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NFL stimmt über Verkauf einer Franchise ab - obwohl der Besitzer nicht verkaufen will
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von ranNFL
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Videoclip • 01:02 Min
Die NFL stimmt beim kommenden, jährlichen Treffen der Teambesitzer über einen Verkauf der Las Vegas Raiders ab. Und das, obwohl Besitzer Mark Davis gar nicht verkaufen will.
Die NFL-Besitzer werden bei ihrer Jahrestagung in Phoenix über einen Nachfolgeplan für die Las Vegas Raiders abstimmen. Der Plan gibt Egon Durban von der Kapitalgesellschaft Silver Lake die Option, eine Mehrheitsbeteiligung am Franchise von Langzeit-Eigentümer Mark Davis zu erwerben.
Die Abstimmung ist für das Treffen der Teambesitzer angesetzt, das am 29. März in Phoenix beginnt. Die NFL-Finance-Committee hat die Optionsvereinbarung bereits genehmigt.
Die Eigentümer müssen nun den potentiellen Wechsel und Durban als neuen kontrollierenden Eigentümer freigeben – wie es die Ligaregeln bei Eigentumsübergängen vorschreiben.
Las Vegas Raiders: Davis hat keine Absicht, zu verkaufen
Mark Davis hält seit dem Tod seines Vaters Al Davis im Jahr 2011 die Mehrheitsanteile. Laut einer Quelle aus seinem Umfeld hat der 71-jährige Davis "keine Absicht, seinen Mehrheitsanteil zu verkaufen".
Der Plan diene lediglich einer reibungslosen Nachfolge, falls Davis oder seine Erben irgendwann verkaufen sollten. Davis selbst lehnte eine Stellungnahme ab.
Durban ist bereits seit Dezember 2024 Minderheitsgesellschafter: Damals genehmigten die NFL-Besitzer den Verkauf von 15 Prozent der Anteile an Durban und Michael Meldman (Discovery Land Co.). Durban hält davon 7,5 Prozent. Der jüngste Teilverkauf von rund sieben Prozent bewertet das Team demnach mit fast zehn Milliarden Dollar.
Die Davis-Familie ist seit über 50 Jahren im NFL-Geschäft aktiv. Al Davis führte das Team als Trainer, General Manager und Eigentümer seit 1972 und holte drei Super Bowls. Die Abstimmung gilt als Formsache, da die Finance-Committee den Plan bereits abgesegnet hat.
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