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Nach 29 Jahren: Gregg Popovich nicht mehr Trainer der San Antonio Spurs

SAN ANTONIO, TX - JANUARY 26: Gregg Popovich head coach of the San Antonio Spurs consoles Blake Wesley #14 of the San Antonio Spurs after a missed dunk on the Portland Trailblazers in the first half at Frost Bank Center on January 26, 2024 in San Antonio, Texas. NOTE TO USER: User expressly acknowledges and agrees that, by downloading and or using this photograph, User is consenting to terms and conditions of the Getty Images License Agreement. (Photo by Ronald Cortes/Getty Images)

Bild: Getty Images


Nach 29 Jahren ist für Trainerikone Gregg Popovich bei den San Antonio Spurs Schluss. Der 76-Jährige, den zuletzt große Gesundheitsprobleme plagten, zieht sich zurück und wechselt beim NBA-Klub in die Rolle des Teampräsidenten.

Als für die San Antonio Spurs das Titelrennen gelaufen war, drehte Gregg Popovich auf. "Wer hat gesagt, dass die Serie vorbei ist? Das sind Fake News. Totale Fake News", sagte die Trainerikone vor genau fünf Jahren und nahm seinen Intimfeind Donald Trump auf die Schippe.

Ein typischer Popovich, es gibt reichlich Anekdoten, doch es kommen wohl keine neuen mehr hinzu. Nach 29 Jahren an der Seitenlinie der Spurs endet eine Ära, Coach Pop hört auf und wird beim NBA-Klub Teampräsident.

Mit Popovich, in East Chicago/Indiana als Sohn osteuropäischer Einwanderer geboren, tritt einer der größten NBA-Trainer ab. Kein anderer Headcoach blieb so lange bei einem Klub, kein anderer holte so viele Siege.

1412 waren es in der Hauptrunde, 170 in den Play-offs, San Antonio führte er 1999, 2003, 2005, 2007 und 2014 zu allen bisherigen fünf Titeln. Nur Phil Jackson (11) und Red Auerbach (9) waren erfolgreicher.

NBA Awards: Die Gewinner der Auszeichnungen für die Regular Season 2024/25

  • NBA Awards 2024-25

    NBA Awards: Gewinner der Auszeichnungen
    Die Regular Season ist vorbei und alle individuellen Auszeichnungen der NBA stehen fest. Mit dabei: Ein erstmaliger MVP und ein erstmaliger Coach of the Year. ran zeigt alle Gewinner der NBA Awards 2024/25. (Stand: 22.05.25)

    Getty Images

  • Oklahoma City Thunder v Los Angeles Clippers

    NBA Most Valuable Player
    Gewinner: Shai Gilgeous-Alexander (Oklahoma City Thunder)
    Stats in der Regular Season: 32,7 Punkte, 5,0 Rebounds, 6,4 Assists pro Spiel

    2025 Getty Images

  • Indiana Pacers v Cleveland Cavaliers

    NBA Coach of the Year
    Gewinner: Kenny Atkinson (Cleveland Cavaliers)
    Stats in der Regular Season: 64 Siege, 18 Niederlagen

    2025 Getty Images

  • Cleveland Cavaliers v New York Knicks

    NBA Clutch Player of the Year
    Gewinner: Jalen Brunson (New York Knicks)
    Stats in der Regular Season: 26,0 Punkte, 2,9 Rebounds, 7,3 Assists pro Spiel

    2025 Getty Images

  • Boston Celtics v Houston Rockets

    NBA Sixth Man of the Year
    Gewinner: Payton Pritchard (Boston Celtics)
    Stats in der Regular Season: 14,3 Punkte, 3,8 Rebounds, 3,5 Assists pro Spiel

    2025 Getty Images

  • Atlanta Hawks v Orlando Magic - Play-In Tournament

    NBA Most Improved Player
    Gewinner: Dyson Daniels (Atlanta Hawks)
    Stats in der Regular Season: 14,1 Punkte, 5,9 Rebounds, 4,4 Assists, 3,0 Steals pro Spiel

    2025 Getty Images

  • Cleveland Cavaliers v Portland Trail Blazers

    NBA Defensive Player of the Year
    Gewinner: Evan Mobley (Cleveland Cavaliers)
    Stats in der Regular Season: 18,5 Punkte, 9,3 Rebounds, 3,2 Assists, 1,6 Blocks pro Spiel

