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PDC Entscheidung um Trans-Personen

PDC-Legende nach Ausschluss von Trans-Frauen: "Dann sollten sie es umgekehrt auch nicht wollen"

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von ran.de

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Videoclip • 01:11 Min


Nach dem Ausschluss von Transgender-Frauen von Frauen-Wettbewerben der PDC zeigt eine Darts-Legende ihr Unverständnis.

Die Professional Darts Corporation (PDC) hat Transgender-Frauen von zukünftigen Events der Frauen-Wettbewerbe ausgeschlossen. Jetzt äußert sich eine niederländische Darts-Legende dazu.

"Die PDC will keine Männer bei den Frauen, aber dann sollten sie es umgekehrt auch nicht wollen", sagt der frühere Darts-Profi Co Stompé gegenüber "Sportnieuws.nl".

Und weiter: "Doch genau das tun sie. Wenn sie wirklich so entschieden sind und so genau wissen, wie es ist, dann müssten sie die Kategorien Mann und Frau strikt voneinander trennen. Derzeit profitieren die Frauen weiterhin von der Ausnahmeregelung, die die PDC ihnen bietet."

Stompé, der bis 2013 in der PDC aktiv war und zweimal ins Viertelfinale der WM vorstoßen konnte, steht damit auch seiner Landsfrau Noa-Lynn van Leuven bei.

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Darts: Finanzielle Konsequenzen für Transpersonen

Für Transpersonen wie van Leuven hat die Entscheidung der PDC finanzielle und sportliche Konsequenzen, da ihnen der Weg über Frauen-Turniere Preisgelder und Qualifikationsplätze zu erspielen nun verwehrt bleibt.

"Offenbar wurde ich soeben in den Ruhestand geschickt – nicht aus freien Stücken, sondern weil ich nicht mehr antreten darf", kommentierte van Leuven vor wenigen Tagen die Entscheidung der PDC.

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Darts: Auschluss von Transgender-Frauen schwieriges Thema für DDV

Auch für Stompé ist dies nicht nachvollziehbar: "Für sie ist das natürlich schrecklich. Was kann sie denn dafür?" Außerdem sagt der Niederländer: "Damit habe ich wirklich nicht gerechnet, weil die PDC in den vergangenen Jahren in dieser Frage eigentlich sehr entgegenkommend war."

Das Thema sei "schwierig", sagte Marcus Meier, Vizepräsident des Deutschen Dart-Verbandes (DDV) dem "SID". In einigen Sportarten gebe es gewiss körperliche Vorteile für Transfrauen, "aber es gibt auch Spielerinnen, die sich mit der Männerriege messen können. Die hätten auch keine Probleme, gegen Transfrauen spielen zu müssen", sagte Meier.

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