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NBA - Favoritencheck zum Auftakt der Saison 26/27: Die tiefste Liga seit Jahren?!

Veröffentlicht:

von Ole Frerks

ran NBA Basketball

NBA-Stars auf dem Golfplatz

Videoclip • 01:04 Min


Die NBA-Saison 26/27 steht in den Startlöchern. Wer setzt sich diese Saison die Krone auf? Wir analysieren eines der breitesten Teilnehmerfelder, welche die Liga seit langem gesehen hat.

Seit 2018 gab es in jeder Saison einen neuen NBA-Champion, oft sogar zwei neue Finalisten – nur die Boston Celtics, die Miami Heat und die Golden State Warriors schafften es in diesem Zeitraum ein zweites Mal bis in die letzte Runde der Saison. Setzt sich diese Serie fort? Oder können womöglich ausgerechnet die jahrzehntelang verfluchten New York Knicks den Repeat-Fluch brechen?

Klar ist: So viele Teams mit realistischen Ambitionen gab es selten – gerade in der Eastern Conference, wo eine ganze Reihe von Teams neue und alte Superstars in ihren Reihen begrüßt. Gleichzeitig lässt sich gut dafür argumentieren, dass die absoluten Topfavoriten trotz allem im Westen spielen.

Wie bringen wir Struktur in das Chaos? Mit Hilfe von Tiers. Wir stellen alle Teams vor, die sich wenigstens semi-realistische Hoffnungen auf die Meisterschaft einreden können!

NBA 26/27 - Tier 1: Sehr gut, aber wahrscheinlich nicht gut genug

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Denver Nuggets: Verletzungspech und mangelnde Athletik

Es tut uns beinahe weh, die Denver Nuggets in diesem Tier einzuordnen, die mit Nikola Jokic noch immer den womöglich weltbesten Spieler stellen und mit Jamal Murray und Aaron Gordon eins der besten Trios, wenn alle Komponenten gesund sind. Das ist aber leider immer seltener der Fall, gerade Gordon fiel über die vergangenen Jahre immer wieder aus.

Ohne den Super-Athleten fehlt den Nuggets vor allem das, die Athletik. Und die defensive Variabilität. Nachdem nun auch Peyton Watson gegangen ist, wurde der Kader sogar noch dünner, noch unathletischer. Trotz aller Brillanz von Jokic wirkt es sehr unwahrscheinlich, dass die Nuggets noch einmal drei oder gar vier Runden in einer Postseason gewinnen können.

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Houston Rockets: Unkreativ und zu abhängig von Durant

Die Houston Rockets haben in ihrer aktuellen Zusammenstellung noch nie eine Serie gewonnen, 2026 haben sie sich in Runde eins ziemlich blamiert – trotzdem besteht Hoffnung, dass es besser werden kann. Fred VanVleet und Steven Adams sind zurück, ein 52-Siege-Team könnte dadurch einiges an Struktur und Schläue auf dem Court hinzugewinnen.

Für die ganz großen Träume ist Houston jedoch weiter ein unkreatives Offensiv-Team, und bisher zu abhängig von Kevin Durant, der nicht jünger wird und in den Playoffs seit Jahren nicht mehr die Durchschlagskraft früherer Zeiten zeigt. Ein echter Contender entsteht hier nur, wenn Alperen Sengün und Amen Thompson sich signifikant steigern.

Cleveland Cavaliers: Defensivproblem und der Blick auf Harden

Die Cleveland Cavaliers standen gerade erst in den Conference Finals, wurden dort allerdings von New York gesweept und spielten auf dem Weg nicht gerade inspirierenden Basketball.

Trotzdem: Das Team ist seit Jahren eine Siegmaschine, hat Defense und Offense, dazu in Peyton Watson einen spannenden Wing hinzugewonnen.

Die Fragen sind jedoch ähnlich geblieben. Passen Evan Mobley und Jarrett Allen offensiv gut genug zusammen, oder machen sie gutes Spacing unter Druck unmöglich? Löst Watson das Defensivproblem auf dem Flügel allein, wenn trotzdem weiter zwei defensivschwache Guards starten?