    2025 Getty Images

  • San Antonio Spurs v Utah Jazz

    NBA Rookie of the Year
    Gewinner: Stephon Castle (San Antonio Spurs)
    Stats in der Regular Season: 14,7 Punkte, 3,7 Rebounds, 4,1 Assists, 0,9 Steals pro Spiel

    2024 Getty Images

  • Houston Rockets v Golden State Warriors - Game Three

    NBA Hustle Award
    Gewinner: Draymond Green (Golden State Warriors)
    Stats in der Regular Season: 9,0 Punkte, 6,1 Rebounds, 5,6 Assists, 1,5 Steals pro Spiel

    2025 Getty Images

  • Golden State Warriors v Houston Rockets - Game Five

    NBA Twyman-Stokes Teammate of the Year
    Gewinner: Stephen Curry (Golden State Warriors)
    Stats in der Regular Season: 24,5 Punkte, 4,4 Rebounds, 6,0 Assists pro Spiel

    2025 Getty Images

  • 2019 NBA Awards Presented By Kia On TNT - Inside

    Weitere Awards
    • NBA Basketball Executive of the Year: Sam Presti (Oklahoma City Thunder)
    • NBA Social Justice Champion: Jrue Holiday (Boston Celtics)
    • NBA Sportsmanship Award: Jrue Holiday (Boston Celtics)

    2019 Getty Images


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"Obwohl meine Liebe und Leidenschaft für den Sport ungebrochen ist, habe ich beschlossen, als Cheftrainer zurückzutreten", sagte Popovich. "Ich bin den wunderbaren Spielern, Trainern, Mitarbeitern und Fans, die mir erlaubt haben, ihnen als Cheftrainer der Spurs zu dienen, auf ewig dankbar und freue mich auf die Möglichkeit, die Organisation, die Gemeinde und die Stadt, die mir so viel bedeuten, weiterhin zu unterstützen."

Die Gesundheit spielt nicht mehr mit. Popovich, mürrisch, sarkastisch, meinungsstark, hatte im Vorjahr einen Schlaganfall erlitten, Mitte April war er nach einem weiteren medizinischen Zwischenfall in einem Restaurant erneut in ein Krankenhaus gebracht worden.

Popovich fehlte Spurs seit November 2024

Der langjährige Headcoach fehlte dem Team seit dem 2. November - Assistent Mitch Johnson übernahm den Posten und wird nun von der Interims- zur Dauerlösung.

Popovich hielt sich mit seiner Meinung nie zurück. Ob es um Sport ging, Gesellschaft oder Politik. In Trumps erster Amtszeit als US-Präsident kritisierte der Trainer diesen immer wieder harsch. "Trump ist nicht nur spalterisch, er ist ein Zerstörer", sagte Popovich einmal, oder auch: "Wenn Trump ein Gehirn hätte, auch wenn es zu 99 Prozent zynisch wäre, würde er etwas sagen, um das Volk wieder zu vereinen." Der Politiker sei ein "Feigling" und "gestörter Idiot".

So kamen die NBA-Teams zu ihren Namen

  • So kamen die NBA-Teams zu ihren Namen

    So kamen die NBA-Teams zu ihren Namen
    30 Teams, 30 Geschichten – wo bitte schön sind in Los Angeles Seen? Was sind Knickerbockers und was hat Toronto mit Dinosauriern zu tun? ran erklärt, wie die NBA-Teams zu ihrem Namen kamen.

    2023 Getty Images

  • Atlanta Hawks

    Atlanta Hawks
    Wie die Atlanta Falcons (NFL) hat auch das NBA-Team den Raubvogel im Namen. Allerdings basiert "Hawks" auf den Franchise-Anfängen in den Tri-Cities in Illinois und Iowa. Damals firmierte das Team unter dem Namen Tri-Cities Blackhawks – in Anlehnung an den Häuptling Black Hawk, der mit den Stämmen der Sauk und Fox in der Region lebte. Über Milwaukee und St. Louis kamen die Hawks 1968 nach Atlanta.

    2015 Getty Images

  • Boston Celtics

    Boston Celtics
    Fast wären die Celtics die Unicorns geworden. Team-Gründer Walter Brown musste sich 1946 für einen Namen entscheiden, und hatte laut eigenen Aussagen Unicorns, Whirlwinds und Olympians auf dem Zettel. Am Ende entschied er sich als Verneigung vor der irischstämmigen Community in Boston für Celtics. Der Name geht zurück auf die Kelten, die in der Antike unter anderem in Irland beheimatet waren.

