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NBA - Los Angeles Lakers: Machtkampf in einstiger Besitzer-Familie eskaliert
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von ran.deran NBA Basketball
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Videoclip • 01:28 Min
Bei den Los Angeles Lakers tobt ein Machtkampf in der einstigen Eigentümerfamilie: Die Geschwister von Präsidentin Jeanie Buss wollen ihre verbliebenen Anteile verkaufen – und könnten damit ihre eigene Schwester aus dem Amt drängen. Nun wehrt sich Buss juristisch.
Bei den Los Angeles Lakers ist ein Machtkampf innerhalb der einstigen Besitzerfamilie Buss entbrannt. Die Familie, die die NBA-Franchise jahrzehntelang allein kontrollierte, ist mittlerweile nur noch Minderheitseigentümer. Nun wollen Jeanie Buss' Geschwister auch ihre verbliebenen Anteile verkaufen. Damit bringen sie aber die Position ihrer Schwester als Lakers-Präsidentin ins Wanken.
Wie "ESPN" berichtet, wollen die Familienmitglieder mit Ausnahme von Jeanie Buss ihre noch verbliebenen 17,8 Prozent an den neuen Mehrheitseigentümern Josh Kushner und Bob Iger verkaufen. Damit würde Jeanie Buss unter die von der NBA vorgeschriebene Marke von 15 Prozent fallen, die ein kontrollierender Eigentümer mindestens halten muss.
Seit dem Tod ihres Vaters Jerry Buss im Jahr 2013 steht sie an der Spitze der Lakers. Die Familie erklärte dazu: "Wir haben als Familie beschlossen, die verbleibenden Anteile des Buss Family Trust im Rahmen der laufenden Transaktion an die Bob-Iger-Gruppe zu verkaufen".
Zugleich betonte die Familie: "Wir lieben die Lakers und ihre Fans und werden Los Angeles weiterhin unterstützen, aber es ist an der Zeit, diese Gelegenheit zu nutzen, um einen Neuanfang zu wagen und uns würdevoll zurückzuziehen, solange wir es noch können."
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NBA: Familienstreit entbrannte schon 2025
Der aktuelle Konflikt hat seinen Ursprung im vergangenen Jahr. Damals verkaufte die Buss-Familie einen Großteil ihrer Anteile an Mark Walter, der die Lakers für eine Bewertung von rund zehn Milliarden Dollar übernahm. Die Familie blieb anschließend als Minderheitseigentümer beteiligt. Mehrere Geschwister von Jeanie Buss sollen den Deal allerdings als überstürzt empfunden haben und sich von ihrer Schwester unter Druck gesetzt gefühlt haben.
Jeanie Buss erhielt im Zuge der Vereinbarung die Zusicherung, bis 2030 Präsidentin der Lakers bleiben zu können. Ihre Geschwister verloren dagegen in den folgenden Monaten ihre Positionen innerhalb der Organisation. Dass sie nun ihre restlichen Anteile verkaufen wollen, wird von mehreren US-Medien deshalb auch als eine Art Rache an Jeanie Buss interpretiert.
Die Lakers-Präsidentin wehrt sich gegen den geplanten Verkauf. Ihr Anwalt teilte den Geschwistern mit, dass Buss der Transaktion nicht zugestimmt habe. Eine Abstimmung, die einen Verkauf der Familienanteile suggeriere, "sei ungültig".
Nach Auffassung des Anwalts könne der Verkauf ohne die Zustimmung von Jeanie Buss nicht erfolgen. Der Familienkonflikt könnte damit schon bald vor Gericht ausgetragen werden.
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