim 16:18 nur zwei Touchdown-Drives zustande. Ein überworfener Pass auf den völlig freien Puka Nacua hätte ein sicherer Touchdown sein müssen.

Sind das erste Alterserscheinungen beim 38-Jährigen oder lässt er sich einfach vom Formtief beim Superteam aus LA anstecken? Traumpässe hat Stafford weiter drauf, doch das Gesamtbild ist deutlich unruhiger als 2025.

Platz 11: Jordan Love (Green Bay Packers)

Beim 23:13 gegen Dallas ließen Matthew Golden und Christian Watson drei sichere Touchdowns fallen, sonst wäre Loves Statline (276 Yards, 1 TD, 1 INT) deutlich glänzender ausgefallen. Mit 1.684 Yards liegt er ligaweit auf Rang drei.

Das Umfeld macht seine Leistung umso bemerkenswerter: das schwächste Laufspiel der Liga, die meisten Drops aller Receiver-Gruppen und kein Quarterback wurde häufiger gehittet.

Platz 10: Joe Burrow (Cincinnati Bengals)

Burrow kommt aus der Bye Week mit 71,4 Prozent angekommenen Pässen (Rang zwei), elf Touchdowns und gut 272 Yards pro Spiel. Das reicht trotz spielfreiem Wochenende immer noch für eine Top-10-Platzierung.

Platz 9: Caleb Williams (Chicago Bears)

Nach drei Spielen Pause wegen einer Oberschenkelverletzung kehrte Williams beim 31:23 in Atlanta mit 30 von 36 Pässen für 305 Yards zurück. Er spielte bewusst vorsichtig und viele kurze Pässe, wirkte aber völlig beschwerdefrei.

Mit 72,5 Prozent hat er ligaweit die beste Passquote. Das Primetime-Duell mit Drake Maye zum Auftakt des anstehenden Spieltags ist eines der spannendsten Matchups der Woche.

Platz 8: C.J. Stroud (Houston Texans)

Der größte Aufsteiger der Woche: Beim 34:31 in London gegen den AFC-South-Spitzenreiter Jacksonville warf Stroud 312 Yards und drei Touchdowns. Unter Druck brachte er zehn von elf Pässen an - ein Karrierebestwert.

Das Erfolgsrezept ist das schnelle Spiel: Bei Pässen unter 2,5 Sekunden hat Stroud die beste Quote der Liga, gegen Blitzes ist er so erfolgreich wie kein anderer. Und generell spielt er die sauberste Saison seiner Karriere. Nach dem 0-4-Start haben die Texans zweimal in Folge gewonnen - und mit Marvin Harrison Jr. kommt gerade eine weitere Waffe dazu. Wer wenn nicht C.J. Stroud sollte dem identitätslosen Receiver wieder Leben einhauchen können?

Hat 2026 alles unter Kontrolle: Texans-Quarterback C.J. Stroud.

Bild: Imago


Platz 7: Drake Maye (New England Patriots)

Jetzt können wir es ja sagen: Der MVP-Zweite von 2025 ist zurück. Beim 26:19 gegen die Jets warf Maye drei Touchdowns. In den letzten drei Spielen stehen zehn Touchdown-Pässe bei nur einer Interception - nach einem Touchdown und sechs Picks in den ersten drei Wochen.

Das ist der Turnaround der noch jungen Saison. Vor allem der tiefe Ball sitzt endlich wieder. Bei Pässen über 15 Air Yards hat Maye zuletzt vier Touchdowns ohne Pick geworfen, zuvor null Touchdowns und vier Interceptions. Der Blick geht für den Patriots-Spielmacher steil nach oben.

Platz 6: Jared Goff (Detroit Lions)

Goff hatte spielfrei - und nur das konnte ihm diese Woche zum Verhängnis werden. Er bleibt der heimliche Star der Liste, denn er spielt nahezu fehlerfrei: 1.485 Yards, zwölf Touchdowns und noch keine einzige Interception. Nur Drew Brees (2018) kam vor ihm nach fünf Spielen auf über 1.400 Passing-Yards ohne Turnover.