    USA TODAY Network

  • Brooklyn Nets

    Brooklyn Nets
    Die Nets haben sich nach dem Erzeuger des wohl schönsten Basketball-Geräuschs benannt: dem Korbnetz. Seit die Franchise 1968 nach New York zog, trägt sie den Namen Nets, der sich praktischerweise auf die anderen New Yorker Sport-Franchises Mets (MLB) und Jets (NFL) reimt. 1967 wurden sie noch als New Jersey Americans gegründet. Nach einer Zwischenstation in New Jersey (1977 - 2012) zogen sie nach Brooklyn.

    2012 Getty Images

  • Charlotte Hornets

    Charlotte Hornets
    Als die Franchise 1988 gegründet wurde, ergab ein öffentlicher Namens-Wettbewerb die Hornets. Hintergrund: Der britische General Cornwallis soll die Stadt im US-Unabhängigkeitskrieg als "Hornissennest der Rebellion" bezeichnet haben. Ab 2002 wurde es kompliziert: Die Hornets zogen nach New Orleans. Charlotte bekam 2004  ein neues NBA-Team, das den Namen Bobcats erhielt. Erst nachdem sich das Team in New Orleans 2013 in Pelicans umbenannte, konnte Charlotte aus den Bobcats wieder die Hornets machen.

    2021 Getty Images

  • Chicago Bulls

    Chicago Bulls
    Als Besitzer Richard Klein sein Team 1966 in die NBA brachte, wollte er der boomenden Fleischverarbeitungs-Industrie Tribut zollen. "Wir waren die Fleischhauptstadt der Welt", so Klein, der erst Matadors oder Toreadors im Sinn hatte. Sein Sohn bezeichnete diese als "a bunch of bull" („einen Haufen Blödsinn“) – und wurde der Legende nach damit der Namensgeber. Der Bulle steht für Stärke und Kraft und führt die Tradition Chicago-Teams mit einer Silbe (Bears, Cubs, Socks, Hawks) fort.

    2008 Getty Images

  • Cleveland Cavaliers

    Cleveland Cavaliers
    1970 hielt Cleveland einen Wettbewerb ab, um den Teamnamen zu bestimmen. Neben den Cavaliers schafften es auch die Jays, Foresters, Towers und Presidents in die Endauswahl. Am Ende gewann die Idee von Jerry Tomko, der seinen Vorschlag so erklärte: Kavaliere "repräsentieren eine Gruppe wagemutiger, furchtloser Männer, deren Lebensschwur es war, niemals aufzugeben, egal wie schlecht die Chancen stehen".

    USA TODAY Network

  • Dallas Mavericks

    Dallas Mavericks
    Auch die Dallas Mavericks gingen aus einen Namenswettbewerb hervor. 1980 standen die Vorschläge Mavericks, Wranglers und Express im Finale. Teambesitzer Donald Carter entschied sich schließlich für Mavericks. Der Name bedeutet übersetzt "Einzelkämpfer" und lehnt sich an die US-Western-TV-Serie Maverick aus den 50ern und 60ern an.

    USA TODAY Network

  • Denver Nuggets

    Denver Nuggets
    Als Denver noch in der ABA spielte, waren die Denver Rockets das Basketball-Team der Stadt. Doch weil es bei der Zusammenlegung von ABA und NBA 1976 schon Rockets in der NBA gab, musste Denver einen neuen Namen finden. Die Teambesitzer hatten das bereits 1974 auf dem Schirm und entschieden sich nach einem Wettbewerb für Nuggets, basierend auf dem Goldrausch des 19. Jahrhunderts, als Abertausende auf der Suche nach Goldnuggets nach Colorado kamen.

    USA TODAY Network

  • Detroit Pistons

    Detroit Pistons
    Pistons, zu Deutsch "Kolben", war der Name des einstigen NBL-Teams Fort Wayne Zollner Pistons, das 1941 gegründet wurde. Der damalige Teambesitzer Frank Zoller leitete eine Fabrik, die Kolben für Motoren herstellte. 1957 zog die Franchise nach Detroit. Und wohl nie war ein Teamname auch nach einem Umzug passender als hier in der "Motor City", dem Zentrum der amerikanischen Automobilindustrie.

    USA TODAY Network

  • Golden State Warriors

    Golden State Warriors
    Die Geschichte der Warriors, zu Deutsch "Kämpfer", begann 1946 in Philadelphia. Benannt wurden sie nach einem vorherigen Basketball-Team der Stadt. 1962 zog das Team nach San Francisco und firmierte dort als San Francisco Warriors. Als es 1971 nur wenige Kilometer weiter nach Oakland zog, wurde der Name in Golden State Warriors geändert, um den ganzen "Golden State" genannten Bundesstaat Kalifornien zu repräsentieren.

