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NFL Week 4: Las Vegas Raiders ärgern Kansas City Chiefs, Minnesota Vikings siegen ohne Touchdown

Aktualisiert:

von Oliver Jensen

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NFL-Highlights: Lions at Panthers

Videoclip • 04:44 Min


Die Las Vegas Raiders bereiten den Kansas City Chiefs große Schwierigkeiten. Die Los Angeles Chargers stecken tief in der Krise. Die Miami Dolphins verlieren, schlagen sich aber tapfer. ran fasst die Spiele aus Week 4 zusammen.

Kansas City Chiefs @ Las Vegas Raiders 30:27

Die Überraschungsmannschaft aus Las Vegas kassierte zwar die erste Saisonniederlage, bereitete den Kansas City Chiefs allerdings große Schwierigkeiten. Dreimal gingen die Raiders in Führung. Die Chiefs hingegen lagen erst im Schlussviertel erstmals vorne, ehe sie ihren vierten Sieg feiern konnten.

Für die Gäste aus Kansas City begann das Spiel mit einer Hiobsbotschaft. Wide Receiver Rashee Rice musste aufgrund einer Oberschenkelverletzung bereits im ersten Viertel aus dem Spiel genommen werden. Dafür entwickelte sich Tyquan Thornton zur bevorzugten Anspielstation von Patrick Mahomes und fing zwei Touchdown-Pässe, ehe auch er sich verletzte.

Gut drei Minuten vor Spielende lief Running Back Kenneth Walker III in die Endzone und brachte die Chiefs mit 23:19 in Führung. Beim darauffolgenden Kickoff unterlief Dareke Young von den Raiders der entscheidende Fumble. Die Chiefs nutzten die gute Feldposition, indem Walker seinen zweiten Touchdown erlief - 30:19 für Kansas City.

Doch die Raiders gaben sich noch immer nicht geschlagen. Ein Touchdown-Pass von Kirk Cousins (365 YDS, 2 TD, 1 INT) auf Brock Bowers, eine erfolgreiche Two-Point-Conversion - schon war Las Vegas bis auf drei Punkte dran.

Bei einer Restspielzeit von 1:16 Minuten kamen die Raiders erneut in Ballbesitz, mussten den Drive aber an der eigenen 1-Yard-Linie beginnen. Sie schafften es bis zur Mittellinie, doch Cousins unterlief im letzten Play eine Interception.

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Denver Broncos @ San Francisco 49ers 14:24

Die San Francisco 49ers feiern den vierten Sieg im vierten Spiel.

Bis zur Halbzeit verlief das Spiel ereignislos: Beide Mannschaften erzielten jeweils nur ein Field Goal, sodass es mit einem 3:3 in die Pause ging.

Danach erwiesen sich die 49ers als das effektivere Team. Quarterback Brock Purdy (218 YDS) warf jeweils einen Touchdown-Pass auf Deebo Samuel Sr. und George Kittle, zudem lief Christian McCaffrey einmal in die Endzone.

Die Broncos hingegen bekamen im gesamten Spiel nur einen Touchdown zustande, als Bo Nix (214 YDS) seinen Receiver Jaylen Waddle bediente. Denver steht nun bei einer Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen.

Los Angeles Chargers @ Seattle Seahawks 23:30

Die Los Angeles Chargers befinden sich weiterhin im freien Fall und kassierten beim Super-Bowl-Champion in Seattle die vierte Niederlage im vierten Spiel. Die Seahawks hingegen verbessern sich auf eine Bilanz von drei Siegen und einer Niederlage.

Quarterback Justin Herbert hatte zwar seine starken Momente, agierte aber insgesamt zu fehlerhaft. Er brachte 19 seiner 31 Pässe für 189 Yards und einen Touchdown an, verursachte allerdings drei Ballverluste (zwei Interceptions, ein Fumble).

Seahawks-Quarterback Sam Darnold kam auf 168 Passing-Yards, zwei Touchdown-Pässe und eine Interception. Als Tory Horton früh im dritten Viertel einen Touchdown-Pass fing und die Seahawks ihre Führung auf 27:3 ausbauten, schien den Chargers ein Debakel zu drohen.

