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NFL - Power Ranking nach 1. Preseason-Spieltag: Broncos auf Vormarsch, Chiefs fernab der Spitze
Aktualisiert:
von Raman RooprailNFL
NFL: Chiefs-Magie ist zurück! Mahomes und Kelce wieder vereint auf dem Platz
Videoclip • 01:33 Min
Nach dem Start der Preseason können die NFL-Teams erste Erkenntnisse auf dem Football-Feld sammeln. Wie sind aktuell die Kräfteverhältnisse? ran zeigt das aktuelle Power Ranking.
Es wird wieder Football gespielt!
Nach dem Hall of Fame Game sind mit der ersten Preseason-Woche endgültig in die heiße Phase der Saisonvorbereitung gestartet.
Wie stehen die Teams nach Free Agency, Draft und Training Camp da? Wie sind die Kräfteverhältnisse in der Liga nach der ersten Preseason-Woche?
ran wagt eine Einordnung im Power Ranking.
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Platz 32: Arizona Cardinals
Das Ende der vergangenen Saison war ein Albtraum für die Cardinals. 14 der letzten 15 Spiele verloren die Mannen aus Glendale, dazu ist jetzt auch Quarterback Kyler Murray weg. Head Coach Jonathan Gannon ist sowieso schon lange Geschichte.
Es klingt nicht nur nach einem kompletten Neuanfang unter Nachfolger Mike LaFleur, es wird auch einer. Im Draft verstärkte man sich zwar mit Jeremiyah Love, der wird aber womöglich den Saisonstart wegen einer Knöchelverletzung verpassen. Noch schlimmer kommt es für Zweitrunden-Rookie Chase Bisontis, der Guard wird sogar die ganze Spielzeit verpassen könnte. Immerhin sind die Vertragsverhandlungen mit Jacoby Brisett abgeschlossen, der die Saison als Starting Quarterback beginnen wird.
Platz 31: Miami Dolphins
Die Miami Dolphins haben sich - abgesehen von Running Back De'Von Achane - von allem und jedem getrennt, der in einer enttäuschenden Saison 2025 so etwas wie Leistung gebracht hat. Quarterback Malik Willis wird zeigen müssen, ob er das Zeug zum Starter hat.
Mit der Qualität um ihn herum wird das allerdings schwierig. Im Draft kamen zwar drei Top-50-Picks dazu, das wird Miami aber in der kommenden Saison nicht unbedingt weiterbringen.
Platz 30: New York Jets
Nach einer völlig verkorksten Saison erwartet die Jets das nächste Übergangsjahr. Geno Smith wird die Saison als Starting-QB beginnen, nach seiner desaströsen Spielzeit bei den Las Vegas Raiders ist aber nicht unbedingt zu erwarten, dass der Routinier unter schwierigen Umständen in New York ein anderes Gesicht zeigt.
Im Draft hatten die Jets zwar viel Munition, inwiefern sich das auf dem Platz zeigen wird, ist jedoch mehr als fraglich. Head Coach Aaron Glenn steht von Beginn an unter Druck und muss gerade defensiv schnell Fortschritte zeigen, nachdem man hier mit Spielern wie Safety Minkah Fitzpatrick einige namhafte Profis verpflichtet hat.
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Platz 29: Las Vegas Raiders
Mehr als 200 Millionen US-Dollar alleine an Garantien haben die Raiders in der Free Agency ausgegeben. Und das war nötig! Mit dem neuen Head Coach Klint Kubiak und dem First Overall Pick im 2026er Draft wollen die Raiders angreifen.
Doch zunächst wird Kirk Cousins die Saison als Starter beginnen, Quarterback-Hoffnungsträger Fernando Mendoza soll zunächst von der Bank aus lernen. Viel wird über Star-Tight-End Brock Bowers und Running Back Ashton Jeanty laufen, die auf den Skill-Positionen allein auf weiter Flur sind.