    USA TODAY Network

  • Houston Rockets

    Houston Rockets
    Ursprünglich wurden die Rockets 1967 in San Diego in Anlehnung an die damals in der Stadt ansässige Raumfahrtindustrie gegründet. 1971 ging es dann nach Houston – der Heimat des NASA Space Centers. Eine Namensänderung? Unnötig. Den Astronauten-Ausspruch "Houston, wir haben ein Problem" kennt heute jeder. San Diegos seit den 1990ern schrumpfende Raum- und Luftfahrtindustrie dürfte dagegen nur Branchen-Insidern ein Begriff sein.

    USA TODAY Network

  • Indiana Pacers

    Indiana Pacers
    Indianapolis ist als Heimat des legendären Motorsport-Events Indianapolis 500 und eine Hochburg des Trabrennsports bekannt. In Anlehnung an die "Pace Cars", die beim Indy 500 zum Rennstart die Geschwindigkeit diktieren, hat die damalige Investorengruppe bei der Gründung der Basketball-Franchise 1967 den Namen bestimmt.

    2014 Getty Images

  • Los Angeles Clippers

    Los Angeles Clippers
    Clipper, zu Deutsch "Klipper", waren in den USA weit verbreitete Fracht-Segelschiffe. Nach denen wurde die 1978 noch in San Diego gegründete Franchise durch einem Namenswettbewerb benannt, weil eben solche Klipper das Bild der Küste vor San Diego bestimmten. Beim Umzug nach Los Angeles behielt das Team den Namen. Ganz unpassend ist er nicht, schließlich ist auch L.A. eine Küstenstadt.

    ZUMA Wire

  • Los Angeles Lakers

    Los Angeles Lakers
    Ziemlich unpassend ist dagegen der Name der deutlich berühmteren Franchise in Los Angeles: Denn als Seenparadies ist die Stadt nun wirklich nicht bekannt. Den Namen haben die Lakers aus Minnesota, dem "Land der 10.000 Seen", übernommen, von wo das Team 1960 nach Kalifornien zog. Weil der Name bereits seit 1946 NBA-Tradition hatte, wurde er nach der Relocation beibehalten.

    2016 Getty Images

  • Memphis Grizzlies

    Memphis Grizzlies
    Noch ein Name, dessen Sinnhaftigkeit bei einem Umzug verloren ging, denn echte Grizzly-Bären sieht man in Memphis maximal im Zoo. Im kälteren Kanada erhielt die damals gegründete NBA-Franchise nach einem öffentlichen Wettbewerb 1994 den Namen Vancouver Grizzlies. 2002 ging es dann nach Memphis, wo nach anfänglichen Überlegungen eine Namensänderung letztlich verworfen wurde.

    2020 Getty Images

  • Miami Heat

    Miami Heat
    Heat, zu Deutsch „Hitze”, passt bestens zum karibischen Klima in Miami. Das dachten sich auch die Teilnehmer an einem Namenswettbewerb bei der Franchise-Gründung 1988 und verhalfen dem Teamnamen zum Sieg. Auf der Strecke blieben dagegen Vorschläge wie Beaches, Floridians und Suntan.

    2013 Getty Images

  • Milwaukee Bucks

    Milwaukee Bucks
    Bucks (zu Deutsch "Böcke”) sind „temperamentvoll, gut im Springen, schnell und agil". Damit begründete ein Fan seinen Vorschlag im Namenswettbewerb für die 1968 neu gegründete NBA-Franchise. Als Belohnung bekam er ein neues Auto – und die Franchise den Namen. Dabei war unter den mehr als 40.000 Einsendungen der Name Robins (Rotkehlchen, Wisconsins Bundesstaats-Vogel) ganz vorne. Die Jury entschied sich stattdessen für die Böcke, immerhin Wisconsins offizielle Bundesstaats-Wildtiere.

    USA TODAY Network

  • Minnesota Timberwolves

    Minnesota Timberwolves
    Timberwölfe sind eine Unterart des Wolfes, die vor allem im Norden der USA und in Kanada verbreitet sind. Das perfekte Tier also für ein Team aus dem frostigen Minnesota, neben Alaska dem einzigen US-Bundesstaat, in dem Timberwölfe in freier Wildbahn leben. Und auch hier fiel die Entscheidung bei der Gründung 1986 in einem Wettbewerb. Zwar hatte dort der Name Polars die Nase vorn, doch letztlich entschied sich der Stadtrat von Minneapolis für die Timberwolves.

