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Bundesliga: Mainz als "Treter-Truppe"? Fischer verteidigt seine Mannschaft
Nimmt seine Mannschaft in Schutz: Urs Fischer
Bild: IMAGO/DeFodi.de/SID/-
Urs Fischer hat die Vorwürfe eines übermäßig harten Auftretens seiner Mannschaft bei der Bundesliga-Begegnung mit dem Hamburger SV abgestritten. Der Vorwurf sei laut dem Schweizer aus Emotionen heraus entstanden.
Bei der Begegnung des 1. FSV Mainz 05 und dem Hamburger SV am vergangenen Spieltag zog der Unparteiische acht Mal Gelb. Daraufhin beschwerte sich der HSV, dass am Ende immer noch elf Mainzer auf dem Platz standen.
"Ein Spieler hat sich nach Abpfiff irgendwo geäußert, das Ganze aber auch wieder relativiert. Da war viel aus der Emotion heraus, deswegen nehme ich das nicht so ernst", sagte der Trainer des FSV Mainz 05 vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag.
Urs Fischer verteidigt: "Das gehört zum Fußball"
Miro Muheim vom Hamburger SV hatte nach dem Spiel am vergangenen Freitag in Mainz (1:1) bei "Sky" bemängelt, er habe "lange nicht mehr gegen so eine Treter-Truppe gespielt". Die Mainzer hätten sich in der Partie nicht über zwei Gelb-Rote Karten beschweren dürfen. Fischer nahm seine Mannschaft in Schutz und will kein Muster in der Spielweise erkennen.
"Es war von meiner Seite nie ein Thema. Das Physische ist heute wichtig und wir müssen es in jedem Spiel abrufen. Das zählt zu unseren Basics", sagte der Schweizer. "Dann passiert auch mal ein Foul, das etwas drüber ist."
Schließlich habe es aber auch unter der Woche in der Champions League "die ein oder andere Rote Karte" gegeben, sagte er und mahnte: "Das gehört zum Fußball. Wir müssen aufpassen, sonst spielen wir am Ende Fußball ohne Kontakt. Das führt mir zu weit."
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