Defensiv behalten die Raiders nach der Saga um Maxx Crosby ihren Superstar, der von den Neuzugängen Kwity Paye, Nakobe Dean und Quay Walker tatkräftige Unterstützung bekommen wird.
Platz 28: Cleveland Browns
Die Offensive Line war die große Schwäche der Cleveland Browns in der vergangenen Saison. Kurzerhand hat man dort den Rotstift angesetzt und fast alles und jeden ausgetauscht, u.a. Spencer Fano wurde in der ersten Runde verpflichtet. Auch auf der Receiver-Position konnte man im Draft mit KC Concepcion und Denzel Boston gleich zwei weitere potenzielle Starter für die Offense gewinnen.
Größter Schwachpunkt: Die Quarterback-Position. Derzeit ist noch unklar, ob Deshaun Watson oder Shedeur Sanders starten werden - allerdings steht hinter beiden mindestens ein Fragezeichen, ob sie eine komplette NFL-Saison überzeugen können.
Die Defensive ist zwar immer noch talentiert, verlor mit Myles Garrett aber eine riesige Stütze. Ob Cleveland auch ohne den Defensive Player of the Year eine Top-10-Defense stellen kann, darf bezweifelt werden.
Platz 27: Tennessee Titans
Die Tennessee Titans haben zum Ende der vergangenen Saison tatsächlich den Eindruck eines funktionierenden Football-Teams gemacht. Quarterback Cam Ward hatte wenig bis nichts, mit dem er wirklich arbeiten konnte, zeigte aber gegen Ende der Spielzeit immer bessere Leistungen.
Mit Wan'Dale Robinson und Carnell Tate hat der 24-Jährige jetzt die Anspielstationen, die er braucht. Mit dem neuen Head Coach Robert Saleh sollte sich auch die Defense verbessern. Tennessee sollte einen Schritt nach vorne machen.
Platz 26: New Orleans Saints
Die New Orleans Saints könnten ihren Quarterback der Zukunft in Tyler Shough bereits gefunden haben. Der letztjährige Zweitrunden-Pick überzeugte in der Schlussphase der vergangenen Saison. In der neuen Spielzeit hat er neben Receiver Chris Olave weitere Waffen: Running Back Travis Etienne wurde für viel Geld aus Jacksonville geholt, außerdem wurde Passempfänger-Talent Jordyn Tyson gedraftet. Der könnte den Saisonstart mit einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung allerdings verpassen.
In der Defensive bleibt den Saints Defensive End Cam Jordan erhalten, Linebacker Demario Davis hat die Franchise dagegen verlassen. Doch mit einem dankbaren Spielplan sollte das nicht zu groß ins Gewicht fallen.
Platz 25: Atlanta Falcons
Prinzipiell haben die Falcons in der Offensive alles, um erfolgreich zu sein. Tight End Kyle Pitts, Running Back Bijan Robinson, Receiver Drake London sowie mit Kevin Stefanski einen der offensiv angesehensten Coaches der Liga.
Das Problem liegt allerdings auf der Passgeber-Position: Ob Michael Penix Jr. zum Saisonstart fit wird, ist noch unklar. Tua Tagovailoa kam als Backup in der Offseason, hat aber eine Katastrophen-Saison hinter sich. Das erste Preseason-Spiel lief für den Ex-Dolphins-Quarterback holprig, er selbst zeigte sich anschließend unzufrieden mit der eigenen Leistung.
Auch Defensiv hat Atlanta große Probleme: Linebacker James Pearce Jr. fehlt gesperrt die ersten acht Wochen, Jalon Walker verpasst wegen eines Kreuzbandrisses sogar die ganze Saison. Zusammen kamen die beiden auf 16 Sacks und waren damit ein großer Bestandteil des starken Falcons Pass Rushes der vergangenen Saison.