    USA TODAY Network

  • New Orleans Pelicans

    New Orleans Pelicans
    Pelikane gelten nicht gerade als majestätische Vögel, warum also sollte man ein Sport-Team nach den Stolperern der Tierwelt benennen? Zum einen, weil der Pelikan in der Küstenregion Louisianas heimisch und das Wappentier des Bundesstaates ist. Laut Franchise-Owner Gayle Benson aber auch, weil Pelikane für "Widerstandsfähigkeit und die Entschlossenheit, zurückzukommen" stehen. So wie die Bevölkerung von New Orleans, die nach dem zerstörerischen Hurricane Katrina 2005 wieder aufgestanden ist.

    USA TODAY Network

  • New York Knicks

    New York Knicks
    Teamgründer Ned Irish wollte für sein neues New Yorker Team 1946 einen Namen, der in der Geschichte der Stadt verankert ist. Er entschied sich für den Mitarbeiter-Vorschlag Knickerbockers, kurz Knicks. So wurden in den USA die niederländischen Einwanderer genannt, die das heutige New York unter dem Namen "Niew Amsterdam" im 17. Jahrhundert gründeten. Den Spitznamen erhielten Einwohner Manhattans in Anlehnung an den fiktionalen Romancharakter Diedrich Knickerbocker aus Washington Irvings Roman "A History of New-York".

    ZUMA Wire

  • Oklahoma City Thunder

    Oklahoma City Thunder
    Gewitterstürme und gar Hurricanes sind in Oklahoma City keine Seltenheit. Vielleicht auch deswegen haben sich die Fans der Franchise 2008 aus einer Liste von Namensvorschlägen (darunter auch Bison, Wind, Energy, Marshalls, Barons) letztlich für Thunder (zu Deutsch: „Donner“) entschieden. Davor firmierte die Franchise an anderer Stelle noch unter dem Namen Seattle Supersonics und war unter anderem das Team des Deutschen Detlef Schrempf. Seattle steht seit dem Umzug ohne eigene NBA-Franchise da.

    USA TODAY Network

  • Orlando Magic

    Orlando Magic
    Seit 1989 spielen die Orlando Magic in der NBA, aber schon 1986 suchte eine örtliche Zeitung in einem Wettbewerb nach dem Teamnamen. Insgesamt elf Leser reichten den Vorschlag Orlando Magic ein – und wurden damit zu Namensgebern. Denn eine Jury entschied sich gegen die anderen Vorschläge Heat, Tropics und Juice. Der Name könnte mit einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zusammenhängen: dem Magic Kingdom in der Walt Disney World.

    USA TODAY Network

  • Philadelphia 76ers

    Philadelphia 76ers
    Der Name der Philadelphia 76ers hat nichts mit dem Gründungsjahr der Franchise zu tun. Die gab es unter dem Namen Syracuse Nationals schon seit 1946, und der Umzug nach Philadelphia fand bereits 1963 statt. Stattdessen bezieht sich die 76 auf die Unterzeichnung der US-Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1776, die in Philadelphia stattfand. Der Name wurde nach einem Wettbewerb ausgewählt. Über die Jahre hat sich Sixers als Kurzform durchgesetzt.

    USA TODAY Network

  • Phoenix Suns

    Phoenix Suns
    Bei der Teamgründung 1968 stand der Name Phoenix Suns in der Endauswahl eines Wettbewerbs - neben Vorschlägen wie Scorpions, Rattlers und Thunderbirds. Der damals 28 Jahre alte General Manager Jerry Colangelo entschied sich für die Suns. Kein Wunder: Phoenix liegt im Tal "Valley of the Sun" der Sonora-Wüste.

    2021 Getty Images

  • Portland Trail Blazers

    Portland Trail Blazers
    Eigentlich sollte das Team Pioneers heißen. Doch ein College-Team hieß schon so. Deshalb fiel die Wahl auf Trail Blazers (Deutsch: "Vorreiter"). Teamgründer Harry Glickman begründete dies mit den Abenteurern und Entdeckern, die die dichten Wälder des US-Nordwestens durchquerten, um eine neue Heimat zu finden. Der Spitzname "RIP City" hat seinen Ursprung in einem ekstatischen Ausruf des Team-Kommentators Bill Shonely in einem Spiel 1971 gegen die Lakers. Heute sind die zusammenhanglosen Worte legendär.