Und, die größte: Ist das Konstrukt davon abhängig, dass James Harden in den Playoffs mal bis zum Ende hin (und auch in den späten Serien) abliefert? Gerade das scheint eigentlich hinlänglich beantwortet zu sein … vom Talent her bleiben die Cavs trotz allem ein Kandidat, gerade dann, wenn Mobley einen weiteren Schritt machen kann.

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Los Angeles Lakers: Erinnerungen an die Doncic-Mavs 2024

Die Los Angeles Lakers haben ihr Team nach den Vorstellungen von Luka Doncic transformiert, keinen LeBron James mehr, dafür aber neue Wings, Shooting und vor allem Walker Kessler, der vorne Blocks setzen und stopfen und hinten, nun, alles machen soll. Für diese Verpflichtung wurden keine Kosten und Mühen gescheut.

In gewisser Weise erinnern die Lakers tatsächlich an Lukas 2024er Mavs-Team, das die Finals erreichte. Dort verteidigten allerdings nicht nur die Bigs, sondern auch die Wings – wer das bei den Lakers tun wird, muss sich erst noch zeigen. Und Kessler ist trotz seiner sehr guten Advanced Stats eine Wild Card, die vergangene Saison fünf Spiele machte und in Utah noch nie mit Playoff-Basketball in Berührung kam.

Nichtsdestotrotz: Mit Doncic und Austin Reaves haben die Lakers offensiv weiter massives Potenzial und die Fähigkeit, viele Teams auch in den Playoffs einzuschüchtern. Ob sie diese dann auch verteidigen können, wird über ihre Chancen letztlich entscheiden.

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Miami Heat: Wie harmonieren Giannis und Adebayo?

Bei den Heat verhält es sich andersrum: Mit Neuzugang Giannis Antetokounmpo und Bam Adebayo sollte eine Top-7-Defense nicht nur realistisch sein, sondern Pflicht. Der Greek Freak wirkt fit und bis in die Haarspitzen motiviert, das allein macht die Heat zu einem wesentlich interessanteren Team als in den vergangenen Jahren.

Offensiv allerdings lässt der Supporting Cast zu Wünschen übrig, und auch der Fit zwischen den Star-Bigs wird interessant. Haben die Heat genug Shooting? Klay Thompson und Tim Hardaway Jr. werden dabei helfen. Haben sie außerdem genug Ballhandling und Creation? Diese Frage ist Stand jetzt schwieriger zu beantworten.

Es kommt das Problem hinzu, dass Giannis über die vergangenen Jahre sehr regelmäßig Spiele verpasste, auch in den Playoffs, wo er bei den Bucks nur acht der jüngsten 16 Spiele seines Teams mit absolvieren konnte. Einen tiefen Run hat er seit dem Titel 2021 nicht mehr hingelegt.

NBA 26/27 - Tier 2: Die Wild Card

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Minnesota Timberwolves: Garantiertes Dauerspektakel

Manchmal besteht die bestmögliche Strategie darin, die Varianz zu erhöhen – so in etwa sind die Minnesota Timberwolves ihre Offseason angegangen. Der bisherige Kern hatte zweimal die Conference Finals erreicht, vergangene Saison Runde zwei, aber augenscheinlich sah man das Limit bereits erreicht. Also wurde das Team verändert.

Naz Reid und Julius Randle sind weg, LaMelo Ball und Jonathan Kuminga sind da – das Team ist (viel) kleiner geworden, weniger physisch, dafür schneller, wurfwütiger und verrückter. Oder "fröhlich" statt "launisch", wie Head Coach Chris Finch es ausdrückte. Der Backcourt aus Ball und Anthony Edwards allein sollte Dauerspektakel garantieren.

