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NFL - Storylines der Preseason: Wer gewinnt das Quarterback-Duell der Cleveland Browns?

Aktualisiert:

von ran.de

Shedeur Sanders und Deshaun Watson

Bild: IMAGO/UPI Photo


Die Preseason läutet die heiße Phase der Vorbereitung auf die neue Saison ein. Dabei gibt es einige heiße Themen, die wichtig werden könnten.

Die Preseason der NFL hat begonnen.

Die Vorbereitungsphase auf den eigentlichen Saisonstart am 9. September zwischen den Seattle Seahawks und den New England Patriots läuft noch bis Ende August.

ran zeigt die wichtigsten Storylines.

1. Wird Patrick Mahomes rechtzeitig fit?

Bei den Kansas City Chiefs richten sich alle Augen auf Patrick Mahomes, der sich im Rahmen der zurückliegenden Katastrophensaison auch noch das Kreuzband riss. Der Superstar erklärte zuletzt, einige Snaps in der Preseason übernehmen zu wollen.

Sollte es dem Quarterback nicht gelingen, diesen Meilenstein auf seinem Weg zum Comeback zu erreichen, wäre das ein Dämpfer für Hoffnungen der Chiefs-Fans, dass das vergangene Jahr nur ein Ausrutscher war.

Ohne Mahomes fehlt es dem Team entschieden an Star-Power, da Travis Kelce mit bald 37 Jahren in einem für Tight Ends gehobenem Alter und insbesondere Kansas Citys Offensive vom Zusammenspiel des kongenialen Duos Mahomes-Kelce abhängig ist.

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2. Cleveland Browns: Sticht Sanders Watson aus?

Die Quarterback-Position bei den Cleveland Browns ist gefühlt seit Gründung der Franchise ein Dauerthema. Der Trade für Deshaun Watson hat sich nicht zuletzt aufgrund der Verletzungsanfälligkeit des 30-Jährigen zu einem Rohrkrepierer für die Geschichtsbücher entwickelt.

Dennoch hält man in Cleveland an dem Spielmacher fest, auch weil ihm sein Vertrag nach wie vor absolute Unsummen an Geld garantiert. Immerhin: Head Coach Todd Monken zeigt sich offen für Alternativen.

Das Duell um die Starter-Rolle zwischen Watson und dem letztjährigen Fünftrundenpick Shedeur Sanders ist keineswegs hochkarätig, in den USA aber derartig medial aufgeladen, dass das Rennen eines der Dauerbrenner der Preseason ist.

Selbst im Training wird jeder Snap der beiden mit Argusaugen beobachtet und Interceptions miteinander verglichen. Nicht auszudenken, wie groß die Aufmerksamkeit sein wird, wenn die beiden erstmals wieder auf einem "richtigen" Platz stehen.

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3. Muss Terrion Arnold hinter Gitter?

Mit großen Hoffnungen kennt Terrion Arnold sich aus. Der Cornerback war 2024 von den Detroit Lions an 24. Stelle gedraftet worden, nachdem er bei den Alabama Crimson Tide mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Nach einer guten Rookie-Saison verletzte sich der Passverteidiger in seinem zweiten Jahr an der Schulter und musste seine Spielzeit frühzeitig beenden. Rückblickend betrachtet, ist die Rückkehr auf das Feld allerdings seine kleinste Sorge.

Im Juni wurde Arnold verhaftet, weil er zusammen mit einigen Komplizen eine Gruppe von drei Männern überfallen und entführt haben soll, die er fälschlicherweise verdächtigt haben soll, ihn bestohlen zu haben.

Die Lions entließen den 23-Jährigen prompt. Zwar besuchte er zuletzt unter anderem die Seattle Seahawks für ein Workout und soll beim Super-Bowl-Champion auch einen Vertrag angeboten bekommen. Aber ob er die nächsten Jahre überhaupt in Freiheit verbringen kann, ist mindestens offen.

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4. Zwingt McCarthy Rodgers zum Preseason-Einsatz?

"30 oder 40 Plays", verriet Aaron Rodgers jüngst, habe sein neuer, alter Head Coach Mike McCarthy für ihn in der Preseason der Pittsburgh Steelers eingeplant.

Für den Quarterback, der mit nun 42 Jahren in seine höchstwahrscheinlich letzte Saison in der NFL geht, wäre es eine ungewohnte Maßnahme. In der Vergangenheit spielte Rodgers weder bei den Green Bay Packers noch bei den New York Jets eine große Rolle in den jeweiligen Preseasons.

Entsprechend groß ist der Enthusiasmus des Spielmachers über McCarthys Idee. "Wenn du willst, dass ich spiele, spiele ich. Ich sage nicht, dass ich es tun will. Aber wenn er will, werde ich es tun", gab sich der Superstar mit Blick auf den Plan seines Trainers zurückhaltend.

Im ersten Preseason-Spiel gegen sein Ex-Team aus Green Bay (28:9) kam Rodgers schon mal nicht zum Einsatz.

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