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Platz 24: Carolina Panthers
Bei den Carolina Panthers läuft viel in die richtige Richtung. Head Coach Dave Canales hat das Team in Jahr zwei in die Playoffs geführt. Mit Devin Lloyd und Jaelen Philipp sind den Panthers in der Free Agency zwei starke Pass Rusher ins Netz gegangen.
Mit Monroe Freeling holte man sich im Draft einen Offensive Tackle, der Quarterback Bryce Young einen weiteren Schritt nach vorne ermöglichen soll. Zudem bekommt der Playmaker nach zwei verletzungsgeprägten Jahren mit Running Back Jonathon Brooks weitere Unterstützung zur Seite gestellt. So wiegt auch ein möglicher Ausfall von Chubba Hubbard nicht all zu schwer.
Platz 23: Washington Commanders
Die Defense der Washington Commanders war in der vergangenen Saison undichter als ein Schweizer Käse. Auch deshalb hat das Team aus der Bundeshauptstadt ordentlich in die Defense investiert.
Die Linebacker K'Lavon Chaisson, Odafe Oweh und Leo Chenal sowie Safety Nick Cross sind alles neue Namen, die 2026 in Weinrot auflaufen werden. Zudem wurde Linebacker Sonny Styles gedraftet.
Offensiv bekommt Quarterback Jayden Daniels zwei neue Waffen: Receiver Antonio Williams kam im Draft, Routinier Stefon Diggs wurde kürzlich ebenfalls verpflichtet. Sollte Daniels die gesamte Saison fit bleiben, könnte die kommende Spielzeit vielversprechend sein.
Platz 22: Indianapolis Colts
Die Indianapolis Colts sind in der vergangenen Saison mit dem Trade für Cornerback Sauce Gardner All-in gegangen. Ausbezahlt hat sich das zunächst überhaupt nicht, letztlich wurden nicht einmal die Playoffs erreicht.
Quarterback Daniel Jones wird nach seiner schweren Verletzung zwar in Woche eins wieder auf dem Feld stehen, allerdings könnte zu Beginn das Passspiel trotzdem stottern. Michael Pittman Jr. hat das Team verlassen, Alec Pierce könnte den Saisonstart verletzungsbedingt verpassen.
Defensiv ist zwar mehr drin, dafür müssten aber die verletzungsanfälligen Cornerbacks Gardner und Chavarius Ward über die ganze Saison fit bleiben, was zuletzt eher ein Problem war.
Platz 21: Pittsburgh Steelers
Aaron Rodgers wird in der kommenden Spielzeit für die Steelers auflaufen - dann allerdings zum letzten Mal in seiner Karriere. Der Star-Quarterback ist zwar limitiert, kann aber im Kurzpassspiel immer noch glänzen.
Die Steelers haben derweil alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dem Altmeister so gut es geht Unterstützung zu geben. Mit Cornerback Jamel Dean, Running Back Rico Dowdle, Receiver Michael Pittman Jr. und Safety Jaquan Brisker hat sich die Franchise in beiden Mannschaftsteilen erstklassig verstärkt. Um die Playoffs aber zu erreichen, müssen auch alle Rädchen ineinander greifen.
Platz 20: New York Giants
Mit Head Coach John Harbaugh ist den New York Giants in der Offseason ein waschechter Coup gelungen. Der erfahrene Trainer hat mit etlichen Neuverpflichtungen, die er aus Baltimore mitgebracht hat, den Kader der Giants sinnvoll verstärkt.
Der Verlust von Defensive Tackle Dexter Lawrence tut weh, im Draft konnte man sich allerdings mit zwei Top-Ten Picks verstärken. Jetzt muss Quarterback Jaxson Dart jedoch beweisen, ob er eine ganze Saison als Starter überzeugen kann. Im Training Camp gab es allerdings vermehrt Berichte, dass die neue Offense von Coordinator Matt Nagy noch Probleme hat. Immerhin Receiver Malik Nabers könnte zu Saisonstart seine Verletzung auskuriert haben.
