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NFL - Tua Tagovailoa enttäuscht, Rodgers-Nachfolger gefunden? Quarterbacks im Preseason-Ranking

Veröffentlicht:

von Raman Rooprail

NFL

NFL-Highlights: Überraschungs-Pick zerpflückt Chiefs-Defense

Videoclip • 04:34 Min


Am ersten Preseason-Spieltag waren einige neue Quarterback-Gesichter bei ihren Franchises im Einsatz. ran analysiert die Leistungen der Spielmacher in einem Ranking.

Fernando Mendoza und Ty Simoson haben ihr NFL-Debüt gefeiert, Tua Tagovailoa war erstmals für die Atlanta Falcons im Einsatz und auch Kyler Murray feierte seine Vikings-Premiere.

Tagovailoa und Murray erlebten dabei unterschiedliche Debüts. Während der Vikings-Quarterback in wenigen Snaps (neun) gute Ansätze zeigte, enttäuschte der ehemalige Dolphins-Star. In zwei Drives musste sich Atlanta mit Punts begnügen, außerdem missglückte ein Snap, den Fumble konnte Tua immerhin selbst aufsammeln.

Wie haben sich die anderen Quarterbacks bei ihren neuen Teams geschlagen? ran schaut in einem Ranking genauer auf die Leistungen der Signal Caller.

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Platz 10: Justin Fields (Kansas City Chiefs)

Der ehemalige Erstrundenpick zeigte gleich, dass er im runden Chiefs-System ein würdiger Backup für Patrick Mahomes sein kann. In zwei Drives brachte der mobile Quarterback alle seine vier Pässe für 41 Yards Raumgewinn an den Mann. Außerdem erlief er neun weitere Yards mit zwei Laufversuchen. Fields spielte in limitierten Snaps fehlerfrei, hatte aber Pech, weil sein Team in entscheidenden Momenten Strafen verursachte.

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Platz 9: Jalon Daniels (Tampa Bay Buccaneers)

Daniels zeigte bei seinem Debüt eine starke Leistung. Dabei stellte er bei Scrambles seine Athletik unter Beweis und erzielte sogar den spielentscheidenden Touchdown, außerdem gelangen ihm mehrere starke Pässe. Der undrafted Free Agent kam letztlich auf 111 Passing Yards bei zehn von 15 angebrachten Bällen.

Daniels könnte sich mit weiteren guten Auftritten sogar für die Rolle des Backup-Quarterbacks hinter Baker Mayfield ins Gespräch bringen, aktuell ist hier aber Jake Browning gesetzt.

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Platz 8: Joe Fagnano (Baltimore Ravens)

Der dritte Quarterback der Ravens, der wie Daniels ein undrafted Rookie-Free-Agent war, bekam gegen die Eagles viel Spielzeit - und nutzte diese!

Fagnano warf zwar eine unglückliche Interception in der Endzone, bei seinen restlichen 27 Dropbacks wirkte der 25-Jährige allerdings routiniert wie ein langjähriger Starter. Der Quarterback brachte insgesamt 22 seiner 28 Zuspiele an, kam dabei auf 224 Passing Yards und erzielte zudem einen Touchdown, während er Baltimore zu einem ungefährdeten Sieg führte. Ebenfalls stark: Fagnano traf seine Entscheidungen schnell und ließ sich so nie sacken.

Platz 7: Zach Wilson (New Orleans Saints)

Der einstige Nummer-zwei-Pick ist mittlerweile bei den New Orleans Saints angekommen und kämpft in Louisiana um den Job als Backup-Quarterback hinter Tyler Shough.

Dafür sammelte er gegen die Jacksonville Jaguars einige Argumente. Wilson komplettierte el von 16 Pässen für 145 Yards und einen Touchdown, dabei unterlief dem mittlerweile 27-Jährigen kein Turnover.

Platz 6: Malik Willis (Miami Dolphins)

Der letztjährige Packers-Backup, der für viel Geld von den Dolphins geholt wurde, feierte eine beeindruckende Premiere. In nur einem Drive führte Willis seine Mannschaft über 93 Yards zum einzigen Touchdown des Teams.

Willis brachte dabei vier seiner fünf Pässe für 43 Yards an, außerdem erlief er bei zwei Läufen neun Yards. Der Quarterback wirkte dabei extrem ruhig und zeigte eine starke Pocket-Präsenz.

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Platz 5: Fernando Mendoza (Las Vegas Raiders)

Zehn von 16 angekommene Pässe für 97 Yards und ein Tochdown: Es war ein gutes Debüt für den Nummer-eins-Pick. Mendoza führte vier Drives an, die in einem Touchdown und einem verschossenen Field Goal sowie zwei Punts endeten. Erwähnenswert ist dabei, dass der Touchdown-Drive gegen die Starting Defense der Cardinals zustande kam.

Mendoza hatte zwar einige ungenaue Würfe und Phasen, in denen er den Ball zu lange hielt, zeigte aber auch mehrfach, dass er schnelle Entscheidungen treffen konnte und auch seine zweite oder dritte Anspielstation fand. Bei seinem Touchdown-Pass auf Jake Bech unterstrich er dabei seine Wurfstärke.

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Platz 4: Kirk Cousins (Las Vegas Raiders)

Der Routinier bekam weniger Spielzeit als Mendoza, überzeuge bei seinem einzigen Drive aber mit präzisen Pässen. Cousins brachte fünf von sechs Bällen für 50 Yards an den Mann und beendete seinen Arbeitstag mit einem Touchdown - damit zahlte er das Vertrauen von Head Coach Klint Kubiak zurück.

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Platz 3: Gardner Minshew (Arizona Cardinals)

Minshew ist mittlerweile bei seinem sechsten NFL-Team angekommen. Das heißt aber nicht, dass er nicht immer noch guten Football spielen kann. Der neue Cardinals-Backup hatte bei 16 Pässen lediglich zwei Incompletions, glänzte dabei im Kurzpassspiel und erzielte zwei Touchdowns. Er kassierte zwar einen Sack, einen Turnover leistete sich Minshew aber nicht.

Platz 2: Ty Simpson (Los Angeles Rams)

Die Rams mussten nach ihrem Erstrundenpick viel Kritik einstecken, möglicherweise kam diese aber etwas vorschnell. Ty Simpson zeigte ein starkes Debüt und durfte sich bei 25 Passversuchen auszeichnen. 21 davon komplettierte Simpson, legte dabei zudem zwei Touchdowns auf.

Simpson kontrollierte dabei das Geschehen mühelos und wirkte nicht wie ein Quarterback, der gerade sein NFL-Debüt gab. Dabei überzeugte er mit schnellen Entscheidungen in der Kurz- und Mitteldistanz und blieb ohne Sack und Turnover quasi fehlerfrei.

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Platz 1: Drew Allar (Pittsburgh Steelers)

Haben die Steelers den Nachfolger von Aaron Rodgers gefunden? Drittrundenpick Drew Allar zeigte ein starkes Debüt beim 28:9-Sieg gegen die Green Bay Packers.

Allar legte bei zehn von 13 erfolgreichen Pässen 153 Passing Yards auf und erzielte dabei zwei Passing Touchdowns. Außerdem las er bei seinem Rushing Touchdown das Option-Play perfekt. Der Youngster bewies seine Armstärke bei mehreren Würfen und zeigte dabei auch seine starke Accuracy.

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