Gerade "Ant" wird davon profitieren, endlich einen dynamischen Point Guard an seiner Seite zu haben, der Creation-Last von ihm nimmt. Spannender wird die Frage, ob Minnesota defensiv gut genug bleibt, zumal die ohnehin schon hohe Last auf Rudy Gobert (und Jaden McDaniels) nun nicht gerade verringert wurde.

Das Ceiling der Wolves ist hoch, die Messlatte insbesondere im Westen liegt jedoch wohl noch höher. Weshalb die Varianz-Fraktion im Osten wahrscheinlich bessere Karten hat, die Finals zu erreichen.

Künftig für die Minnesoa Timberwolves am Ball: LaMelo Ball zählt zu den namhaften Zugängen

Bild: Icon Sportswire


NBA 26/27 - Tier 3: Wenn alles glatt geht

Indiana Pacers: Alls hängt an Rückkehrer Haliburton

In ihrer letzten gesunden Saison erreichten die Indiana Pacers Spiel 7 der NBA Finals, wo sich Franchise-Player Tyrese Haliburton dann die Achillessehne riss. Nach mehr als einem Jahr Pause ist "Hali" nun zurück und soll einem Team, das sich ohne ihn zu 19 Siegen tankte (und den Pick dann verlor), wieder zu altem Glanz verhelfen.

Ist das möglich? Große Teile des 2025er Kaders kehren jedenfalls zurück, und Ivica Zubac hat Myles Turner auf der Fünf ersetzt – ein anderer Spielertyp, unterm Strich aber auch ein besserer Spieler. Mit einem so starken Screener hat Haliburton bislang noch nie zusammengespielt.

Letzten Endes hängt trotzdem – natürlich – fast alles an der Gesundheit Haliburtons. Ist er fit, hat er die Qualität, jeden seiner Mitspieler besser zu machen, und verleiht Indiana die Identität, die vor anderthalb Jahren fast die gesamte Liga schockiert hätte. Es mag ein Long Shot sein, abschreiben sollte man diese Pacers jedoch keineswegs.

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Boston Celtics: Top-Team? Nur, wenn Tatum liefert

Auch die Celtics haben ihren traumatischen Achillessehnenriss hinter sich, wenngleich Jayson Tatum schon in der vergangenen Saison zurückkehrte. Sie haben außerdem eine ereignisreiche Offseason hinter sich, in der Jaylen Brown für den alternden Paul George nach Philadelphia geschickt wurde.

Ein kontroverser Move, trotzdem wird das 56-Siege-Team aus der Vorsaison wohl wieder mit in der Verlosung sein. "PG-13" passt mit seiner vielseitigen Defense und seinem verlässlichen Dreier gut zur Philosophie Joe Mazzullas, die in den vergangenen Jahren Siege am Fließband fabrizierte. Mit Mitchell Robinson wurde ein Leistungsträger der Knicks "geklaut" und adressiert die größte Schwäche auf der Center-Position.

Die Celtics sind ein Top-Team, wenn Tatum endgültig auf das All-NBA-First-Team-Niveau von vor seiner Verletzung zurückkehrt. Eine dynamische zweite Option wie Brown kann in den Playoffs durchaus fehlen, aber vielleicht schaffen es George, Payton Pritchard, Derrick White und Co. ja, diese Rolle im Kollektiv zu übernehmen.

Greift in dieser Saison wieder mit den Boston Celtics an: Jayson Tatum muss nun mit Paul George harmonieren

Bild: ZUMA Press


Philadelphia 76ers: Eines der brutalsten Lineups der Liga

Brown sucht sein Glück nun derweil bei den Philadelphia 76ers, die in der Offseason außerdem noch LeBron James von sich überzeugen konnten. Mit Tyrese Maxey, VJ Edgecombe und Joel Embiid können diese beiden früheren Finals-MVPs (und in LeBrons Fall: alles, was es an Auszeichnungen gibt!) nun eines der brutalsten Lineups der Liga ins Rennen führen.