Platz 19: Tampa Bay Buccaneers
Die Tampa Bay Buccaneers haben in der Offseason einen ordentlichen Aderlass hinnehmen müssen. Nicht nur sportlich, sondern auch, was Franchise-Ikonen angeht. Receiver Mike Evans, Linebacker Lavonte David und Cornerback Jamel Dean haben das Piratenschiff verlassen.
Mit Rueben Bain Jr. konnte man sich die Dienste von einem Top-Edge-Rusher-Talent sichern, zudem kam mit Running Back Kenneth Gainwell eine Allzweckwaffe für die Offensive. Allerdings bereiten die stockenden Vertragsverhandlungen rund um Quarterback Baker Mayfield und Defensive Tackle Vita Vea Sorgen, Letzterer hat sogar offen einen Trade gefordert.
Platz 18: Minnesota Vikings
Die Minnesota Vikings haben eigentlich alles, was es braucht, um erfolgreich zu sein. Dementsprechend waren sie eines der Teams, die wenig in der Free Agency gemacht haben.
Eine entscheidende Verpflichtung war allerdings Kyler Murray, der den Job als Starter gewonnen hat und J.J. McCarthy auf die Bank verweist. Die Saison 2024 unter McCarthy-Vertreter Sam Darnold hat eindrucksvoll bewiesen, dass gutes Quarterback-Play aus einem soliden Team sogar einen Titelanwärter machen kann.
Platz 17: Dallas Cowboys
Die Cowboys stellen wie in der vergangenen Saison eine starke Offense, die weitestgehend unverändert bleibt. Die Defense war, gerade zu Saisonbeginn 2025, ein großes Problem, das Dallas aber gezielt addressiert hat. Defensive Zackle Quinnen Williams wurde per Trade geholt und in der Offseason teuer bezahlt, außerdem hat Dallas mit Rashan Gary einen weiteren starken Pass Rusher verpflichtet.
Im Draft schnappte die Franchise sich zudem mit Safety Caleb Downs den vermeintlich komplettesten und besten Spieler auf Position elf. Zudem kam zwölf Picks später mit Malachi Lawrence ein weiterer talentierter Edge Rusher.
Platz 16: San Francisco 49ers
Die San Francisco 49ers haben mit Receiver Mike Evans einen der größten Namen der Free Agency geholt, dazu kamen Christian Kirk und der überraschende Draft-Pick De'Zhaun Stribling, der aber im Training Camp überzeugt und auch im ersten Preseason-Spiel abgeliefert hat.
Das war es in der Offseason aber an guten Nachrichten für San Francisco. Das Training Camp lief unrund, teilweise konnten 20 Spieler wegen Verletzungen nicht am Training teilnehmen. Zuletzt wurden auch die Sorgen um Star-Running-Back Christian McCaffrey größer, der wegen einer Muskelverspannung zuletzt nicht mittrainierte. Mehr Details gaben die 49ers nicht, nach McCaffreys langer Verletzungshistorie ist die Situation aber angespannt.
Platz 15: Jacksonville Jaguars
Die Jacksonville Jaguars haben herzlich wenig gemacht in der Free-Agency-Periode. Warum auch? Running Back Etienne verließ die Franchise, mir Chris Rodriguez kam positionsgetreu Ersatz.
Ansonsten sind die Jaguars gut aufgestellt, mit Receiver-Cornerback-Hybrid Travis Hunter hat Jacksonville zusätzlich noch einen X-Faktor, der das Team auf ein neues Level heben könnte. Quarterback Trevor Lawrence hat aber auch darüber hinaus mit Brian Thomas Jr., Jakobi Meyers und Parker Washington ein aufstrebendes Receiver-Trio.
