- Anzeige -

NHL-Playoffs

NHL: Edmonton Oilers mit Leon Draisaitl scheitern in Playoffs an Anaheim Ducks - Superstar zur WM?

Veröffentlicht:

von SID

ran Mehr Sport

Eishockey-Highlights: Deutschland vs. Slowakei

Videoclip • 03:35 Min


Die Edmonton Oilers sind in den Stanley-Cup-Playoffs der NHL in der ersten Runde ausgeschieden. Gegen die Anaheim Ducks scheiterten in der Nacht zum Freitag nach einer 2:5-Niederlage in Spiel sechs der Best-of-Seven-Serie mit 4:2.

Samanski und Draisaitl mit Scorerpunkten

Der große Traum vom Stanley Cup wird sich für Eishockey-Star Leon Draisaitl auch in dieser Saison nicht erfüllen. Der deutsche Nationalspieler ist in den NHL-Playoffs mit seinen Edmonton Oilers bereits in der ersten Runde gescheitert. Die Franchise aus Kanada, bei der er auch Joshua Samanski spielt, unterlag in Partie sechs der Best-of-Seven-Serie bei den Anaheim Ducks mit 2:5. Damit zog Anaheim in der Serie uneinholbar auf 4:2 davon.

Samanski lieferte zum zwischenzeitlichen 1:2 für Edmonton durch Connor Murphy (16.) einen Assist. Draisaitl bereitete das 2:4 (42.) von Wassili Podkolsin vor. Bereits 2017 waren die Oilers an den Ducks gescheitert, damals in der zweiten Runde (3:4). Es war der bis jetzt letzte Playoff-Erfolg für Anaheim, das nun auf die Utah Mammoth von Nationalspieler John-Jason Peterka oder die Vegas Golden Knights (Serienstand 2:3) trifft.

Aktuelle Videos

- Anzeige -
- Anzeige -

Draisaitl: "Es schmerzt immer"

"Es schmerzt immer, tut weh, aber Anaheim hat es einfach verdient. Am Ende des Tages waren sie einfach besser als wir", sagte Draisaitl. "Wir haben nie wirklich das gefunden, was es braucht, den ganzen Weg zu gehen. Es war nicht gut genug. So sehr es auch weh tut - sie waren eben besser."

Oilers-Kapitän Connor McDavid stimmte zu: "Wir haben die ganze Saison nach Konstanz gesucht und sie auch hier in den Playoffs nicht gefunden", sagte er. "Es ist hart. Wir waren die ganze Saison über ein durchschnittliches Team. Ein durchschnittliches Team mit hohen Erwartungen – da wird man enttäuscht sein."

Der Edmonton Examiner nannte das Aus gegen ein schwächer eingestuftes Team "unfassbar". Den Oilers seien dieselben Probleme zum Verhängnis geworden, die sich durch die gesamte Saison zogen. "Ihre Unbeständigkeit. Ihre Schwächen an Einsatz und Intensität. Ihre Mannschaftsverteidigung. Ihre Torwartleistung. Ihr Unterzahlspiel."

In den vergangenen beiden Jahren hatten die Oilers noch jeweils das Finale um den begehrten Stanley Cup erreicht. Beide Male ging die Serie gegen die Florida Panthers verloren. Edmonton wartet seit dem bislang letzten Triumph 1990 auf seinen sechsten Titel.

Draisaitl und Samanski lassen WM-Teilnahme offen

Für Draisaitl ist das frühe Aus die nächste herbe Enttäuschung nach den Olympischen Spielen. Beim hochkarätig besetzten Turnier in Mailand war er mit der vermeintlich bestbesetzten deutschen Nationalmannschaft der Geschichte im Viertelfinale klar an der Slowakei (2:6) gescheitert.

Für das Team von Bundestrainer Harold Kreis könnte das frühe Aus der Oilers in den Playoffs derweil positive Folgen haben. Draisaitl ließ nach der Pleite gegen Anaheim offen, ob er für die anstehende Weltmeisterschaft zur DEB-Auswahl stoßen wird.

"Weiß ich jetzt gerade noch nicht, logischerweise mit meinem Knie, meiner Verletzung", erklärte der Superstar auf eine entsprechende Nachfrage. Auch Samanski wollte sich noch nicht festlegen. "Ich hatte jetzt nicht unbedingt Kontakt, ich meine, ich habe mich jetzt hier darauf fokussiert, mir war es wichtig, hier meine Leistung zu zeigen", sagte der gebürtige Erdinger.

Zuvor hatte bereits Moritz Seider eine WM-Teilnahme von seinem Gesundheitszustand abhängig gemacht.

Nächste Livestreams