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Borussia Dortmund: BVB sollte für Said El Mala endlich den Geldbeutel öffnen – ein Kommentar

Veröffentlicht:

von Andreas Reiners

ran Fußball Bundesliga

BVB: Angebot für Nmecha? Book gibt Klarheit

Videoclip • 01:27 Min


Schluss mit dem Zaudern! Der BVB sollte im Poker um Said El Mala nicht länger herumzocken, sondern Nägel mit Köpfen machen. Ein Kommentar.

Von Andreas Reiners

Pokern gehört zum Spiel dazu.

Die Karten sollten nicht zu schnell aufgedeckt werden, denn niemand will sich selbst in einen (finanziellen) Nachteil manövrieren.

Deshalb wird gezockt. Mit der steten Gefahr, alles zu verspielen. Pleiten gehören zu einem Transfersommer dazu. Doch Borussia Dortmund agiert bei Said El Mala im Moment mit einem extrem hohen Einsatz, weil man darauf verzichtet, All-In zu gehen.

Verhandlungen um Spieler sind extrem dynamisch. Wechselhaft. Und in Zeiten der finanziell potenten englischen Teams immer von der Gefahr begleitet, dass die Premier League von der Seite reingrätschen könnte. Newcastle United hatte es im vergangenen Jahr bei Nick Woltemade vorgemacht.

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BVB: Said El Mala der Wunschspieler

Auch wenn El Mala erst einmal nicht ins Ausland gehen möchte: Aus Dortmund wird aber möglicherweise auch nichts.

Der BVB möchte El Mala verpflichten. Trainer Niko Kovac soll laut der "Bild" begeistert von dem Transferziel sein. Und der Spieler selbst ist ebenfalls überzeugt davon, beim BVB den nächsten Schritt machen zu können.

Der Inbegriff eines Wunschspielers. Eine Win-Win-Situation. Was man in Köln noch anders sieht.

Womit es nur noch am Geld hängt, doch da machen die Dortmunder dem Vernehmen nach alles, nur nicht ernst. Dass bei einer kolportierten Forderung von 50 Millionen Euro angeblich nur 26 bzw. später 34 Millionen Euro geboten wurden, soll in Köln für Verstimmungen gesorgt haben.

Said El Mala: Platzt der Wechsel zum BVB?

Nun soll der BVB zwar auf 45 Millionen Euro inklusive Boni erhöht haben – doch das ist den Verantwortlichen des 1. FC Köln weiter zu wenig. Weshalb die Fronten verhärtet sein sollen. Und ein Transfer deutlich teurer als die 50 Millionen Euro werden könnte. Wenn er nicht sowieso komplett platzt.

So ein Bohei gehört zum Grundrauschen eines Transfers, kann aber auch schnell umschlagen. In beide Richtungen.

Fakt ist: Der Effzeh zeigt klare Kante, hat allerdings auch eine starke Verhandlungsposition. El Malas Vertrag läuft bis 2030, außerdem hätte der 19-Jährige kein Problem damit, die Saison in Köln zu spielen. Er hängt sich weiter voll rein. Keine Situation, in der man die Kölner irgendwie von den eigenen Forderungen weglocken könnte.

Weshalb der BVB Nägel mit Köpfen machen und den Geldbeutel weiter öffnen sollte, wenn man El Mala haben möchte. Da der Klub mit Ambitionen in die neue Saison geht, kann man diese nicht nur mit Worten unterstreichen, sondern auch mit Taten.

El Mala wäre ein solches Ausrufezeichen.

Sportlich, weil er dem BVB auf Anhieb weiterhelfen kann. Menschlich, weil er als Typ eine neue Identifikationsfigur werden kann. Und finanziell, weil er zum einen immer noch günstiger ist als vergleichbare Talente mit seinem Potenzial. Zum anderen kann er mit seinen nächsten Schritten seinen Marktwert enorm steigern.

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Said El Mala: Darum könnte er für den BVB zum Volltreffer werden

Für den BVB kann das in vielerlei Hinsicht ein Volltreffer werden. Dafür muss man den Transfer aber auch eintüten. Und nicht weiter pokern. Auch wenn der Klub über die Schmerzgrenze gehen muss - er sollte den Geldbeutel weiter öffnen.

Denn wenn man im Transfersommer nichts wagt, kann man auch nicht viel gewinnen. Sondern könnte sich böse verzocken.

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