Platz 14: Los Angeles Chargers
Die Los Angeles Chargers sind in der vergangenen Saison an ihrer Offensive Line gescheitert. Das Problem war vor allem Verletzungen geschuldet, die Tackles Joe Alt und Rashawn Slater kehren aber zurück. Außerdem wurde Center Tyler Biadasz geholt.
Und auch auf der anderen Seite des Balls kam Verstärkung: Im Draft verpflichtete die Franchise Edge Rusher Akheem Mesidor. Allerdings haben die Chargers ihr defensives Mastermind mit Jesse Minter an die Ravens verloren. Kann die Defense dennoch die Leistungen des Vorjahrs wiederholen, ist auch eine höhere Platzierung drin.
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Platz 13: Cincinnati Bengals
Mit den Neuzugängen von Dexter Lawrence, Jonathan Allen und Boye Mafe wurde die Defensive Line generalüberholt. So fangen die Bengals auch den Verlust von Trey Hendrickson gut auf. Gelingt Shemar Stewart nach einer verkorksten Rookie-Saison der Durchbruch, könnte Cincy viele Beobachter überraschen.
Auch im Defensive Backfield blieben die Bengals nicht untätig: Safety Bryan Cook verstärkt das Team sofort und könnte den talentierten, aber zuletzt wackligen Cornerbacks Sicherheit verleihen.
Die Offense ist ohnehin um jeden Zweifel erhaben. Bleibt Quarterback Joe Burrow die gesamte Saison über fit, könnten die Bengals erstmals seit 2022 wieder die Playoffs erreichen.
Platz 12: Green Bay Packers
Sehr schwierig ist es aktuell, die Green Bay Packers einzuordnen. Receiver Romeo Doubs, Linebacker Quay Walker und Pass Rusher Rashan Gary haben Wisconsin verlassen, das tut weh. Mit Defensive Tackle Javon Hargeave, Linebacker Zaire Franklin und Cornerback Jeremiah St. Juste kamen aber auch einige gute Neuzugänge. Unabhängig davon wird allerdings der Ausfall von Defensive End Micah Parsons die Defense wohl bis Woche sechs schwächen.
Quarterback Jordan Love muss konstanter werden, damit die Offense mehr Stabilität bekommt. An guten Tagen liefert er außergewöhnliche Leistungen ab, taucht allerdings zu häufig komplett ab. Mit Running Back Josh Jacobs sowie den Receivern Christian Watson, Jayden Reed, Mathew Golden und dem wohl wiedergenesenen Tight End Tucker Kraft hat Love jedoch eine Menge Unterstützung.
Platz 11: Chicago Bears
Einige Spieler haben die Chicago Bears verlassen. Safety Kevin Byard, Receiver D.J. Moore und Center Drew Dalman werden dem Team fehlen. Allerdings: Mit Center Garrett Bradbury und Linebacker Devin Bush wurden auch zwei große Namen geholt.
Zudem hat man für Moore guten Gegenwert erhalten und mit Luther Burden, Colston Loveland und Rome Odunze ohnehin starke Receiver-Optionen. Entwickelt sich Quarterback Caleb Williams kontinuierlich weiter, erwarten Chicago rosige Zeiten.
Platz 10: Kansas City Chiefs
Running Back und Super-Bowl-MVP Kenneth Walker zu holen, war ein Splash Move der Kansas City Chiefs. Der war auch dringend benötigt, war das Laufspiel von KC um Isiah Pacheco doch äußerst undynamisch. Sonst ist offensiv aber nicht viel passiert. Fraglich, ob Walkers Verpflichtung reicht, um Star-Quarterback Patrick Mahomes, der wohl zum Saisonstart seine Knieverletzung endgültig auskuriert hat, entscheidend zu entlasten.
