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3. Liga: Fan von Rot-Weiss Essen zeigt Hitlergruß bei Torjubel - Verein reagiert

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von ran.de

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WM 2026: Von der 3. Liga über die Champions League zum WM-Märchen mit Kap Verde

Videoclip • 01:27 Min


Ein Fan von Rot-Weiss Essen hat beim Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken den verbotenen Hitlergruß gezeigt. Der Drittligist verurteilte den Vorfall scharf und kündigte Konsequenzen an.

Bei der 2:5-Niederlage von Rot-Weiss Essen im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken gegen den 1. FCS sorgte ein Vorfall im Essener Gästeblock für Empörung. Videobilder aus der Live-Übertragung zeigen, wie ein Fan nach dem Führungstreffer von Ben Hüning zum 1:0 den rechten Arm zum Hitlergruß hochriss.

Ein Mann direkt hinter ihm reagierte sofort und drückte den Arm wieder herunter. Die Szene war in der TV-Übertragung zu sehen und verbreitete sich anschließend im Internet, nachdem zunächst die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" darüber berichtet hatte.

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Hitlergruß bei RWE: Verein reagiert deutlich

Rot-Weiss Essen reagierte umgehend und deutlich. "Wir treten rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen sowie anderen diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen", teilte der Klub auf Anfrage der "dpa" mit.

Der Verein stellte klar, dass das Zeigen des Hitlergrußes eine Straftat sei, von der man sich distanziere. Der Klub kündigte an, sämtliche zur Verfügung stehenden Mittel auszuschöpfen und deutete damit eine Strafanzeige sowie ein mögliches Haus- und Stadionverbot bis hin zu einem Vereinsausschluss an.

Essen steht bereits seit Längerem im Blickpunkt, was rechte oder gar rechtsradikale Strukturen im Umfeld der Fanszene angeht.

Immer wieder gab es in der Vergangenheit Berichte über einzelne Vorfälle und Diskussionen über den Umgang des Vereins und Teilen der Kurve mit rechten Tendenzen. Der Verein bestritt zwar einige der Vorwürfe, der aktuelle Fall in Saarbrücken dürfte diese Debatte jedoch erneut anfachen.

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