Doch die Franchise aus Kalifornien legte einen starken Schlussspurt mit zwei Touchdowns und einem Field Goal hin. 2:14 Minuten vor Spielende kamen die Chargers dadurch auf 23:30 heran.

Die Seahawks mussten früh wieder den Ball abgeben, sodass die Chargers bei einer Restspielzeit von 1:42 Minuten noch einmal die Chance zum Ausgleich oder gar den Sieg hatten. Doch als Herbert gesackt wurde und den Ball verlor, war die Partie entschieden.

Justin Herbert im Spiel gegen die Seahawks

Bild: Icon Sportswire


Miami Dolphins @ Minnesota Vikings 10:15

Ein weiteres Mal haben die Miami Dolphins ein Spiel verloren, obwohl sie sich gegen einen klar favorisierten Gegner gut geschlagen haben.

Sie ließen nicht einmal einen Touchdown der Vikings zu. Stattdessen sorgte Will Reichard allein für die Punkte Minnesotas, indem er fünf Field Goals verwandelte.

Vikings-Quarterback Kyler Murray warf für 247 Yards und blieb ohne Turnover. Für den einzigen Touchdown des Spiels sorgte Ollie Gordon II. Der Running Back der Dolphins lief im dritten Quarter über zwölf Yards in die Endzone und brachte sein Team auf 10:12 heran.

Die Schwachstelle der Dolphins war das Passspiel. Quarterback Malik Willis brachte nur 85 Yards zustande. Während die Vikings eine makellose Bilanz mit vier Siegen aus vier Spielen haben, sind die Dolphins weiterhin sieglos.

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New England Patriots @ Buffalo Bills 29:26

Eine Woche nach dem 6:35-Heim-Debakel gegen die Jacksonville Jaguars haben die New England Patriots ausgerechnet gegen die starken Buffalo Bills eine Reaktion gezeigt.

Auch der zuletzt in der Kritik stehende Quarterback Drake Maye zeigte sich formverbessert, indem er für 269 Yards und drei Touchdowns bei einer Interception warf. Zwar unterliefen ihm auch drei Fumbles, doch keinen davon konnte der Gegner erobern.

Das entscheidende Play ereignete sich knapp zwei Minuten vor Spielende, als Efton Chism einen Touchdown-Pass von Maye fing, sodass die Patriots mit 29:26 vorne lagen. Die Bills hätten sich mit einem Field Goal in die Overtime retten können, doch Bills-Quarterback Josh Allen – der bis dahin für 253 Yards und einen Touchdown geworfen hatte und zudem einmal selber in die Endzone gelaufen war – unterlief ausgerechnet in diesem Drive seine erste Interception des Spiels.

Buffalo kassierte dadurch die erste Niederlage im vierten Spiel, während die Patriots bei einer Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen stehen.

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New York Jets @ Chicago Bears 12:23

Bei den Chicago Bears folgt ein Quarterback auf den anderen. Nachdem Case Keenum, der dritte Quarterback der Bears, in Woche 3 gegen die Philadelphia Eagles glänzte, meldete sich der zweite Quarterback, Tyson Bagent, wieder fit und stand im Heimspiel gegen die Jets auf dem Feld. Caleb Williams ist weiterhin verletzt.

Bagent blieb zwar ohne Touchdown-Pass, brachte aber ordentliche 25 seiner 34 Passversuche für 268 Yards an den Mann und warf lediglich eine Interception. Der Mann des Spiels war Running Back Kyle Monangai, der für 146 Yards und zwei Touchdowns lief. Während die Bears insgesamt 492 Yards Raumgewinn zustande brachten, kamen die Jets nur auf 157 Yards.

Das Laufspiel der Jets war mit 59 Yards überhaupt kein Faktor. Auch Quarterback Geno Smith kam nur auf 119 Passing Yards und einen Touchdown-Pass. Die Bears stehen bei einer 3-1-Bilanz, die Jets bei 1-3.