Defensiv wagt Kansas City einen Umbruch. Mit Cornerback Trent McDuffie und Jaylon Watson haben die Chiefs zwei Leistungsträger verloren. Nummer-sechs-Pick Mansoor Delane steht gleich unter Druck, um diese Lücke zu füllen. Auch in der Defensive Line baut das Team von Head Coach Andy Reid mit Peter Woods und R Mason Thomas auf junge Spieler. Die Organisation vertraut Defensiv-Mastermind Steve Spagnuolo, der seit Jahren eine schlagkräftige Einheit auf die Beine stellt.
Platz 9: Houston Texans
Apropos schlagkräftige Einheit: Die Defense der Houston Texans dominierte in der vergangenen Saison und stand in fast allen Metriken in der Top drei. In der Offseason legten die Texans mit Safety Reed Blankenship und ihrem ehemaligen Nummer-eins-Pick Jadeveon Clowney nach, der der Defensive Line eine unfassbare Tiefe gibt.
Um die Offense musste man sich jedoch Sorgen machen. Quarterback C.J. Stroud konnte seine starke Rookie-Saison in den vergangenen beiden Jahren nicht mehr wiederholen, außerdem war dank der wackligen Offensive Line auch das Laufspiel keine Hilfe. Ob sich das mit der Addition von David Montgomery ändert? Mit einem soliden Stroud können die Texans dank ihrer Defense auch im Januar weit kommen.
Platz 8: Detroit Lions
Trotz des Verlustes von Montgomery ist die Mannschaft aus der "Motor City" noch top besetzt. In der Free Agency haben sie nicht viel gemacht, aber Qualität haben sie auf jeder Position.
Quarterback Jared Goff, die Offensive Line, Receiver Amon-Ra St. Brown und die Defense um Safety Kerby Joseph und Defensive End Aidan Hutchinson. Im Draft kam außerdem Defensive Tackle Blake Miller dazu. Die Lions sind und bleiben ein Top-Team der Liga.
Platz 7: Baltimore Ravens
Alles neu in Baltimore: Minter ersetzt Harbaugh und will eine neue Ära als Head Coach prägen. Das Defense-Genie will vor allem den lahmen Pass Rush wiederbeleben. Dafür wurde Trey Hendrickson teuer bezahlt. Mit Minters kreativem Spielsystem könnte zudem Safety Kyle Hamilton noch mehr Verantwortung übernehmen.
Offensiv hofft man in Baltimore, dass Star-Quarterback Lamar Jackson seine Verletzungen aus dem Vorjahr hinter sich gelassen hat und auch als Läufer wieder zu alter Form findet. Die Probleme in der Offensive Line wurden mit Erstrunden-Pick Vega Ioane und Routinier John Simpson gelöst. Auch wenn der Abgang von Center Tyler Linderbaum schmerzt, gibt es durchaus Grund für Optimismus in Baltimore, dass Jackson besser beschützt werden kann.
Zudem macht eine neue Waffe den Ravens Hoffnung: Drittrunden-Pick Ja'Kobi Lane zeigte im Training Camp mehrere spektakuläre Catches und soll schon jetzt sehr weit sein, in der Preseason untermalte er die Lobeshymnen mit einem starken Touchdown.
Platz 6: New England Patriots
Die Patriots haben in der Offseason bisher alles richtig gemacht. Mit Receiver Diggs, Linebacker K'Lavon Chaisson und Safety Jaylinn Hawkins verloren die Patriots zwar drei Starter, haben sich mit den Receivern A.J. Brown, Romeo Doubs, Defensive End Dre'Mont Jones und Safety Kevin Byard jedoch auf jeder einzelnen Position verstärkt. Dazu ging man die Probleme in der Offensive Line an und holte Guard Alijah Vera-Tucker sowie Tackle Caleb Lomu in der ersten Draft-Runde.
Defensiv ist die Truppe von Coach Mike Vrabel mit Stars wie den Defensive Tackles Milton Williams und Christian Barmore sowie Cornerback Christian Gonzalez in allen Mannschaftsteilen ohnehin über jeden Zweifel erhaben.