Platz 5: Trevor Lawrence (Jacksonville Jaguars)

In London lieferte Lawrence fabelhafte 306 Yards und vier Touchdowns, wurde gegen Will Anderson Jr. und Danielle Hunter kein einziges Mal gesackt und verlor trotzdem 31:34 mit dem Schlusspfiff. Dafür kann er wenig.

Mit 14 Touchdown-Pässen teilt er sich die Ligaspitze mit Purdy und Kirk Cousins. In Liam Coens Offense verteilt er die Bälle auf viele Schultern und spielt konstant gut, weshalb die Jaguars bei 4-2 stehen. Nach zwei Wochen London ist jetzt erst mal Bye Week angesagt.

Platz 4: Bryce Young (Carolina Panthers)

Gibt es einen Quarterback, der sich in den vergangenen Jahren kontinuierlicher von Saison zu Saison weiterentwickelt hat? Wohl kaum! Es ist die beste Saison seiner Karriere, und erstmals ist Young der Grund für den Erfolg der Panthers und nicht deren Problem.

Beim 25:14 gegen die Eagles ohne Jalen Hurts blieb Young mit 281 Yards und zwei Touchdowns äußerst stabil. Mit knapp 310 Passing Yards pro Spiel führt er die Liga an. Und das, obwohl kaum ein Quarterback häufiger unter Druck steht.

Die Quarterback-Überraschung der jungen Saison 2026: Bryce Young von den Carolina Panthers.

Bild: Icon Sportswire


Platz 3: Patrick Mahomes (Kansas City Chiefs)

Erstmals in dieser Saison kein Touchdown-Pass, dafür ein hässlicher Pick - und trotzdem ein lockeres 22:6 gegen die Chargers. Seit Kenneth Walker III im Chiefs-Backfield steht, muss Mahomes nicht mehr jede Woche den Helden spielen. Die Folge einer ausbalancierten Offensive, die Verteidigungen zwingt, das Laufspiel wieder mehr zu respektieren: Die Chiefs stehen bei 5-0.

Außerhalb der Pocket bleibt Mahomes unerreicht: Niemand hat dort mehr Completions, nur Aaron Rodgers mehr Touchdowns. Um wieder ganz nach oben zu kommen, braucht es jetzt einen Ausrufezeichen-Sieg gegen den Super Bowl Champion und seine "Dark Side"-Defense.

Platz 2: Josh Allen (Buffalo Bills)

Beim 33:30-Krimi in Las Vegas blieb Allen erstmals in dieser Saison ohne Rushing Touchdown – und gewann trotzdem mit 255 Yards und zwei Pässen in die Endzone. Dazu lieferte er mit einem Vorwärts-Unterhandpass in die Endzone das Highlight der Woche und springt wieder vor Patrick Mahomes

Mit 17 Total Touchdowns (9 Pass, 8 Lauf) führt der MVP von 2024 die Liga an und lässt sich auf keine seiner Stärken festlegen. Josh Allen ist wie das Highlight-Play des Spieltags: unberechenbar.

Platz 1: Brock Purdy (San Francisco 49ers)

Vom Mr. Irrelevant zum MVP-Kandidaten Nummer eins? Purdy ist der Mann der Stunde: Nach sechs Spielen ungeschlagen, 14 Touchdown-Pässe bei nur zwei Interceptions, 69,6 Prozent angekommene Pässe und 8,5 Yards pro Versuch. Beim 23:17 gegen Washington blieb er mit 264 Yards und einem Touchdown fehlerfrei – unspektakulär, aber effizient.

Die historische Einordnung macht es deutlich: Vor ihm schaffte nur Tom Brady 2015 einen 6-0-Start mit mindestens 15 Gesamt-Touchdowns und höchstens zwei Ballverlusten.

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