Ein Varianz-Team sind aber auch die Sixers. Auf Embiids Fitness ist selten Verlass, erst recht in den Playoffs, wo der Kameruner noch nie Runde drei erreichte. James wird im Dezember 42, hat Arthritis und Ischias. Er ist mit seinen Passfähigkeiten irgendwie wohl trotzdem derjenige, der alles zusammenführen muss, die anderen High-Usage-Spieler des Teams sind nämlich allesamt in erster Linie Scorer, auch Maxey.

Was nichts daran ändert, dass die Upside der Sixers hoch ist. Möglicherweise werden sie nicht durch die Regular Season pflügen, weil sie insbesondere Embiid und LeBron zu managen versuchen. Gehen sie gesund in die Postseason, könnte diese reine Ansammlung von Star-Talent viele Teams trotzdem vor große Probleme stellen.

Toronto Raptors: Gesunde Version lässt kaum Wünsche offen

Die Toronto Raptors wollen ihr Meisterstück von 2019 wiederholen. Damals hatte das Team eine etablierte Identität OHNE und eine MIT Kawhi Leonard, der erfolgreich durch die Saison gemanagt wurde, um dann im Frühling fit zu sein.

Leonard ist nun sieben Jahre älter, hat einen massiven Skandal und viele Extra-Verletzungen hinter sich – sein letzter tiefer, gesunder Playoff-Run datiert vom Jahr 2020.

Für Toronto spricht, dass Leonard vergangene Saison ziemlich gesund war und exzellent spielte, für mehrere Monate auf Top-5-Spieler-Niveau – offensiv war er selten (oder noch nie) besser. Er passt bestens zu der Identität, die in Toronto über die vergangenen Jahre kreiert wurde. Und das Team war bereits auf einem guten Weg.

Rund um Scottie Barnes und Rookie Collin Murray-Boyles entwickelte sich Toronto 25/26 zu einem ekligen Defensiv-Team, das in den Playoffs die Cavaliers an den Rand einer Niederlage brachte. Das geschah nicht nur ohne Kawhi, sondern auch weitestgehend ohne dessen designierten Vorgänger Brandon Ingram und ohne Starting Point Guard Immanuel Quickley.

Natürlich steht hinter der Gesundheit Leonards trotz allem ein großes Fragezeichen. Die gesunde Version dieses Raptors-Teams jedoch lässt kaum Wünsche offen und hätte das Two-Way-Potenzial, um auch die Knicks von ihrem Ost-Thron zu stoßen.

Zurück bei den Toronto Raptors: Kawhi Leonard will an seine erfolgreiche erste Zeit in Kanada anknüpfen

Bild: ZUMA Press


NBA 26/27 - Tier 4: Der Platzhirsch

New York Knicks: Zu viele Nebenkriegsschauplätze für einen Repeat?

Die Knicks bekommen ihr eigenes Tier, weil sie sich diesen Respekt verdient haben. Wie gut sie an beiden Enden des Courts funktionieren können, haben die New Yorker vor wenigen Monaten bewiesen, als sie einen der dominantesten Playoff-Runs der NBA-Historie hinlegten. Ihre Starting Five bleibt bis auf Weiteres eine der besten der Liga.

Es gibt trotzdem viele Argumente, die gegen einen Repeat sprechen. Die Bilanz aller Champions in den vergangenen Jahren, einerseits – selbst OKC schaffte es nicht zurück in die Finals. Die meisten amtierenden Meister scheiterten in den vergangenen Jahren schon vor Runde drei, so kräftezehrend ist ein tiefer Playoff-Run in der heutigen NBA.

Die Knicks haben zudem schon jetzt mit atmosphärischen Störungen und Verlusten zu kämpfen. Mitchell Robinson wurde aus finanziellen Gründen schon verloren, an einen direkten Konkurrenten. Robinson war nicht nur der beste Big-Man-Verteidiger des Teams, sondern auch eine Absicherung für Foulprobleme von Karl-Anthony Towns, und der vielleicht weltbeste Offensivrebounder.