    USA TODAY Network

  • Sacramento Kings

    Sacramento Kings
    Das älteste Team der NBA wurde 1923 noch als Rochester Seagrams gegründet. Seagram war ein Getränkekonzern, der als namensgebender Sponsor fungierte. 1945 wurden daraus die Rochester Royals, später die Cincinnati Royals und seit dem Umzug nach Kansas City im Jahr 1972 die Kansas City Kings, da in der Stadt schon ein Baseball-Team den Namen Royals beheimatete. 1985 zog das Team nach Sacramento und behielt den Beinamen.

    2012 Getty Images

  • San Antonio Spurs

    San Antonio Spurs
    Was heute die Spurs (zu Deutsch: „Sporen“) sind, firmierte einst unter Dallas Chaparrals, benannt nach dem Chaparral Club, in dem die Teamgründung beschlossen wurde. Nach dem Umzug nach San Antonio 1973 benannten die neuen Teambesitzer die Franchise in San Antonio Gunslingers (Deutsch: „Revolverhelden“) um. Doch noch bevor das Team sein erstes Spiel absolvierte, wurde es erneut umbenannt – auf den heutigen Namen.

    Icon Sportswire

  • Toronto Raptors

    Toronto Raptors
    1993 war die Welt im Dinosaurier-Fieber: Steven Spielbergs Blockbuster "Jurassic Park" kam in die Kinos, und neben dem T-Rex waren vor allem die dynamischen und gefährlichen Velociraptoren die Stars des Films. Wohl auch deshalb hat sich bei der Fan-Umfrage für die Benennung der neuen Franchise in Toronto 1994 der Name Raptors durchgesetzt. Platz zwei in der Umfrage ging übrigens an den Namen Towers in Anlehnung an Torontos CN Tower, den damals mit 553 Metern höchsten Fernsehturm der Welt.

    USA TODAY Network

  • Utah Jazz

    Utah Jazz
    Utah und Jazz, war da was? Richtig. Eigentlich nicht. Und trotzdem ist das NBA-Team in Salt Lake City nach der Musikrichtung benannt. Grund ist, mal wieder, ein Umzug: 1974 wurde die Jazz noch völlig passend in der Musikhochburg New Orleans gegründet. Nach fünf sportlich schlimmen Jahren zog die Franchise nach Utah und behielt den Namen. Vielleicht auch deshalb tut sich das Team traditionell schwer, in Utah die Massen zu begeistern.

    USA TODAY Network

  • Washington Wizards

    Washington Wizards
    Chicago Packers, Chicago Zephyrs, Baltimore Bullets, Capital Bullets, Washington Bullets – die Liste der Vorgängernamen der Wizards (zu Deutsch: „Zauberer“) seit der Gründung 1961 ist lang. Bullets („Pistolenkugeln“) hieß die Franchise von 1963 bis 1997. Doch weil der damalige Besitzer Abe Pollin den Namen angesichts der Kriminalitätsrate in der US-Hauptstadt zunehmend untragbar fand, wurde mit einem Wettbewerb nach einem neuen Namen gesucht. Wizards setzte sich dabei gegen Dragons, Express, Stallions und Sea Dogs durch.

    USA TODAY Network


Unvergessen ist auch sein Blitzrauswurf im April 2019, nach nur 63 Sekunden warfen ihn die Schiedsrichter im Spiel bei den Denver Nuggets aus der Halle. Popovich, damals auch US-Nationaltrainer, hatte die Referees heftig beschimpft. Nach dem Spiel wollte er mit den Journalisten nicht über den Vorfall reden, mischte sich aber in die Presserunde mit Nuggets-Trainer Michael Malone ein.

"Wir reden gerade über einen NBA-Rekord", sagte Malone zu Popovich. Und dieser fragte: "Welcher Rekord, was ist passiert?" Daraufhin Malone: "Jemand wurde nach 63 Sekunden rausgeworfen." Dann wieder Popovich: "Meinst du das ernst? Er muss jemanden geschlagen haben. Wurde heute wirklich jemand geschlagen?"

Popovich, mit dem Team USA 2021 Olympiasieger, wird fehlen - auch wenn er nicht ganz geht. Im Februar hatte der Hall-of-Famer noch die Hoffnung, zurückkehren zu können. Nun kam es zum Umdenken. Nicht nur die Fans der Spurs werden das Unikum vermissen.

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