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Jacksonville Jaguars @ Cincinnati Bengals 22:17

Die Cincinnati Bengals erlebten einen komplett enttäuschenden Sonntag. Erst verloren sie ihren Top-Receiver Ja’Marr Chase aufgrund einer Gehirnerschütterung, später verletzte sich Tee Higgins, und dann ging auch noch das Spiel verloren. Dreieinhalb Minuten vor Spielende kamen die Bengals bis auf fünf Punkte heran, indem Quarterback Joe Burrow (428 YDS, 1 TD, 2 INT) in die Endzone lief.

Die Defensive hielt daraufhin der Offensive der Jaguars stand, sodass die Bengals bei einer Restspielzeit von 1:44 Minuten noch einmal in Ballbesitz kamen. Sie gelangten bis an die gegnerische 21-Yard-Linie, doch knapp eine Minute vor Spielende fehlte ein Yard für ein erneutes First Down. Die Jaguars ließen daraufhin die Uhr herunterlaufen.

Jacksonville-Quarterback Trevor Lawrence warf für 227 Yards und einen Touchdown. Während die Jaguars bei einer Bilanz von drei Siegen und einer Niederlage stehen, haben die Bengals eine 2-2-Bilanz.

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Arizona Cardinals @ New York Giants 24:36

Die New York Giants sind eine der positiven Überraschungen der Saison. Durch den Heimsieg gegen die Arizona Cardinals verbessern sich die "Big Blue" auf eine Bilanz von drei Siegen und einer Niederlage. Die Cardinals hingegen stehen bei einem Sieg und drei Niederlagen.

Die Entscheidung fiel erst kurz vor Spielende. Nachdem die Giants per Field Goal ihren Vorsprung auf 30:24 ausgebaut hatten, blieben den Cardinals mehr als zwei Minuten, um mit einem Touchdown und einem Extrapunkt das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Sie standen bereits an der gegnerischen 4-Yard-Linie, als sie ihren vierten Versuch ausspielen mussten. Quarterback Jacoby Brissett warf allerdings eine Interception in die Arme von Deonte Banks, der die 98 Yards bis in die gegnerische Endzone zurücklegte.

Überhaupt agierte Brissett bei 166 Passing Yards, zwei Touchdown-Pässen und drei Interceptions sehr inkonstant. Selbiges traf allerdings auch auf Giants-Quarterback Jameis Winston mit 250 Passing Yards, drei Touchdown-Pässen und zwei Interceptions zu.

Los Angeles Rams @ Philadelphia Eagles 24:20

Schock für die Eagles: Running Back Saquon Barkley musste im ersten Viertel wegen einer Oberschenkelverletzung aus dem Spiel genommen werden. Damit verschärft sich das Verletzungspech für Philadelphia, das bereits Zack Baun, Lane Johnson, DeVonta Smith, Marquise Brown und Dallas Goedert ersetzen musste.

Die Rams hingegen konnten sich freuen, dass ihr Star-Receiver Puka Nacua nach seiner überstandenen Hüftverletzung zurückkehrte. Dieser fing noch vor der Halftime einen Touchdown-Pass von Matthew Stafford und sorgte insgesamt für einen Raumgewinn von 125 Yards. Dennoch lagen die Eagles zur Pause mit 20:10 vorne.

Rund vier Minuten vor Spielende erlief Rams-Running-Back Kyren Williams einen Touchdown und brachte L.A. auf 17:20 heran. Der darauffolgende Drive der Eagles endete mit einem Three-and-Out, sodass die Rams wieder in Ballbesitz waren. Williams erlief seinen zweiten Touchdown und machte den Sieg der Rams perfekt.

Quarterback Matthew Stafford warf für 317 Yards, allerdings unterliefen ihm zwei Interceptions. Eagles-Quarterback Jalen Hurts warf zwei Touchdowns, brachte aber nur einen Raumgewinn von 93 Yards zustande. Beide Teams stehen bei einer Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen.

