Bundesliga
Eintracht Frankfurt - Nachfolge für Markus Krösche: Alte Bekannte und Erfolgsgaranten
Veröffentlicht:
von Kai Esser17:30 SAT.1 Live Hessen und Rheinland-Pfalz
Eintracht Frankfurt und Sportvorstand Krösche trennen sich
Videoclip • 01:42 Min • Ab 12
Nach dem überraschenden Aus von Markus Krösche sucht Eintracht Frankfurt einen neuen Sportvorstand. Demnach stehen alte Bekannte und Erfolgsgaranten ganz oben auf der Liste.
Eintracht Frankfurt steht nach dem Abschied von Sportvorstand Markus Krösche vor einer wichtigen Weichenstellung. Der 46-Jährige wurde am Sonntag auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung freigestellt, nach mehr als fünf Jahren im Amt.
Seine Aufgaben übernimmt kommissarisch Axel Hellmann, der zugleich vom Vorstandssprecher zum Vorstandsvorsitzenden aufsteigt. Bei der Mitgliederversammlung am Montag verabschiedete sich Krösche emotional, zur Nachfolge äußerte sich Hellmann dort nicht.
Die Suche läuft dennoch längst. Laut "Bild" führt die Eintracht bereits Gespräche, drei Kandidaten gelten als Top-Lösungen: Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg, Christoph Spycher von den Young Boys Bern und Benjamin Weber vom FC Augsburg.
Als Außenseiter wird Pirmin Schwegler vom VfL Wolfsburg geführt, der bis Dezember als Leiter Profifußball in Frankfurt arbeitete. Auch Fredi Bobic, von 2016 bis 2021 Sportvorstand der Eintracht und aktuell bei Legia Warschau, taucht auf der Liste auf. Der "kicker" nennt zusätzlich Marco Neppe vom Paris FC, der bis 2024 beim FC Bayern arbeitete.
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Eintracht Frankfurt: Widersprüchliche Berichte um Spycher, Präsentation nicht zeitnah
Besonders um Spycher ist die Lage unübersichtlich. "Sky" bezeichnet den Schweizer als Favoriten, der sich Bedenkzeit nehme und noch nicht abgesagt habe.
Das Schweizer Portal "Blick" berichtet dagegen, der ehemalige SGE-Kapitän bleibe in Bern, weil er für einen Wechsel seinen Aktienanteil an den Young Boys abgeben müsste. Laut "kicker" plant Frankfurt ohnehin, den neuen Mann bei einem anderen Klub abzuwerben, ein derzeit vereinsloser Kandidat steht demnach nicht auf der Liste.
Ein schneller Abschluss ist nicht zu erwarten. In Frankfurt rechnet laut "Bild" niemand damit, dass vor dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund am Samstag ein Nachfolger präsentiert wird, der Prozess dürfte einige Wochen dauern.
Dabei drängt die Zeit, denn der neue Mann soll möglichst das Wintertransferfenster leiten und bekommt dafür finanzielle Mittel, um Lücken im Kader von Trainer Adi Hütter zu schließen. Sollte die Suche bis dahin nicht abgeschlossen sein, würde demnach Sportdirektor Timmo Hardung die Transferphase verantworten.
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