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FC Bayern München - Aussagen zu Harry Kane: Oliver Kahn mit Ansage an Jürgen Klopp
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von SID/ran.deran Fußball
FC Bayern: Harry Kane träumt von magischem Ballon-d'Or-Abend
Videoclip • 06:34 Min
Oliver Kahn zeigt sich verwundert über Aussagen von Jürgen Klopp über Harry Kane. Der Bundestrainer müsse bei seinen Aussagen auch an andere Coaches denken.
Oliver Kahn, früherer Profi und Klubboss des FC Bayern München, zeigt sich verwundert über die Aussagen von Bundestrainer Jürgen Klopp zur Münchner Taktik und der Rolle von Torgarant Harry Kane darin. "Ich glaube, es geht hier auch ein bisschen um Kollegialität unter den Trainern", sagte Kahn in der Sendung "Triple – der Hagedorn Fußballtalk" auf "RTL"/"Sky Sport".
"Und ich glaube", führte der einstige "Titan" aus, "gerade ein Bundestrainer muss schon genau wissen, was er da sagt. Denn das könnte, und das passiert ja genau jetzt, dazu führen, dass wir über diese Worte diskutieren. Mich haben die Worte überrascht, weil man das von einem Bundestrainer normalerweise nicht kennt."
Klopp hatte am Rande des Champions-League-Spiels der Münchner gegen den FC Arsenal (2:2) über Kanes Rolle gesprochen.
Der Mittelstürmer sei "überall" auf dem Platz, sagte er bei "DAZN": "Das finde ich mit Ball in Ordnung, aber gegen den Ball?" Da ist Kane mitunter am eigenen Strafraum zu finden - sehr zur Verwunderung des Bundestrainers: "Ich bin nicht der Papst des Fußballs, alle dürfen machen, was sie wollen. Aber abschließend dahinter gestiegen bin ich auch nicht."
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Jürgen Klopp: Nationaltrainer - oder immer noch Fußballexperte?
Bei Kahn rief das Stirnrunzeln hervor. "Ich habe erst nachdenken müssen, ob er Nationaltrainer ist oder immer noch Fußballexperte", sagte er und bemängelte, dass Klopps Aussage "auch als Kritik an einem Vereinstrainer gewertet werden könnte. Ich glaube, das sollte Jürgen Klopp schon auch klar sein."
Spätestens nach seiner "schwierigen" Aussage im WM-Vorfeld, wonach der damalige Bundestrainer Julian Nagelsmann "noch" für die Aufstellung der DFB-Elf verantwortlich sei. Dafür hatte sich Klopp später entschuldigt.
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Markus Babbel hat Klopp im ran-Interview hingegen in Schutz genommen. "Ich habe das nicht als Kritik aufgefasst. Sondern dass er genauso deshalb ins Stadion kommt, um sich solche Dinge anzuschauen, die du am Fernseher nicht siehst", sagte der Europameister von 1996.
Und weiter: "Das ist ja seinem Vorgänger oft angekreidet worden, dass er zu selten vor Ort war. Also ich habe Klopp eher so verstanden, dass er einfach wissbegierig ist, weil er zum Beispiel das Pressing des FC Bayern bis heute noch nicht hundertprozentig verstanden hat. Deshalb fand ich das eigentlich eine sehr ehrliche und authentische Aussage von Jürgen Klopp."
Bayern-Coach Vincent Kompany reagierte ganz cool auf Klopps Analyse. "Ja, da sage ich nichts zu. Nächste Frage", sagte er, ehe er Kanes Rolle später sachlich erklärte.
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