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Mit Rückkehrer Puka Nacua gewannen die Los Angeles Rams bei den Philadelphia Eagles

Bild: Newscom World


Green Bay Packers @ Tampa Bay Buccaneers 17:14

In Tampa Bay trafen zwei Teams aufeinander, die bislang in der Saison enttäuschten. Bei den Buccaneers kam erschwerend hinzu, dass sich Quarterback Baker Mayfield in der vergangenen Woche am Daumen seiner Wurfhand verletzte. Seinen Part übernahm Jalon Daniels, der beim NFL Draft 2026 von keinem Team ausgewählt wurde und als Undrafted Rookie nach Tampa Bay gelangte.

Der junge Quarterback konnte den Negativtrend der Buccaneers nicht stoppen, sodass die Franchise die vierte Niederlage im vierten Spiel kassierte. Daniels warf für 148 Yards und einen Touchdown, allerdings unterliefen ihm auch zwei Interceptions.

In der Schlussphase kam bei den Buccaneers noch einmal Hoffnung auf, als Packers-Quarterback Jordan Love (197 YDS, 2 TD, 1 INT) eine Interception warf. Tampa Bay hätte nur ein Field Goal gebraucht, um sich in die Overtime zu retten. Doch der Drive endete kurz hinter der Mittellinie. Die Packers verbessern sich auf eine Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen.

Tennessee Titans @ Baltimore Ravens 24:28

Auch wenn das Ergebnis knapp erscheint, deutete sich der Sieg der Baltimore Ravens früh an. Gleich der zweite Passversuch von Titans-Quarterback Cam Ward (222 YDS, 1 TD, 1 INT) war eine völlig unnötige Interception. Die Ravens brauchten daraufhin nur fünf Plays, um mit Running Back Derrick Henry in die Endzone zu gelangen.

Die Titans hatten zwar im folgenden Drive die richtige Antwort parat, indem Tony Pollard zum Touchdown lief. Doch bereits im zweiten Viertel sorgten die Ravens für klare Verhältnisse. Quarterback Lamar Jackson warf jeweils einen Touchdown-Pass auf Zay Flowers und Mark Andrews, kurz darauf folgte ein Field Goal.

Bei einem Halbzeitstand von 24:7 schien das Spiel nahezu entschieden zu sein. Jackson kam auf 222 Passing Yards und zwei Touchdown-Pässe, ehe er wegen einer Knöchelverletzung aus dem Spiel genommen und daraufhin geschont wurde.

Nach einem ereignislosen dritten Viertel mit lediglich einem Field Goal der Titans kamen die Gäste gut eine Minute vor Spielende noch einmal bis auf vier Punkte heran. Wan'Dale Robinson fing einen Touchdown-Pass von Ward. Doch der darauffolgende Onside Kick misslang.

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Dallas Cowboys @ Houston Texans 34:30

Im texanischen Duell entwickelte sich ein hochspannendes Spiel mit vielen Führungswechseln und einer dramatischen Schlussphase.

Die Houston Texans gingen gut zwei Minuten vor Spielende mit 30:27 in Führung, als Woody Marks in die Endzone lief. Doch die Dallas Cowboys spielten daraufhin ihre offensiven Qualitäten aus. Bei nur noch 40 verbleibenden Sekunden fing CeeDee Lamb (189 Yards) einen Touchdown-Pass von Dak Prescott – 34:30 für Dallas. Houston konnte in der verbleibenden Zeit nicht mehr punkten und bleibt auch im vierten Spiel sieglos.

Texans-Quarterback C.J. Stroud ist diese Niederlage nicht anzulasten, denn mit 347 Passing-Yards, zwei Touchdown-Pässen und ohne Turnover lieferte er ein starkes Spiel ab. Selbiges trifft auf Prescott mit 335 Yards und einem Touchdown-Pass zu. Obwohl das Laufspiel für die Cowboys mit 74 Yards statistisch kein großer Faktor war, lief Running Back Javonte Williams gleich dreimal in die Endzone.

Die Cowboys stehen nun bei einer Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen.

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