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Basketball-WM der Frauen: Clark, Fiebich und Brondello - die Gesichter des Turniers
Veröffentlicht:
von SIDran Basketball
Basketball-WM: Leonie Fiebich und ihre besondere Beziehung zu Spanien
Videoclip • 02:37 Min
Bei der Basketball-WM der Frauen (4. bis 13. September) versammelt sich in Berlin reichlich Prominenz.
Die Basketball-WM der Frauen (4. bis 13. September) in Berlin steht kurz bevor.
Das Turnier ist gespickt mit reichlich großen Namen.
Ein Überblick über die wichtigsten Namen.
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Caitlin Clark (USA)
Die wahrscheinlich berühmteste Basketballerin der Welt. Schon am College war sie ein Star, verdiente durch Sponsoring Millionen. Seit 2024 spielt die 24-Jährige nun für Indiana Fever in der WNBA, wo sie nach einer guten Debütsaison und anschließendem Verletzungspech im Vorjahr in der laufenden Spielzeit so richtig aufdreht. Just vor der WM-Pause brach sie mehrere Rekorde. Nachdem sie bei Olympia in Paris noch im US-Kader fehlte, werden sich bei ihrem ersten großen Turnier in Berlin alle Blicke auf Clark richten.
Alba Torrens (Spanien)
Eine Institution des europäischen Basketballs. Mittlerweile ist sie 37 Jahre alt, aber wenn die Nationalmannschaft ruft, ist die Veteranin da. Und sie trachtet in Berlin nach der ultimativen Krönung ihrer Karriere. Zwar gewann Torrens auf Vereinsebene sechsmal die EuroLeague, wurde mit Spanien zweimal Europameister – doch ein WM-Titel war ihr noch nicht vergönnt. Silber 2014 ist ihr bislang bestes Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft. Übrigens: Mit Bundestrainer Olaf Lange arbeitete Torrens einst in Jekaterinburg zusammen, in Valencia spielte sie an der Seite von Leonie Fiebich und zuvor Marie Gülich.
Gabby Williams (Frankreich)
"Gemischte Gefühle" empfinde sie, sagte Frankreichs Star vor zwei Jahren, nachdem sie das olympische Finale gegen die USA in Paris so knapp verloren hatten: "Weil wir natürlich so nah dran waren." Die heute 29-Jährige war mit 19 Punkten beste Schützin ihres Teams, doch beim 66:67 fehlte ein Zähler. In Berlin soll es anders enden. Die Spielerin der Golden State Valkyries, die zwar in Reno/Nevada geboren wurde, deren Mutter jedoch Französin ist, ist eine von vielen Topathletinnen im erstklassig besetzten Kader der Grande Nation, die noch nie Weltmeister war.
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Sandy Brondello (Australien)
Die Nationaltrainerin der Australierinnen kennt Olaf Lange bestens. Sie ist nämlich seine Ehefrau. Gemeinsam ziehen sie seit Jahrzehnten durch die Basketball-Welt, oft als Gespann beim gleichen Verein. 2024 holte Brondello bei New York Liberty mit Lange als Assistent den WNBA-Titel, mittlerweile arbeiten sie zusammen bei Toronto Tempo. Bei der WM coachen sie nun beide ihre Heimatländer – und könnten eventuell im Viertelfinale gar aufeinander treffen. "Unsere Kinder freuen sich schon auf so ein Duell", sagte Lange dem rbb.
Leonie Fiebich (Deutschland)
Die 26-Jährige, gebürtig aus Landsberg am Lech, sei so etwas wie "die graue Eminenz" im deutschen Nationalteam, sagte Bundestrainer Olaf Lange jüngst in der ZDF-Doku "Macherinnen". Kaum etwas geschehe im Nationalteam, ohne dass Fiebich ihre Hände mit im Spiel habe. Obendrein sei sie "unsere beste Werferin, unsere beste Verteidigerin". Mit der WNBA-Meisterin von 2024, die wegen ihrer Verpflichtungen bei New York Liberty erst am Sonntag zur Mannschaft stieß, ist Langes Team gleich eine Klasse besser – auch wenn sie nach einer Fußverletzung noch nicht bei einhundert Prozent ist.
Emma Meesseman (Belgien)
Bei ihr gerät Leonie Fiebich ins Schwärmen. "Sie ist super variabel und liest das Spiel wie keine andere", sagte die Deutsche der ARD einmal. Sowohl in den USA als auch in Europa wird die 33-Jährige hoch geachtet. 2019 gewann sie mit den Washington Mystics die WNBA, den EuroLeague-Titel holte Meesseman gar sieben Mal und mit der Nationalmannschaft wurde sie zweimal in Folge Europameister. Und all das, obwohl sie von Geburt an nur über ein Hörvermögen von 50 Prozent verfügt und deshalb auf dem Court Hörgeräte tragen muss.
Ziyu Zhang (China)
Die 19-Jährige ist eine beeindruckende Erscheinung. Viele ihrer Mitspielerinnen überragt Zhang um zwei, drei Köpfe. Der Weltverband FIBA führt sie mit einer Körpergröße von 2,20 Metern, andernorts heißt es, sie soll sogar 2,26 Meter groß sein. Zum Vergleich: Die NBA hält Superstar Victor Wembanyama bei 2,24 Metern. "Ihre Größe ist ihr Vorteil, eine Herausforderung für alle Nationen", sagte Luming Gong, der Nationaltrainer des Vize-Weltmeisters. Um den Korb sei die Teenagerin "extrem dominant. Aber jenseits ihrer Größe muss ihr Skill und ihre Beweglichkeit besser werden." Dafür beschäftigt der Verband eigens Konditionstrainer, Reha- sowie Ernährungsexperten.
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