Platz 5: Buffalo Bills
Die Bills sind in der Offseason endlich den Need auf der Receiver-Position angegangen: D.J. Moore wird künftig die erste Anspielstation von Quarterback Josh Allen sein. Im ersten Preseason-Spiel bekam man hier auch schon einen Vorgeschmack, als Moore seine Gegenspieler mühelos stehen ließ.
Mit Center Connor McGovern wurde auch noch die ohnehin starke Offensive Line noch einmal verstärkt. Mit James Cook hat man zudem weiterhin einen der besten Running Backs der Liga im Kader. Die Bills-Offense sollte die Schwächen der Defense problemlos kaschieren. Reicht dies jedoch endlich für den Super Bowl?
Platz 4: Philadelphia Eagles
Mit Cornerback Tariq Woolen und Linebacker Arnold Ebiketie haben die Eagles zwei gute Verteidiger geholt, ansonsten hielten sie sich zurück. Allerdings: Offensive Coordinator Kevin Patullo wurde degradiert und alleine das macht die Eagles besser.
Star-Receiver A.J. Brown wird von Makai Lemon ersetzt, der in der ersten Draft-Runde geholt wurde. Dass Passspiel unter dem neuen Coordinator Sean Mannion könnte zunächst wacklig aussehen, allerdings sollten Running Back Saquon Barkley und Quarterback Jalen Hurts das mit einer bestens besetzten Offensive Line im Laufspiel auffangen. Zudem sollte die von Stars gespickte Defense ohnehin wenig zulassen.
Platz 3: Denver Broncos
Mit dem Trade für Receiver Jaylen Waddle haben sich die Denver Broncos nochmal nach vorne katapultiert. Die Receiver-Position in Denver war ein Need, weil neben Courtland Sutton eine verlässliche Option fehlte.
Das sollte auch Quarterback Bo Nix helfen, der in der vergangenen Saison trotz der starken Bilanz einige Wackler im Spiel hatte.
So oder so wird Denver in der kommenden Saison vor allem wegen der überragenden, von Stars gespickten Defense wieder um den Titel mitspielen.
Platz 2: Seattle Seahawks
Der amtierende Super-Bowl-Champion landet nicht auf der eins. Mit Running Back Kenneth Walker, Cornerback Riq Woolen und Offensive Coordinator Klint Kubiak musste die Franchise einige Abgänge verkraften.
Ob man mit Jadarian Price einen adäquaten Ersatz für Walker gefunden hat, wird sich zeigen. Wegen der Knieverletzung von Zach Charbonnet sollte Price von Beginn an eine Menge Vertrauen bekommen.
Die bestehende Qualität im Kader von Star-Spielern wie Offensive Player of the Year und Edel-Passempfänger Jaxon Smith-Njigba oder Cornerback Devon Witherspoon, mit denen für reichlich Geld in der Offseason verlängert wurde, lässt sich aber natürlich nicht wegdiskutieren. Sollte Quarterback Sam Darnold seine Leistung aus der Vorsaison bestätigen können, sind die Seahawks wieder zu allem bereit.
Platz 1: Los Angeles Rams
In der Offense konnten die Rams die meisten Spieler halten, in der Defense haben sie mit den Cornerbacks Jaylon Watson und Trent McDuffie hochqualitativ nachgelegt. Dazu kam mit Defensive End Myles Garrett per Blockbuster-Trade der aktuell beste Verteidiger der Liga.
So sollte eine bereits letztes Jahr gute Defensive einen entscheidenden Sprung nach vorne machen, der sie schnell zu einer Elite-Einheit machen könnte. Kommt jetzt auch noch Defensive Tackle Aaron Donald zurück, muss der Liga Angst und Bange werden.
Bleibt Quarterback Matthew Stafford auf seinem konstant hohen Niveau, sind die Rams der absolute Top-Favorit auf den Super Bowl vor heimischer Kulisse im SoFi Stadium.
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