"KAT" ist derweil unzufrieden, weil die Knicks Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung einseitig beendet haben. Das gilt auch bei Josh Hart. Es kann durchaus passieren, dass die finanzielle Situation die gesamte Saison als Nebenkriegsschauplatz begleiten wird.

Bei einem Team, das in der 2026er Postseason nicht zuletzt von seiner Harmonie lebte und es endlich schaffte, all die unterschiedlichen Qualitäten seiner Spieler mal gleichzeitig zur Geltung zu bringen, könnte das ein Problem werden. Weshalb wir eher darauf tippen würden, dass New York kein zweites Mal ganz oben stehen wird.

Gelingt die Titelverteidigung? Karl-Anthony Towns und die New York Knicks zählen wieder zum Favoritenkreis

Bild: Getty Images


NBA 26/27 - Tier 5: Die Topfavoriten

San Antonio Spurs: Noch immer jung, aber um wertvolle Erfahrungen reicher

Ein weiterer Grund dafür wäre, dass die beiden nominell besten Teams der NBA beide im Westen spielen. Vor der Saison zumindest wirken die Oklahoma City Thunder und die San Antonio Spurs wie zwei Giganten, die ein Stück weit über dem Rest der Liga schweben und darauf hinarbeiten, sich gegenseitig wieder in Runde drei einen Klassiker von einer Serie zu liefern.

San Antonio war 2026 eigentlich zu jung, hatte nie zuvor mit diesem Kern die Playoffs erreicht. Das hielt Victor Wembanyama & Co. nicht davon ab, beim ersten Versuch in die Finals zu kommen. Und dann in jedem Spiel gegen die Knicks zweistellig zu führen. Mit besseren Entscheidungen hätte San Antonio schon jetzt Meister sein können.

Stattdessen zeigten die Spurs mehrfach ihre Jugend. Die ist jetzt auch noch da, aber um ein Jahr und jede Menge wertvolle (schmerzhafte) Erfahrungen reicher sind die Spurs. Wemby, Dylan Harper und Stephon Castle sollten alle noch besser werden. Das ist eine furchterregende Aussicht für alle Teams, die schon 2026 an ihnen verzweifelten.

San Antonio hat im Sommer nicht wahnsinnig viel verändert, das war aber auch weder nötig noch angesagt. Mit Tobias Harris kam immerhin ein Veteran, der unter Druck scoren kann und die Spurs auf dem Flügel etwas bulliger macht. Und mit Billy Donovan ein offensiv orientierter Assistant Coach, der die Wurfauswahl von insbesondere Wemby noch weiter optimieren sollte.

Klappt es diesmal? Die San Antonio Spurs sind vor allem dank Victor Wembanyama einer der Topfavoriten

Bild: AFP/GETTY IMAGES/SID/NIC ANTAYA


Oklahoma City Thunder: Mit Wut im Bauch in die Saison

Die Spurs sind bei den Buchmachern der Top-Favorit auf den 2027er Titel. Für OKC lässt sich der Case aber ähnlich leicht machen. Auch die Thunder sind im Kern noch immer sehr jung, und die Gesundheit dürfte/sollte besser sein als im Vorjahr. Selbst ohne Jalen Williams und Ajay Mitchell schafften sie es gegen San Antonio immerhin ins siebte Spiel.

"J-Dub" sollte nun wieder "richtig" dabei sein. Auch wenn OKC im Sommer einige Spieler verlor, ist der Kader noch immer tiefer als jeder andere der NBA, gerade defensiv haben die Thunder auf nahezu alles eine Antwort. Und Wut im Bauch, nachdem sie ihren Titel aus dem Jahr 2025 im ersten Anlauf nicht verteidigen konnten.

Vor allem dürfte das für Chet Holmgren gelten. Nach einer tollen individuellen Saison wurde der Big Man in Runde drei von "Wemby" deklassiert, was zum Ende hin fast schon traumatische Ausmaße annahm. Seine "Antwort" in diesem Duell könnte mit darüber entscheiden, welches dieser zwei Superteams 2027 am Ende ganz oben stehen wird.

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